Förderprogramm Abbiegeassistenz läuft

Iris Spranger, MdA, Kreisvorsitzende der SPD Marzahn-Hellersdorf und Mitglied im Verkehrsausschuss des Abgeordnetenhauses von Berlin dazu:

„Seit Dezember 2020 läuft das von uns geforderte „Förderprogramm Abbiegeassistent“ über das IBB Business Team GmbH der Investitionsbank Berlin. Kleine und Mittlere Unternehmen können hier einen Antrag auf Förderung zum Einbau und den Systemkosten bis 1500,00 Euro, für Nutzfahrzeuge ab 3,5 Tonnen stellen. Ich freue mich, dass schon 47 Anträge, für den Einbau von 211 Systemen bis Mitte Mai eingereicht wurden. Davon sind 186 Systeme bewilligt worden.

Wir alle wissen, dass Berlin als Metropole ein hohes Verkehrsaufkommen hat. Darum ist es wichtig, dass wir allen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern eine sichere Nutzung des Verkehrsraumes bieten müssen. Ganz wichtig sind hierbei die Schwächsten, die Fußgängerinnen und Fußgänger und die Radfahrerinnen und Radfahrer. Viele Unfälle hätten durch einen Abbiegeassistenten verhindert werden können. Ich bitte alle relevanten Unternehmen, dieses Förderprogramm zu nutzen.“

2021-06-14T13:47:35+02:0014.06.2021|

Pflege stärken-Berlin bekommt eine neue Assistenzausbildung

Der Berliner Senat hat die Gesetzesvorlage „Gesetz über die Einführung einer Pflegefachassistenzausbildung für Berlin beschlossen und bringt sie in das Abgeordnetenhaus von Berlin ein.

Diese landesrechtliche Assistenzausbildung (1,5 Jahre) soll Kompetenzen für das immer komplexer werdende Berufsfeld der Pflege vermitteln. Die Ausbildung soll in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen durchgeführt werden. Die Ausbildung ist niedrigschwellig angelegt und ist für Menschen jeden Alters, auch für junge Menschen in der Berufsorientierung interessant. Es wird eine Ausbildungsvergütung gezahlt. Im ersten Jahr sollen 1.000 Pflegefachassistentinnenund Assistenten ausgebildet werden, in zweiten Jahr 2.000 und in den darauffolgenden Jahren jeweils 4.000 neue Kräfte. (mehr …)

2021-06-10T14:41:16+02:0010.06.2021|

Schulbausanierungsarbeit beginnen in den Sommerferien auch in diesem Jahr

Iris Spranger MdA, baupolitische Sprecherin der SPDFraktion im Berliner Abgeordnetenhaus dazu: „Auch in diesem Jahr wird die Ferienzeit genutzt, um verstärkt die Schulbausanierungsarbeiten in den Bezirken voranzutreiben. In unserem Bezirk werden zehn Schulen von diesem Programm profitieren. Die Investitionssumme beträgt rund 22 Millionen Euro. Der Abschluss der Sanierungsmaßnahmen soll vorwiegend in diesem Jahr erfolgen beziehungsweise im Jahr 2022. Zu den Maßnahmen zählen zum Beispiel die Sanierung der Sporthallen in der PeterPanGrundschule, der PaavoNurmiGrundschule und dem VictorKlempererKolleg, aber auch Sanierung und Umbau von Mensen. Es ist wichtig, dass wir diese schulfreie Zeit nutzen, um den Sanierungsstau schnell aufzulösen. Unsere Kinder sollen sich in unseren Schulen wohlfühlen und gerne zur Schule gehen.“

2021-06-10T14:35:52+02:0010.06.2021|

Heute ist der Weltumwelttag: Geben wir der Umwelt eine starke Stimme!

Am 5. Juni ist Weltumwelttag. Diesen Aktionstag gibt es seit dem ersten Weltumweltgipfel im Jahr 1972.

„An diesem Tag wollen wir der Umwelt eine noch lautere Stimme geben, als wir mit unseren grünen Themen in der SPD Marzahn-Hellersdorf ohnehin schon lange tun.“, so Jan Hofmann, Kandidat für die nächste Bezirksverordnetenversammlung. Hofmann, Erzieher und Vater zweier Kinder weiter: „Die Umweltprobleme häufen sich und beziehen sich nicht immer nur auf die großen Herausforderungen. Hier vor Ort sind die Schulgärten für uns besonders wichtig. So können Kinder früh lernen, wie Ökosysteme funktionieren und was zum Beispiel Dürre und Trockenheit für die Biodiversität bedeuten. In diesen Bildungseinrichtungen können wir schon mit unseren Jüngsten erarbeiten, wie das Bewahren der Artenvielfalt und lokal produzierte gesündere Nahrungsmittel einen Beitrag zur Klimawende leisten.“ (mehr …)

2021-06-05T09:56:28+02:0005.06.2021|

Ein Bierbrauer in den Bundestag

Günther Krug im Gespräch mit Enrico Bloch, SPD-Kandidat von Marzahn-Hellersdorf für den Bundestag

Ihr Wahlspruch überrascht. Was verbinden Sie damit?

Enrico Bloch: Ich will damit darauf verweisen, dass aus der Arbeiterklasse komme und nie vergesse, woher ich komme. Aufgewachsen in Frankfurt/Oder und mit Berlin durch meine Großeltern verbunden. Durch sie habe ich bereits in meiner Jugend enge sozialdemokratische Bindungen kennengelernt.

Aber sehr lange haben Sie Ihren Beruf doch nicht ausgeübt?

Enrico Bloch: Meinen Beruf als Bierbrauer habe ich ergriffen, nachdem mein Berufswunsch Pilot zu werden aus politischen Gründen gescheitert war. Ohne Wende wäre ich wohl in diesem Beruf länger geblieben. Als ich arbeitslos wurde, habe ich eine Umschulung zum Werbekaufmann gemacht. Das hat mir viele neue Perspektiven eröffnet. So bin ich dann im Willy-Brandt-Haus gelandet.

Dann saßen Sie sozusagen an der Quelle?

Enrico Bloch: Das waren aufregende Zeiten, als die SPD mit ihrem Hauptsitz nach Berlin umgezogen war. Ich habe dank meines Organisationsgeschicks, meiner IT-Kenntnisse und vieler Qualifizierungen das heutige zentrale Adressmanagement der SPD aufgebaut. Natürlich habe ich mich eben, weil ich an der „Quelle“ saß, immer mehr mit den Inhalten der sozialdemokratischen Politik befasst. Und ich habe viele Sozialdemokraten kennengelernt, die für mich bis heute Vorbilder sind.

Und heute ist der ehemalige Bierbrauer ein freigestellter Betriebsratsvorsitzender?

Enrico Bloch: Das war ein langer Weg. Über die Jahre habe ich immer wieder Neues gelernt – und lerne weiter dazu. Eine Partei- Zentrale muss Vorreiter beim Durchsetzen von Arbeitnehmerrechte sein. 2008 bin ich zum ersten Mal Betriebsratsvorsitzender im Willy-Brandt-Haus geworden. Wir haben viele gute Sozialleistungen und Betriebsvereinbarungen gemeinsam umsetzt. Bei uns verfällt keine Stunde. Die Möglichkeit zum mobilen Arbeiten haben wir bereits vor Corona eingeführt. Bei all meinem Handeln habe ich immer das Wohl aller Beschäftigten, unsere Grundwerte und die finanzielle Situation der Partei im Blick.

Was verbinden Sie mit Ihrer Kandidatur für den Bundestag?

Enrico Bloch: Diese Wahl entscheidet darüber, ob unsere Kinder weiterhin eine bessere Zukunft haben werden. Ich sehe es als Kernaufgabe der SPD dafür zu sorgen, dass unser Sozialstaat gerade in diesen schwierigen Zeiten die großen Herausforderungen sozial gerecht bewältigt. Wir wollen und müssen für die Menschen da sein, die in der Industrie oder Dienstleistung, sei es als Arbeiter, Angestellte, Freischaffende, Gewerbetreibende, Soloselbständige oder auch als Alleinerziehende mit ihrer Arbeit unserem Sozialstaat vorangebracht haben und bringen.

Was bedeutet das für Sie als Kandidat für den Bundestag?

Enrico Bloch: Für mich ist und bleibt die SPD die Partei der arbeitenden Bevölkerung mit Bildungsauftrag. Das bedeutet für mich konsequent für soziale Gerechtigkeit eintreten, für kostenlose Bildung und gleiche Chancen für alle. Wir brauchen als Grundlage dafür ein durchgängiges System der Bildung und Erziehung. Eine gerechtere Bezahlung insbesondere in den Fachberufen, damit Auskommen wieder mehr als Einkommen ist. Wir müssen die Managergehälter begrenzen und ein faires Steuersystem durchsetzen. Innere Sicherheit beginnt mit Respekt und Anerkennung von Lebensleistungen. Da bringe ich meine Erfahrungen aus 10jähriger Tätigkeit als ehrenamtlicher Richter mit. Ich bin jetzt viel im Bezirk unterwegs, um den Bürger*innen zuzuhören und ihre Gedanken und Wünsche aufzunehmen. Ich bin ihr Vertreter in der Politik!

 

Artikel aus der Stadtblatt-Ausgabe Mai 2021: Enrico Bloch ist unser Kandidat für den Deutschen Bundestag; Günther Krug ist Kandidat für die Bezirksverordnetenversammlung in Marzahn-Hellersdorf

2021-05-31T10:47:56+02:0031.05.2021|
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