Die Arbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt stellt sich vor

Teil der Arbeit der AG ist die Beobachtung und Thematisierung aktueller gesellschaftspolitischer Entwicklungen wie Flucht und Migration, Desinformation im Kontext gesellschaftlicher Krisen. Hierbei liegt der Fokus auf der Analyse und der Entwicklung von Konzepten zur Lösung gesellschaftspolitischer Herausforderungen.
Gerade in Zeiten starker Polarisierung und eines gesellschaftlichen Rechtsrucks sieht die Arbeitsgemeinschaft als eines ihrer Ziele, bezirklich das Engagement gegen demokratiegefährdende und diskriminierende Phänomene zu initiieren und zu fördern.
Die Arbeitsgemeinschaft versteht sich in ihrem Engagement als Bindeglied zwischen Gesellschaft und Politik. Zu ihren Aufgaben gehört auch Netzwerkarbeit im Sinne der Zusammenarbeit und Kooperation mit Migrant*innen(selbst)organisationen und Betroffenenorganisationen. Darüber hinaus vertritt sie die Interessen von Migrant*innen und Menschen mit eigener oder familiärer Migrationsbiografie in politischen Gremien und bezirklichen Entscheidungsträger*innen.
Besonders Marzahn-Hellersdorf ist ein Siedlungsgebiet für geflüchtete Menschen geworden, die die meiste Unterstützung durch uns benötigen. Sie brauchen Beratung, Betreuung, Begleitung zu Behörden, ihre Kinder brauchen auch Schul- und Kindergartenplätze. Hier muss unsere AG intervenieren und politische Lösungen gemeinsam mit allen demokratischen Kräften suchen.
Die nächste Sitzung findet am 27. 06. 2024 ab 17:00 Uhr statt. Thema der Sitzung wird die „Situation der Rom*nja in Marzahn-Hellersdorf“ sein.
Ich lade euch alle ganz herzlich zu unseren regelmäßig stattfindenden AG-Sitzungen ein. Kommt gerne auch ohne Anmeldung zu unserer nächsten Sitzung und werdet Mitglied in unserer Arbeitsgemeinschafft und unterstützt uns mit eurem Engagement.
Dr. Mekonnen Shiferaw Vorsitzender der AG Migration und Vielfalt Marzahn-Hellersdorf
Ich gehe über den Helene-Weigel-Platz, um zur S-Bahn zu gelangen. Es herrscht Ruhe, schließlich ist es früh am Morgen, dazu regnet es. Am Dönerstand vorbei, ab ins Trockene. Die Treppen runter… Huch! Da steht der Tunnel unter Wasser. So ein Mist, denke ich, mein Schlauchboot habe ich im Keller gelassen. Beim nächsten Mal sollte ich mich besser vorbereiten. Nun, es nützt ja nichts, und so stapfe ich durch das kühle Nass, in dem die Zigarettenstummel ganz ruhig ihre Bahnen ziehen. Nach kurzer Zeit und mit einer Nase voll betäubenden Uringeruchs erreiche ich die Treppe. Geschwächt vom Tunnellauf steige ich diese nun hinauf, um mich erst mal auf eine dort einladende trockene Bank zu setzen. Nun ja, das hatte ich zumindest vor. Leider fehlt jedoch das Dach. Als Ersatz ist ein grünes Netz gespannt, das aber den auf den Bahnsteig niederprasselnden Regen kaum auffängt. Vielleicht ist es ein Survival-Bahnhof, mit dem man Touristen nach Marzahn locken könnte? Slogan: „Abenteuerbahnhof Springpfuhl – Kenn dein Limit!“.
In den vergangenen Jahren hat die Gewalt gegen Politikerinnen und Politiker immer weiter zugenommen. Das bekommen Bundes- wie Landesminister*innen zu spüren ebenso wie politisch tätige Menschen auf kommunaler und bezirklicher Ebene. Auch Parteimitglieder und ehrenamtliche Helfer werden immer öfter auf den Straßen angefeindet oder angegriffen, beispielsweise beim Plakatieren vor Wahlen.
Liebe Genoss*innen,
kompensieren, dauern zu lange. In Zukunft muss die Verkehrsverwaltung erst prüfen, ob ihre Pläne auch wirklich umsetzbar sind, bevor Fakten geschaffen werden.