Tote Bäume am Kienberg: SPD-Fraktion in Sorge um umstürzende Bäume und fordert fachgerechte Anpflanzungen und Naturverjüngung am Vegetationsstandort

Immer mehr tote Bäume prägen das Landschaftsbild rund um den Kienberg. Es ist nur eine Frage der Zeit, dass Äste und Stämme auch auf die Wege fallen – ein Risiko für Spaziergänger und Jogger. Mangelnder Niederschlag, die Ausbreitung invasiver Pflanzenarten und bodenspezifische Erschwernisse führen dazu, dass viele der heimischen Pflanzenarten am Kienberg verdrängt werden. Dies geht aus einer Kleinen Anfrage von Eike Arnold (SPD) hervor. Um den wachsenden Herausforderungen an dem Vegetationsstandort Kienberg gerecht zu werden, fordert die SPD-Fraktion mehr Engagement des Bezirkes für eine fachgerechte Bepflanzung und Naturverfügung, welche speziell für das Gebiet angepasst ist.

Eike Arnold, Vorsitzender im Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt, Natur, Tier- und Artenschutz, Verkehr, erklärt: „Das Gebiet des Kienberges gehört klimageografisch mit zu den trockensten Regionen Deutschlands. Die zusätzlich erschwerten Rahmenbedingungen durch den Boden des Schuttberges und der Ausbreitung nicht-heimischer Pflanzenarten führen dazu, dass nur bestimmte Baumarten für Pflanzungsmaßnahmen infrage kommen. Das Bezirksamt sollte daher nicht nachlassen und engagiert umfassende Maßnahmen initiieren, welche speziell auf das Gebiet angepasst sind und über das stattfindende ehrenamtliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger bei der Neupflanzung hinausgeht. Dies wäre ein wichtiger Schritt für den Erhalt des dortigen Lebensraumes für Tier und Pflanze. Gleichzeitig darf die Verkehrssicherheit nicht aus dem Blick geraten. “

2022-08-18T13:23:54+02:0018.08.2022|

Iris Spranger, MdA: 250.000 Euro Lottomittel für Kompetenzzentrum Großsiedlungen e.V. in Marzahn-Hellersdorf

Das Kompetenzzentrum Großsiedlungen in Marzahn-Hellersdorf erhält 250.000 Euro aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin. Der gemeinnützige Verein dient dem Erfahrungsaustausch zur zukunftsfähigen Gestaltung der großen Wohnsiedlungen, die in Deutschland und Europa zwischen den 1920er und 1980er Jahren errichtet wurden. Sein Ziel ist ihre nachhaltige, ökologisch und sozial verträgliche sowie wirtschaftlich tragbare Entwicklung. 

 Das Bürgerbüro von Iris Spranger, MdA, begrüßt die Entscheidung, denn gutes Wohnen ist eines der wichtigsten Bedürfnisse der Berlinerinnen und Berliner. Die großen Wohnsiedlungen aus den 1920er bis 1980er Jahren spielen eine wichtige Rolle, den enormen Bedarf der Menschen in Berlin an gutem Wohnraum zu decken. Doch die Siedlungen müssen den sich stetig ändernden Anforderungen gerecht werden, dazu braucht es einen lebendigen Austausch von Wissen. Nun wird die wichtige Arbeit des Kompetenzzentrum Großsiedlungen in Marzahn-Hellersdorf durch 250.000 Euro aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin gestärkt.

 Das Geld dient als Zuschuss zum Berliner Beitrag auf dem Festival „Triennale der Moderne 2022“. Das baukulturelle Festival widmet sich der Vielfalt der Baukultur und Ideengeschichte der Moderne und legt in diesem Jahr den Schwerpunkt auf die Themen Wohnen, Leben und Arbeiten. 

 Mehr Informationen hier: 

https://www.triennale-der-moderne.de/2022/

http://www.gross-siedlungen.de

 

 

2022-08-16T10:55:30+02:0016.08.2022|

Integration geflüchteter Menschen erfolgreich gestalten – Faire Verteilung im Bund und Land Berlin gefordert

Im Bezirk Marzahn-Hellersdorf befinden sich acht Gemeinschaftsunterkünfte und zwei Aufnahmeeinrichtungen für geflüchtete Menschen, in denen 4.029 Unterbringungsplätze zur Verfügung gestellt werden. Zusammen mit Lichtenberg (3.971) und Pankow (4.032) gewährleisten der Bezirk damit knapp die Hälfte aller Unterbringungsplätze im Land Berlin. Die SPD Marzahn-Hellersdorf setzt sich für eine gleichmäßigere Verteilung der benötigten Unterbringungsplätze ein. Innenstadt- und West-Bezirke müssten deutlich mehr Verantwortung übernehmen, um die Strukturen im Osten und Nordosten der Stadt zu entlasten.
Trotz vieler Erfolge ist der Bezirk an seiner Belastungsgrenze angekommen
In den letzten Jahren wurden große Anstrengungen unternommen, um hinzugezogene Geflüchtete in die Strukturen des Bezirks einzugliedern: Die enge, monatliche Abstimmung zwischen Bezirksamt und den Trägern der Geflüchtetenunterkünfte, das Engagement des bezirklichen Integrationsbüros, die Einbindung von Schul- und Jugendamt in gemeinsame Abstimmungen sowie die Initiierung des berlinweit erfolgreichen „Integrationsfonds“ zur Unterstützung von Projekten zur Integration von Menschen, die neu in den Bezirk gekommen sind, sind nur einige Beispiele.

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2022-08-17T17:11:59+02:0005.08.2022|

Im stillen Gedenken: Horst Spitzer verstorben

Bereits am 7.Mai ist unser langjähriges Mitglied Horst Spitzer verstorben. Er hat sich von Anfang an für die Entwicklung des damaligen SPD des Bezirks Hellersdorf eingesetzt. Horst war von 1990 bis 1999 Mitglied der Bezirksverordnetenversammlung von Hellersdorf und durfte in der II. Wahlperiode von 1992-1995 als deren Vorsteher die Geschicke der BVV führen. Er setzte sich im Rahmen seiner Tätigkeit für das Wohl der Menschen und die Belange des Bezirkes ein.

Seit 1990 war Horst außerdem aktives Mitglied in der AWO im Kreisverband Hellersdorf. Von 1998 bis 2012 war er dann Vorsitzender des Kreisverbandes Marzahn-Hellersdorf der AWO und am Ende seines Lebens auch Mitglied im geschäftsführenden Kreisvorstands Spree-Wuhle. Dabei war ihm besonders wichtig, dass Einrichtungen für die jungen Menschen des Bezirkes erhalten und neu geschaffen werden, wie z. B. die Nische und die Villa Pelikan, auch die Kitas Wuhlehopser und Galileo.

Mit Horst verlieren wir einen herzlichen, einen hoch motivierten und immer für die Sache kämpfenden und verantwortungsvollen Menschen.
Horst – wir werden dein Andenken stets in Ehren halten.

2022-08-17T16:57:09+02:0004.08.2022|

Einschulungsuntersuchungen in Marzahn-Hellersdorf erfolgreich in Umsetzung!

Nicht nur weil die Einschulungen kurz vor der Tür stehen, ist ein Blick in die Marzahn-Hellersdorfer Einschulungsuntersuchungen notwendig: Seit Ausbruch der Corona-Pandemie standen die Berliner Gesundheitsämter in der Kritik, die wichtigen und notwendigen Einschulungsuntersuchungen im Land nicht mehr flächendeckend umsetzen zu können. Gründe dafür waren und sind eine veränderte Prioritätensetzung und Personalmangel in den kommunalen Verwaltungen. Laut einer BVV-Anfrage an das Gesundheitsamt, setzt sich Marzahn-Hellersdorf nun von diesem einstigen Trend ab.

Bezirkliche Einschulungsuntersuchungen finden statt!

Im Jahr 2022 befinden sich 3.410 Erstklässler:innen im einschulungsfähigen Alter; 2985 von ihnen sollen mit Beginn des neuen Schuljahres in die staatlichen Schulen des Bezirks eingeschult werden.[1] Laut Bezirksamt konnten bis zum 17.06.2022 in diesem Jahr bereits 2.663 der insgesamt 3410 Einschulungsuntersuchungen erfolgreich umgesetzt werden. Weitere Untersuchungen sollen bis Ende der Ferienzeit stattfinden.

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2022-08-17T17:19:28+02:0029.07.2022|
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