BVV-Fraktion

Tote Bäume am Kienberg: SPD-Fraktion in Sorge um umstürzende Bäume und fordert fachgerechte Anpflanzungen und Naturverjüngung am Vegetationsstandort

Immer mehr tote Bäume prägen das Landschaftsbild rund um den Kienberg. Es ist nur eine Frage der Zeit, dass Äste und Stämme auch auf die Wege fallen – ein Risiko für Spaziergänger und Jogger. Mangelnder Niederschlag, die Ausbreitung invasiver Pflanzenarten und bodenspezifische Erschwernisse führen dazu, dass viele der heimischen Pflanzenarten am Kienberg verdrängt werden. Dies geht aus einer Kleinen Anfrage von Eike Arnold (SPD) hervor. Um den wachsenden Herausforderungen an dem Vegetationsstandort Kienberg gerecht zu werden, fordert die SPD-Fraktion mehr Engagement des Bezirkes für eine fachgerechte Bepflanzung und Naturverfügung, welche speziell für das Gebiet angepasst ist.

Eike Arnold, Vorsitzender im Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt, Natur, Tier- und Artenschutz, Verkehr, erklärt: „Das Gebiet des Kienberges gehört klimageografisch mit zu den trockensten Regionen Deutschlands. Die zusätzlich erschwerten Rahmenbedingungen durch den Boden des Schuttberges und der Ausbreitung nicht-heimischer Pflanzenarten führen dazu, dass nur bestimmte Baumarten für Pflanzungsmaßnahmen infrage kommen. Das Bezirksamt sollte daher nicht nachlassen und engagiert umfassende Maßnahmen initiieren, welche speziell auf das Gebiet angepasst sind und über das stattfindende ehrenamtliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger bei der Neupflanzung hinausgeht. Dies wäre ein wichtiger Schritt für den Erhalt des dortigen Lebensraumes für Tier und Pflanze. Gleichzeitig darf die Verkehrssicherheit nicht aus dem Blick geraten. “

2022-08-18T13:23:54+02:0018.08.2022|

Einschulungsuntersuchungen in Marzahn-Hellersdorf erfolgreich in Umsetzung!

Nicht nur weil die Einschulungen kurz vor der Tür stehen, ist ein Blick in die Marzahn-Hellersdorfer Einschulungsuntersuchungen notwendig: Seit Ausbruch der Corona-Pandemie standen die Berliner Gesundheitsämter in der Kritik, die wichtigen und notwendigen Einschulungsuntersuchungen im Land nicht mehr flächendeckend umsetzen zu können. Gründe dafür waren und sind eine veränderte Prioritätensetzung und Personalmangel in den kommunalen Verwaltungen. Laut einer BVV-Anfrage an das Gesundheitsamt, setzt sich Marzahn-Hellersdorf nun von diesem einstigen Trend ab.

Bezirkliche Einschulungsuntersuchungen finden statt!

Im Jahr 2022 befinden sich 3.410 Erstklässler:innen im einschulungsfähigen Alter; 2985 von ihnen sollen mit Beginn des neuen Schuljahres in die staatlichen Schulen des Bezirks eingeschult werden.[1] Laut Bezirksamt konnten bis zum 17.06.2022 in diesem Jahr bereits 2.663 der insgesamt 3410 Einschulungsuntersuchungen erfolgreich umgesetzt werden. Weitere Untersuchungen sollen bis Ende der Ferienzeit stattfinden.

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2022-08-17T17:19:28+02:0029.07.2022|

SPD fordert weiteres Bürgeramt für Marzahn-Hellersdorf

Die SPD Marzahn-Hellersdorf spricht sich für einen vierten Bürgeramts-Standort im Bezirk aus. Innensenatorin Iris Spranger (SPD) hatte in der vergangenen Woche angekündigt, dass eine Expert:innen-Kommission über fünf weitere Bürgeramtsstandorte im Land Berlin beraten wird. Hierfür wird das Land die entsprechenden Ressourcen bereitstellen.

Marzahn-Hellersdorf gehört zu den wachsenden Bezirken Berlins. Ein Großteil des aktuellen Wohnungsneubaus vollzieht sich im nordöstlichen Bezirk. Um diese Belastungen (weniger Grünflächen, steigender Bedarf an Kita- und Schulplätzen sowie Arztpraxen) auszugleichen, sehen wir das Land Berlin auch in der Pflicht unseren Bezirk beim Infrastruktur-Ausbau zu unterstützen.

Vergleichbare Bezirke, wie etwa Lichtenberg oder Reinickendorf verfügen bereits über vier Bürgerämter. Wir wünschen uns vom Land und dem Bezirk eine Berücksichtigung und offene Standortsuche. Dabei sind die Regionen Mahlsdorf, Kaulsdorf und Marzahn West besonders in den Blick zu nehmen. Besonders mobilitätseingeschränkte Bürger:innen haben es hier schwer ihre Bürgeramtsangelegenheiten schnell und einfach zu regeln. (mehr …)

2022-05-30T13:18:45+02:0030.05.2022|

Jan Lehmann, MdA: Friedenslauf wiederbeleben!

Auf Initiative der SPD-Fraktion wurde der, in Zusammenarbeit mit den Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen und der Tierschutzpartei entstandene, Antrag „Marzahn-Hellersdorf läuft für den Frieden!“ gestern in der Bezirksverordnetenversammlung Marzahn-Hellersdorf beschlossen. Dieser fordert das

Bezirksamt auf, in Kooperation mit dem Bezirkssportbund und den lokalen Sportvereinen den vormals in Ostberlin traditionsreichen Friedenslauf wiederzubeleben.

Jan Lehmann, Vorsitzender des Bezirkssportbundes und Abgeordneter für Kaulsdorf und Hellersdorf: „Als ich letztes Jahr den Vorschlag machte, den Friedenslauf wiederzubeleben, ahnte ich nicht, wie aktuell das Thema dieses Jahr sein würde. Umso wichtiger ist es, ihn schnellstmöglich auf die Beine zu stellen. Er soll ein Symbol sein für den verbindenden und fairen Sport und Marzahn-Hellersdorf als Ort des Friedens herausheben. Daher sollte der Lauf auch am 1. September, dem Weltfriedenstag stattfinden.“

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2022-04-29T14:45:56+02:0029.04.2022|

R2G schließt Vereinbarung für inhaltliche Zusammenarbeit in der BVV Marzahn-Hellersdorf

Den beteiligten Parteien war es von Beginn der Gespräche über eine Zählgemeinschaft wichtig, die gemeinsame Zusammenarbeit auf ein solides inhaltliches Fundament zu fußen. Dabei ist sowohl SPD, DIE LINKE, als auch Bündnis 90/Die Grünen bewusst, welche Herausforderungen vor uns liegen, die es jetzt zu gestalten gilt.

Ob es der Kampf gegen die Klimakrise, die Verkehrswende, der Bau eines Freibades oder die Sicherung von sozialen Einrichtungen, wie Jugendclubs und Familienzentren ist. Es gibt viel zu tun. Dafür übernehmen wir Verantwortung und ziehen an einem Strang, um den Bezirk voranzubringen.

Schon in der vergangenen Wahlperiode hat sich gezeigt, dass bei vielen Inhalten zusammengearbeitet werden konnte. Auch, wenn jede Partei einen anderen Fokus gesetzt hat, so konnte doch pragmatisch an einer Lösung gearbeitet werden. Das hat uns darin bestärkt, die uns wichtigen Projekte in diesem Bündnis zusammen anzugehen.

 

Dazu Iris Spranger, MdA, Kreisvorsitzende SPD Marzahn-Hellersdorf:

Die Zusammenarbeit mit der Partei DIE LINKE, Bündnis 90/ Die Grünen und der SPD bedeutet für unseren Bezirk eine solide Grundlage, um die inhaltlichen Themen unserer Vereinbarung in der kommenden Wahlperiode breit aufgestellt zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger unseres Bezirkes umzusetzen. Sehr wichtig ist uns hierbei der Bau des Kombibades, die Aufnahme der Seilbahn in den ÖPNV sowie die Entwicklung rund um die Gärten der Welt zu einem Freizeitcampus, um nur einige zu nennen. Wir werden unsere gemeinsamen Schnittpunkte in vertrauensvoller Zusammenarbeit realisieren und unseren Bezirk ökologisch und sozial weiterentwickeln.“

Dazu Kristian Ronneburg, MdA, Kreisvorsitzender DIE LINKE Marzahn-Hellersdorf:

Unser Bezirk braucht auf vielen Gebieten einen Aufbruch. Die Herausforderungen, um die Lebenssituation vieler Menschen in Marzahn-Hellersdorf zu verbessern, sind groß. Als LINKE werden wir die soziale Frage immer wieder auf die Tagesordnung setzen und mit unseren Partnerinnen für wirksame Projekte und Konzepte gegen Armut kämpfen. Weiterhin werden wir den begonnenen Weg in Sachen Liegenschaftspolitik fortsetzen. Öffentlicher Grund und Boden soll auch öffentlich bleiben. Eine Privatisierung ist ausgeschlossen. Im Gegenteil: der Bezirk soll gegenüber dem Senat Bedarfe für den Ankauf von Grundstücken und Gebäuden darstellen, damit wir auch in Zukunft genug eigene Grundstücke zum Bau von Schulen und Kindergärten haben und öffentliche Dienstleistungen wie Bürgerämter und Bibliotheken auch wieder in öffentlichen Gebäuden unterbringen können.

Die gemeinsame Vereinbarung mit SPD und Bündnisgrünen trägt an vielen Stellen unsere LINKE Handschrift. Wir haben Themen und Projekte benannt, an denen wir kollegial in den nächsten fünf Jahren arbeiten werden. Wir werden auch auf alle anderen demokratischen Parteien im Bezirk zugehen und mit ihnen um gute Lösungen streiten.

Dazu Julia Scharf & Pascal Grothe, Sprecher*innen des Kreisverbandes von Bündnis 90/Die Grünen:

Seit dem Wahltag waren wir aktiv und haben viele Gespräche mit allen demokratischen Parteien geführt. Dabei haben wir die Inhalte nach vorn gestellt und geschaut, mit welchen Partnerinnen wir die meisten unserer Forderungen umsetzen können. Letztlich konnten wir zahlreiche Punkte aus unserem Wahlprogramm in einer inhaltlichen Kooperationsvereinbarung mit SPD und der Partei Die LINKE verhandeln. Dabei ist uns der Klimaschutz ein herausragendes Anliegen. Wir haben den Klimarat festgeschrieben, damit wichtige Akteur*innen mitreden können, die notwendigen Maßnahmen ausgeglichen sind und von einer breiten Mehrheit akzeptiert werden. Auch soll der Sanierungsfahrplan für bezirkliche Gebäude konsequent umgesetzt und das kommunale Klimaschutzkonzept fortgeschrieben werden. Angestrebt werden außerdem eine positive Baumbilanz und das beschleunigte Bepflanzen von leeren Baumscheiben. Die Umsetzung des Aktionsplans gegen Queerfeindlichkeit (ehemals Homo- und Transfeindlichkeit) werden wir in der BVV streng überwachen und freuen uns sehr, dass unsere Vision eines Regenbogenzentrums für Marzahn-Hellersdorf, welches bis 2023 eröffnet werden soll, auf Unterstützung unserer Partnerinnen traf. Auch eine erhöhte Verkehrssicherheit für Radfahrende sowie das Einrichten der Familienzentren zu Schwerpunktorten für Alleinerziehende konnten wir einvernehmlich verhandeln.

2021-11-15T14:29:14+01:0015.11.2021|
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