Ein wichtiger Schritt für mehr Sicherheit im Alltag: Schließfächer für obdachlose Menschen kommen
Die im November 2024 von der SPD eingebrachte und im Februar 2025 von der Bezirksverordnetenversammlung Marzahn-Hellersdorf mehrheitlich beschlossene Initiative zur Bereitstellung kostenloser Schließfächer für obdachlose Menschen ist nun finanziell abgesichert und befindet sich in der Umsetzung. Die Ausschreibung ist erfolgt – die Schließfächer werden aufgestellt.
Voraussichtlicher Standort der neuen Schließfächer ist der Helene-Weigel-Platz – ein zentraler, gut zu erreichender Platz. Die Vergabe der Zugangscodes erfolgt über das Sozialamt, sodass die Schließfächer gezielt und unbürokratisch den obdachlosen Menschen zur Verfügung gestellt werden können.
Christian Linke, stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses Soziales & Teilhabe sowie stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD, erklärt dazu:
„Ich freue mich außerordentlich, dass wir dieses wichtige Vorhaben nun endlich umsetzen können. Schließfächer für obdachlose Menschen sind eine Frage von Würde und Sicherheit. Wer keine Möglichkeit hat, Dokumente, Medikamente oder persönliche Dinge sicher aufzubewahren, steht im Alltag vor enormen Hürden. Dass der Bezirk hier nun konkret helfen kann, wird das Leben derjenigen, die es in unserer Gesellschaft am schwersten haben, ein Stück sicherer machen.“
Einen besonderen Dank möchten wir der Sozialstadträtin Frau Witt sowie dem Amtsleiter Herrn Filips, die sich mit großem Engagement und Beharrlichkeit für die finanzielle Untersetzung dieses Projekts eingesetzt haben.
Hintergrund des Antrags war, dass obdachlose Menschen leider häufig von Diebstahl betroffen sind – sowohl auf der Straße als auch teilweise in Notunterkünften. Der Verlust des eigenen Ausweises, Medikamenten oder anderen wichtigen Dokumenten kann gravierende Folgen haben und hält manche Betroffene sogar davon ab, die dringend benötigten Hilfsangebote wahrzunehmen. Schließfächer sind daher eine einfache, aber äußerst wirksame Maßnahme, um Sicherheit im Alltag zu stärken.
Die SPD-Fraktion in der BVV Marzahn-Hellersdorf wird sich auch weiterhin mit Nachdruck dafür einsetzen, dass Hilfe dort ankommt, wo sie am dringendsten gebraucht wird.
„Es kann nicht sein, dass sich Kinder, Eltern und Lehrkräfte durch vereiste Gehwege kämpfen müssen, weil der Winterdienst nicht funktioniert. Vor der Friedrich-Schiller-Schule in Mahlsdorf oder der neuen Schule an der Landsberger Straße ist seit Tagen kaum geräumt. Auch an vielen Kitas und vor Senioreneinrichtungen ist der Zustand unzumutbar. Das ist kein kleiner Schönheitsfehler, sondern ein echtes Sicherheitsrisiko: Es geht um Stürze, Verletzungen und Knochenbrüche – vermeidbar, wenn ordentlich gearbeitet worden wäre. Als SPD setzen wir uns klar dafür ein, dass die Bezirksverwaltung hier Verantwortung übernimmt und für sichere Wege sorgt“, erklärt Jan Lehmann, Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses.
„In diesem Zusammenhang werden sich der SPD-Kreisverband und die SPD-Fraktion im Bezirksparlament (BVV) dafür einsetzen, dass das Bezirksamt oder der Vorstand des Smart Living Health Center e.V. plausibel darlegen, wie die Mitgliedsbeiträge des Bezirksamtes und weitere Fördergelder verwendet wurden. Ziel ist es, Klarheit über die Verwendung öffentlicher Mittel und die Transparenz der Vereinsarbeit zu schaffen. Nur so können wir Vertrauen in Politik und in die Arbeit von Mandatsträgerinnen und Mandatsträgern sichern. Aufklärung ist in diesem Fall notwendig, um Schaden von der politischen Arbeit insgesamt abzuwenden“, so Marion Hoffmann, SPD Co-Kreisvorsitzende und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-BVV-Fraktion.
„Altersgerechtes Wohnen ist ein wichtiges Anliegen und wir sehen es als große Bereicherung für unseren Bezirk, dass es hierfür am Campus des UKB eine Möglichkeit für Familien und ältere Menschen gibt, sich über Unterstützungsmöglichkeiten für gutes, selbstbestimmtes Wohnen im Alter zu informieren. Die jetzt im Raum stehenden Vorwürfe werfen leider ein schlechtes Licht auf diese gute Einrichtung unseres Bezirks. Deshalb ist es uns wichtig, diese möglichst auszuräumen und über die vermeintlichen Verknüpfungen aufzuklären.“, so Gordon Lemm, SPD Co-Kreisvorsitzender und Gesundheitsstadtrat in Marzahn-Hellersdorf.

















































