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Über Lemm / Hoffmann

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Jetzt – aktiv werden!

von Markus Pauzenberger

Liebe Genossinnen und Genossen,

jetzt ist der richtige Zeitpunkt um (wieder) aktiv zu werden. Wir sind eine Mitmachpartei und freuen uns auf jedes aktive Mitglied.

Für unsere Social Media Gruppe suchen wir auch noch ehrenamtliche Mitstreiter*innen. Gerade im Vorfeld der nächsten zwei Wahlkämpfe (2025 und 2026) ist es besonders wichtig, dass wir uns hier sehr gut aufstellen und in der digitalen Welt noch viel mehr sichtbar werden.

Meldet euch unter Kreis.Marzahn-Hellersdorf@spd.de , wir melden uns dann bei euch.

Wir freuen uns auf deine Unterstützung.

2024-10-30T17:42:16+01:0030.10.2024|

Thema Mobilität – ist das wirklich so wichtig?

von Günther Krug, Fraktionsvorsitzender SPD BVV-Fraktion 

Ja, das ist es. Denn täglich werden wir mit diesem Thema – oder, besser gesagt, mit den Problemen des Verkehrs im Bezirk – konfrontiert:

Zu wenig Parkmöglichkeiten, kaputte Gehwege, viel Kritik an den Leistungen und der Zugänglichkeit des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV), nicht barrierefreier Zugang zu Haltestellen oder wichtigen Gebäuden. Schulwege, die nicht sicher sind, der Unrat auf Gehwegen oder Stationen des ÖPNV, der Wirtschaftsverkehr und so weiter.

Nicht zu vergessen bei alledem: Das Thema Mobilität hat darüber hinaus auch viel mit dem Umwelt- und Klimaschutz zu tun, das kann und darf nicht so einfach außer Acht gelassen werden.

Viele Gründe gibt es also, warum gerade das Thema Mobilität für uns seit Jahren so wichtig ist. Es geht nicht nur darum, Schwerpunkte und Problemorte kurzfristig zu entschärfen. Es geht vor allem darum, ein ganzheitliches Konzept für den Bezirk zu entwickeln, das den Anforderungen von heute und morgen genügt. Da sind die vielen kurzfristigen Problemlösungen durchaus wichtig, sie bleiben aber immer nur Teillösungen.

Deswegen also immer wieder die klare Forderung an das Bezirksamt, endlich nach den vielen, auch jahrelangen Diskussionen und Anträgen in der BVV und in den Ausschüssen ein zukunftsfähiges und vor allem nachhaltiges Gesamtkonzept vorzulegen. Das muss die Vielzahl der Einzelprobleme gewichten und klare Vorgaben für deren Lösungen benennen. Der sozial-ökologische Wandel braucht diesen klaren ordnungspolitischen Rahmen, den wir seit Jahren einfordern. Und er braucht auch einen Fahrplan, wann und wie in den einzelnen Handlungsfeldern entsprechende Maßnahmen vorzusehen sind.

Und natürlich geht es auch darum, die vielen klugen Ideen von Bürgerinnen und Bürgern, die uns täglich erreichen, in die Diskussion und in die Entscheidungen einfließen zu lassen. Da interessiert die Radwegsicherheit ebenso wie die Sanierung und der Ausbau von Gehwegen, die in vielen Teilen unseres Bezirks in einem schlechten bis gefährlichen Zustand sind. Wir fordern, dass die Wege zu Seniorenheimen, Schulen und Kindergärten überprüft und in einen sicheren Zustand gebracht werden.

Nachhaltige Mobilität verdient es, als eines der Top-Themen behandelt zu werden. Wir setzen dabei auf gute und attraktive Lösungen.

Quelle Bild: BVV Fraktion

2024-10-30T17:36:07+01:0030.10.2024|

Berlin möchte seine Verwaltung modernisieren – Idee mit Schönheitsfehlern

von Gordon Lemm, Bezirksstadtrat und Co-Kreisvorsitzender

Michael Müller und nach ihm Franziska Giffey haben den Startschuss gegeben. Berlins Verwaltung soll modernisiert werden. Viel zu viel wird noch mit Papierakten, komplizierten Verfahren, nicht kompatibler Fachsoftware und ungenauen Anweisungen gearbeitet.

Dass nicht alles reibungslos und gut läuft im Land Berlin, weiß wohl jeder von uns. Schulen, die 6-8 Jahre benötigen, bevor sie eröffnet werden können, Bürgeramtstermine, die 60 Tage im Voraus alle ausgebucht scheinen, oder Neueinstellungen in der Verwaltung, die mindestens ein Jahr brauchen – das sind kritikwürdige Zustände. Grund genug also, das alte, neue Projekt der Verwaltungsreform wieder in Angriff zu nehmen.

Ich durfte als Vertreter der SPD in den Arbeitsgruppen der Senatskanzlei dabei sein. Hier wurde vor allem eines deutlich: Der Ansatz, den Kai Wegner jetzt gewählt hat, nämlich das Allgemeine Zuständigkeitsgesetz (AZG) ändern zu wollen, wird die Probleme nicht lösen. In diesem Gesetz sind die Kompetenzen der Bezirke, des Senats und der nachgeordneten Behörden geregelt. Die Grundidee dahinter ist simpel: Die Probleme, die wir haben, haben wir, weil unklar ist, wer was machen soll, und es zu häufig unklare Zuständigkeiten gibt.

Das klingt erst mal nachdenkenswert. In unseren Analysen von Fällen, in denen Verwaltung besonders gute oder besonders schlechte Ergebnisse zeigt, wurde aber deutlich: Das hat nichts mit unklaren Zuständigkeiten und auch nicht mit zu wenig Kompetenzen auf der einen oder anderen Seite zu tun. Vielmehr laufen dort Prozesse im Land Berlin besonders gut, wo es eine enge Abstimmung zwischen Bezirken und Senatsverwaltungen gibt, wo Prozesse in ihrer Umsetzung evaluiert und angepasst werden und wo neue Vorhaben bereits im Vorfeld besprochen und mit ausreichend Ressourcen ausgestattet werden.

In der Debatte, die jetzt geführt wird, geht es meines Erachtens nicht mehr um die Frage, wie Verwaltung effizienter und besser werden kann, sondern darum, wer welche Kompetenzen erhalten soll. Das bedeutet zumeist, der Senat solle den Bezirken mehr als bisher sagen können, was sie wie und wann zu tun haben, und innerhalb der Bezirke sollen die Bürgermeister:innen mehr Rechte bekommen, um stärker anweisen zu können.

Dahinter steht die Annahme, dass das Land (der Senat) besser weiß, was gut für den jeweiligen Bezirk und dessen besondere Situationen ist. Probleme gab es insbesondere dann, wenn Bezirke sich quergestellt haben und nicht das umsetzen wollten oder konnten, was der Senat sich vorgestellt hatte. Es fehlte dem Senat also einfach an Kompetenz, Dinge umzusetzen, und Bezirke hatten zu viele Rechte, um gute Politik blockieren zu können. Ebenso verhält es sich mit den Bezirksämtern: Wenn eine Instanz mehr durchsetzen kann, gibt es weniger Probleme; so die Idee hinter dem sogenannten politischen Bezirksamt mit starken Bürgermeister:innen.

Leider haben diese beiden Annahmen keine empirische Grundlage. Sie folgen lediglich der Idee, wenn einer bestimmt, gibt es weniger Probleme. Wer diese These für plausibel hält, darf gern für sich selbst prüfen, welche Senatsverwaltung in den letzten Jahren aus seiner/ihrer Sicht einen so großartigen Job gemacht hat, dass man ihr nun mehr Kompetenzen auch in jedem einzelnen Bezirk wünschen kann. Auch die Frage, welche Bürgermeister:innen in den Bezirken derart viele Kompetenzen vereinen, dass sie von Kitaplatzversorgung über Seniorenpolitik und Kulturförderung künftig allein entscheiden sollten, darf in diesem Zusammenhang gestellt werden.

Leider sind diese Ideen auch bei uns in der SPD hoch im Kurs. Sie werden aber nicht nur nicht die Probleme der Verwaltung lösen, sondern auch politisch Schaden verursachen. Wenn die Bezirke weniger entscheiden können, wird unsere Arbeit vor Ort bedeutend unwichtiger, solange wir nicht den Bürgermeister stellen (was aktuell leider wahrscheinlich ist). Die Korrektur von Fehlentwicklungen innerhalb einzelner Bezirksgebiete (zu wenig Schulplätze, marode Straßen) müsste künftig beim Land erbeten werden. Wenn das aus allen Bezirken und allen Regionen auf den Senat zukommt, weiß man bereits jetzt, wie wenig davon wirklich bearbeitet und umgesetzt werden kann. Gäbe es zudem eine Koalition im Bezirk ohne uns, so bestünde für uns auch keine Möglichkeit mehr, aktiv Politik im Sinne unserer sozialdemokratischen Werte zu gestalten.

Ich werde als Vertreter der Bezirke im Landesvorstand weiter dafür kämpfen, dass diese Entwicklungen so nicht eintreten. Ich hoffe, damit Erfolg zu haben.

2024-10-31T11:28:56+01:0030.10.2024|

Mehr Plätze als Nachfrage – Kitakrise endgültig vorbei?

von Gordon Lemm, Bezirksstadtrat und Co-Kreisvorsitzender

Noch Ende des letzten Jahres galt es in meinem Bekanntenkreis als Sechser im Lotto, wenn man einen Kitaplatz ergattern konnte. Als ich 2018 als Jugendstadtrat eine Bilanz für Marzahn-Hellersdorf zog, fehlten uns in der Prognose fast 2000 Kitaplätze allein in unserem Bezirk.

Über 50 Kitaeröffnungen später können wir feststellen: Es gibt inzwischen mehr Kitaplätze, als es Bedarf gibt. Ohne eine solide Grundstückspolitik des Bezirks, viele Millionen Aufbauhilfen durch das Land Berlin und leistungsstarke Kitaträger wäre uns das nicht gelungen. Es ist vor allem ein Verdienst der beiden rot-rot-grünen Regierungen, einen politischen Schwerpunkt auf Familien und deren Unterstützung gesetzt zu haben.

Laut Statistik der Senatsverwaltung für Bildung waren zum 30.09.2024 noch knapp 2000 Plätze in unserem Bezirk, für die es auch Erzieher gibt, unbesetzt. Diese Zahl wird im Lauf des Kitajahres sicher noch kleiner werden, aber es zeigt, wir haben inzwischen für jede Familie einen Kitaplatz bei uns im Bezirk. Das ist eine sehr gute Nachricht für Familien. Es bedeutet auch, dass es zukünftig tatsächlich ein Wahlrecht der Eltern für einen Kitaplatz gibt. Damit verbunden müssen die Kitas zukünftig ihre pädagogischen Angebote stärker auf die Bedarfe und Wünsche der Familien ausrichten.

Nicht überall im Bezirk haben wir eine Überversorgung (diese besteht vor allem in Mahlsdorf, Biesdorf und Marzahn Süd). Es wird auch künftig in kleinem Maß Kitaneubauten geben. Gerade konnte ich im Teterower Ring in Hellersdorf eine neue Kita mit 50 Plätzen eröffnen. Hier gibt es weiterhin Bedarf, denn hier wird auch weiterhin Wohnraum geschaffen.

Ist die Krise also damit vorbei? Ich würde sagen: zum allergrößten Teil. Bis wir aber eine Situation haben, in der wir in allen Kiezen unseres Bezirks wohnortnah ausreichend Kitaplätze haben, wird es noch etwas dauern.

2024-10-31T11:28:21+01:0030.10.2024|

Zwei Genossen wollen für uns in den Bundestag

von Markus Pauzenberger

Bis zum 14. Oktober haben Enrico Bloch und Ben Schneider ihre Kandidatur für den SPD-Bundestagswahlkreis Marzahn-Hellersdorf fristgemäß bekannt gegeben.

Ben Schneider und Enrico Bloch werden nun eine Tour durch die Abteilungen und Arbeitsgemeinschaften machen, um für sich zu werben.

Es wird zwei Mitgliederforen der SPD Marzahn-Hellersdorf geben. Diese finden am Samstag, 16. November 2024, um 11 Uhr und Montag, 25. November 2024, um 18.30 Uhr jeweils im Kreisbüro (Marzahner Promenade 37, 12679 Berlin) statt. Die Mitgliederforen finden in hybrider Form statt.

Eine gesonderte Einladung zu den Mitgliederforen (Vorstellungsrunden) wird euch noch zugehen.

Die Entscheidung, wer für uns für den Bundestag kandidiert, fällt auf der Wahlkreiskonferenz am 14. Dezember.

Kandidieren kann man noch bis zum Tag der Wahlkreiskonferenz.

Hier findet ihr die Bewerbungsschreiben der beiden bisher bekannten Kandidaten:

Enrico Bloch

Ben Schneider

 

2024-10-31T12:41:39+01:0030.10.2024|
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