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Über Gordon Lemm

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Berlins Justiz: Unter besonderen Druck

Silvesterstraftaten, Klimaproteste der Letzten Generation und Straftaten im Zusammenhang mit Demonstrationen nach dem Terrorüberfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 führten und führen bundesweit zu Strafverfahren. Als Bundeshauptstadt war Berlin von diesen besonderen Einsatzlagen jedoch besonders stark betroffen – denn Berlin ist mit symbolträchtigen Orten und der Konzentration politischer Institutionen regelmäßig Schauplatz besonders großer Demonstrationen, politischer Protestformen mit hoher öffentlicher Sichtbarkeit und mitunter konfliktreicher Versammlungen. Das führt dazu, dass Entwicklungen, die bundesweit zu Strafverfahren führen, in Berlin oft in höherer Zahl und mit einer besonderen Belastung für Polizei, Staatsanwaltschaft und Gerichte auftreten. Doch wie sehr belasten solche besonderen Einsatzlagen die Berliner Justiz aktuell zahlenmäßig tatsächlich?

Die vom Senat im Rahmen meiner schriftlichen Anfrage veröffentlichten Zahlen belegen zumindest deutliche Unterschiede zwischen den Verfahrensständen der einzelnen Phänomenbereiche.

2026-03-26T14:55:46+01:0026.03.2026|

Sozialdemokratischer Frauenmärz in Marzahn-Hellersdorf

Für uns als SPD-Fraktion in der BVV steht der März ganz im Zeichen feministischer Politik. Neben den verschiedenen Gedenktagen und Veranstaltungen im Bezirk rund um den Frauenmärz setzen wir uns aktiv für eine wirkungsvolle Gleichstellungspolitik ein – sowohl auf Bezirksebene als auch in der Landespolitik.

Der 8. März als Internationaler Frauentag geht auf die Frauenrechtlerin Clara Zetkin zurück. Seit 2019 ist dieser Tag in Berlin ein gesetzlicher Feiertag. Die Initiative dazu geht auf unsere Innensenatorin Iris Spranger aus Marzahn-Hellersdorf zurück. Auch in diesem Jahr haben wir uns als Fraktion an den verschiedenen Kundgebungen und Demonstrationen zum Internationalen Frauentag beteiligt, indem wir z. B. am 9. März der Frauenrechtlerin Clara Zetkin gedacht haben und an ihrem Denkmal in Marzahn-Nord Blumen niedergelegt haben.

Dem Frauenmärz haben wir außerdem einen Themenabend im Rahmen unserer Dialogreihe „Abend(b)rot“ gewidmet. Gemeinsam mit interessierten Gästen sprachen wir über die Bedeutung feministischer Gedenktage, über Gleichstellungspolitik im Bezirk sowie über Möglichkeiten zur effektiven Bekämpfung häuslicher Gewalt. Unsere familienpolitische Sprecherin Stephanie Inka Jehne moderierte den Abend gemeinsam mit unserer gleichstellungspolitischen Sprecherin Dr. Luise Lehmann und diskutierte mit den Gästen über Perspektiven feministischer Politik in Marzahn-Hellersdorf. Als SPD-Fraktion gehen wir mit gutem Beispiel voran: Vier unserer fünf Ausschussvorsitzenden sind Frauen. Zudem stellen wir mit Dr. Luise Lehmann die stellvertretende BVV-Vorsteherin. Das unterstreicht unser klares Engagement für die Gleichstellung.

Auch unsere Arbeit in der BVV war vom Frauenmärz geprägt und inspiriert: In einem überfraktionellen Antrag gemeinsam mit Politikerinnen der anderen demokratischen Fraktionen fordern wir ein bezirkliches Konzept für den Aktionsmonat gegen häusliche Gewalt im November. Konkret schlagen wir die Erstellung von Infomaterial vor, das auf Notrufnummern und Beratungsstellen für Betroffene hinweist, Abreißzettel mit der Nummer des Hilfetelefons „Gewalt gegen Frauen“ in allen Damentoiletten bezirklicher Einrichtungen, die stärkere Bekanntmachung des internationalen stillen Handzeichens für Hilfe („Signal for Help“) sowie eine großflächige Verteilung entsprechender Informationen. Ziel des Antrags ist es, nicht nur Symbolpolitik zu betreiben, sondern den Bezirk zum aktiven Handeln zu bewegen. Hilfsangebote müssen dort sichtbar sein, wo Gewalt oft im Verborgenen stattfindet. So wollen wir die Hemmschwelle für Betroffene senken, sich Hilfe zu suchen.

Neben dem Frauenmärz stand in diesem Monat auch das Thema Mobilität im Fokus unserer Arbeit. Mit einem Antrag für mehr Elektrifizierung in Hellersdorf setzen wir uns weiter für die Mobilitätswende ein. Konkret fordern wir eine bedarfsgerechte Ausstattung mit öffentlich zugänglichen Lademöglichkeiten für E-Autos im Gebiet zwischen Helle Mitte, dem Kienberg und Kaulsdorf-Nord.

Zum Abschluss möchten wir auf diesem Weg allen Genossinnen und Genossen eine frohe Osterzeit wünschen und hoffen, dass ihr die Feiertage im Kreis eurer Liebsten genießen könnt.

2026-03-26T14:46:19+01:0026.03.2026|

Knautschke weiterverwenden

Im Gegensatz zur CDU, die vorschlug, weit entferntes Mobiliar aus dem SEZ für unser neues Freibad in Marzahn-Hellersdorf bereitzuhalten, schlage ich eine lokale Alternative vor: die Rettung der historischen Tierplastiken aus dem geschlossenen Wernerbad.

Während die Nutzbarkeit von altem SEZ-Mobiliar nach Jahren des Leerstands fraglich ist, haben wir in Kaulsdorf echte Wahrzeichen, die nur darauf warten, wieder Teil unseres Alltags zu werden. Im Zentrum stehen dabei das berühmte Nilpferd „Knautschke“ sowie eine Pinguin-Gruppe – beides Werke des Berliner Bildhauers Erwin Kobbert.

Das Wernerbad hat leider keine Zukunft als Bad, aber seine Seele kann weiterleben. Knautschke hat über Jahrzehnte Wind und Wetter und auch mir als badendem Kind getrotzt und ist in einem guten Zustand. Es wäre ein wunderbares Symbol der Kontinuität, wenn Kinder, die heute im neuen Bad schwimmen lernen, von derselben Figur begrüßt werden, die schon Generationen von Menschen aus Marzahn-Hellersdorf ans Herz gewachsen ist.

Künstlerisches Erbe sichern

Die Plastiken sind nicht nur Symbole der Kiez-Geschichte, sondern auch künstlerisch bedeutsam. Der Berliner Erwin Kobbert, der auch in Biesdorf und Mahlsdorf wohnte und arbeitete und 1969 verstarb, war unter anderem an der Gestaltung des sowjetischen Ehrenmals in Treptow beteiligt.

2026-03-26T14:40:01+01:0026.03.2026|

Gute Nachrichten für Berlin und Marzahn-Hellersdorf: Land schützt Kleingärten dauerhaft

Am 26. Februar 2026 haben wir in der Plenarsitzung des Abgeordnetenhauses von Berlin das Kleingartenflächensicherungsgesetz verabschiedet. Als erstes Bundesland schützen wir durch ein Gesetz dauerhaft die Kleingärten auf landeseigenen Flächen.

Insgesamt gibt es in Berlin über 70.000 Kleingärten. Davon befinden sich mehr als 56.000 auf landeseigenen Flächen – das entspricht mehr als 80 Prozent. Mit dem Kleingartengesetz sichern wir die Zukunft der meisten dieser Gärten und setzen ein starkes Zeichen für den Erhalt unseres Stadtgrüns. Sie werden dauerhaft vor einer Flächenreduzierung geschützt; eine Umwidmung ist nur in besonderen Ausnahmefällen möglich.

Damit sind die Hürden einer Umwidmung nun sehr hoch: Es muss ein überzeugendes öffentliches Interesse geben, das Abgeordnetenhaus muss seine Zustimmung geben, und es müssen Ersatzflächen in gleicher Größe im Einzugsbereich zur Verfügung gestellt werden. Solche besonderen Ausnahmen für eine Umwidmung kann es nur geben, wenn es um die Versorgung breiter Schichten der Bevölkerung mit Wohnraum oder sozialer Infrastruktur geht. Für Berlin und die Menschen in Marzahn-Hellersdorf sind das gute Nachrichten.

Wichtiger Meilenstein fürs Stadtgrün

In Marzahn-Hellersdorf sind über 3.000 Kleingärtnerinnen und Kleingärtner unter anderem in 12 Vereinen im Bezirksverband organisiert. Der Verein Berlin-Marzahn der Gartenfreunde e. V. hat seinen Sitz in der Tangermünder Straße 53. Der Bezirksverband begrüßt das neue Kleingartengesetz als „wichtigen Meilenstein für den Schutz der Berliner Kleingartenflächen“.

Zu den bekannten Kiezgärten gehören „Am Forsthaus“, „An der Wendeschleife“ und „Am Fuchsberg“. Sie tragen zu einem gesunden Stadtklima und frischer kühler Luft in der Umgebung bei. Gerade in unserem wachsenden und teilweise dicht besiedelten Bezirk haben die Kleingärten eine Schlüsselrolle für die aktiven Gärtnerinnen und Gärtner ebenso wie die Menschen in der Umgebung. Auch in unserem Bezirk gibt es weit mehr Interessenten als verfügbare Kleingärten – man muss aktuell mit Wartezeiten von drei bis vier Jahren rechnen. Das zeigt, wie beliebt und gefragt die Schrebergärten sind.

Der Erhalt der grünen Oasen ist nicht nur für die Gärtnerinnen und Gärtner vor Ort eine sehr gute Nachricht. Die Kolonien haben eine wichtige soziale Funktion, sind Treffpunkt für Jung und Alt und Ort der Erholung für Familien wie auch Rentnerinnen und Rentner. Darüber hinaus leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz, zur Umweltbildung, zur frischen Luft und tragen zur Kühlung in heißen Sommern bei. Und sie haben in Berlin eine lange Tradition: Seit 150 Jahren gehören sie zu unserer Stadt und unserer Geschichte. Zu Beginn boten sie armen Menschen die Möglichkeit, selbst Obst und Gemüse anzubauen, später waren sie insbesondere für Arbeiterinnen und Arbeiter ein wichtiger Ort für die Erholung.

2026-03-26T14:36:20+01:0026.03.2026|

Neustart mit klarer Kante: SPD-Frauen in Marzahn-Hellersdorf stellen sich neu auf

Die SPD-Frauen im Bezirk blicken optimistisch in die Zukunft. Bei der Neuwahl des Vorstands am 11. März wurde ein Team gewählt, das Erfahrung mit frischen Impulsen verbindet. Unter der Führung der neuen Vorsitzenden Josefine sowie ihren Stellvertreterinnen Stephanie, Karin und Dajana wird der Kreisverband in den kommenden Jahren deutliche feministische Akzente setzen. Komplettiert wird das Gremium durch Tanja (Schriftführerin) sowie Nathalie, Luise und Oxana als Beisitzerinnen.

Doch bei dem personellen Wechsel soll es nicht bleiben. Der neue Vorstand versteht sich als Einladung an alle Frauen im Bezirk, die politische Arbeit aktiv mitzugestalten. „Wir wollen ein Ort sein, an dem sich jede Genossin sicher und gehört fühlt“, so die neue Vorsitzende. Ziel sei ein „Safe Space“ für Themen, die im politischen Alltag oft zu kurz kommen.

Ein Programm für die Praxis

Inhaltlich hat sich der Vorstand viel vorgenommen. Ein Kernanliegen bleibt der Kampf gegen Gewalt an Frauen. Hier wird es konkret: Über zwei Anträge zur nächsten Kreisdelegiertenversammlung (KDV) soll der Ausbau juristischer Beratungs- und Hilfsangebote im Bezirk vorangetrieben werden. Stephanie, als Mitglied der BVV-Fraktion, hat außerdem zusammen mit anderen demokratischen Parteien einen Antrag zum Thema Frauengewalt in die BVV eingebracht. Auch in der Suchthilfe fordern die SPD-Frauen eine geschlechtsspezifische Perspektive, um bestehende Versorgungslücken in Marzahn-Hellersdorf zu schließen.

Politik, die zum Leben passt

Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Vereinbarkeit von politischem Engagement und Familie. Die Sitzungen sollen künftig konsequent kinderfreundlich gestaltet werden. Damit reagiert der Vorstand auf die Lebensrealität vieler Frauen und schafft Raum für Debatten über die 4-Tage-Woche, das Elterngeld und die gerechte Verteilung von Sorgearbeit.

Auch moderne Bedrohungen stehen auf der Agenda. Angesichts von Hate Speech, Revenge Porn und Deep Fakes wollen die SPD-Frauen den Schutz von Frauenrechten im digitalen Raum thematisieren und dazu den Dialog mit Expertinnen suchen.

Feministische Aktionen im März

Zum Internationalen Frauenkampftag am 8. März haben die SPD-Frauen zusammen mit 30.000 Menschen am Roten Rathaus für Gleichberechtigung demonstriert. Unter dem Motto „feministisch, solidarisch, gewerkschaftlich“ hatte unter anderem der DGB zum Protest aufgerufen.

Am Montag dem 9. März verteilten die SPD-Frauen, organisiert von Maria Geidel, gemeinsam mit der Abteilung 5, Rosen und Flyer am U-Bahnhof Elsterwerdaer Platz.

Gemeinsam Politik gestalten

Der neue Vorstand lädt alle interessierten Frauen herzlich zur ersten Sitzung am 21.04 um 18:30 Uhr ein. Eine gesonderte Einladung wird euch noch zugehen. Im Mittelpunkt wird die Jahresplanung und gemeinsame Themensetzung stehen. Zusammen sollen Ideen und Anliegen der Frauen im Bezirk gesammelt und umgesetzt werden – für eine neue Etappe feministischer Politik im Bezirk.

2026-03-26T14:31:17+01:0026.03.2026|
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