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Ampelausfälle in Marzahn-Hellersdorf

Ein Ampelausfall ist eine Gefahr für alle Verkehrsteilnehmenden – insbesondere Kinder sind gefährdet. Daher ist es besorgniserregend, dass die Ausfälle in Marzahn-Hellersdorf und ganz Berlin dieses Jahr deutlich zugenommen haben. Das hat der SPD-Abgeordnete aus Marzahn-Hellersdorf Jan Lehmann durch eine Antwort auf seine Anfrage bei der Senatsverwaltung herausgefunden.

In Marzahn-Hellersdorf sind 2024 185 Mal 54 Ampelanlagen komplett ausgefallen. Dieses Jahr (Stand 21.10.2025) waren es bereits 214 Totalausfälle an 58 Anlagen.

Auch Berlinweit ist ein Anstieg der Ausfälle zu beobachten. Im vergangenen Jahr gab es in ganz Berlin 3.166 Ausfälle an 1.271 Ampeln. Dieses Jahr (Stand 21.10.) sind es bisher 2.950 Ausfälle an 1.124 Anlagen.

Anlage. Verkehrsknotenpunkt Anzahl Totalausfälle
Hönower Str. / Riesaer Str. 17
Stendaler Str. / Tangermünder Str. – Zossener Str. 17
Köpenicker Str. / Apollofalteral. 14
Landsberger Ch. / Am Luch – Stendaler Str. 9
Märkische Al. (Nr. 45 / Parkplatzzufahrt) 9
Märkische Al. / Marzahner Prom. 9
Rhinstr. / Al. der Kosmonauten 8
Alt-Mahlsdorf / Landsberger Str. – Pilgramer Str. 7
Köpenicker Str. (Elsterwerdaer Pl.) 7
Landsberger Al. – Landsberger Ch. / Eichner Str. – Zossener Str. 7
Top 10 der bisher 2025 (Stand 21.10.) am häufigsten komplett ausgefallenen Ampeln in Marzahn-Hellersdorf

Dabei sind einige Anlagen besonders störanfällig. Allein dieses Jahr kam es zu 17 Totalausfällen der Anlage an der Hönower Str./Riesaer Str. und der an der Stendaler Str./Tangermünder Str. – Zossener Str. Die gesamte Liste der Ampelausfälle in Marzahn-Hellersdorf (auch für 2024) findet sich hier.

Lehmann dazu: „Eine ausgefallene Ampel ist mehr als nur ein technisches Problem – sie ist ein Risiko im Alltag vieler Menschen. Deshalb brauchen wir moderne Anlagen, bevor der nächste Ausfall passiert, nicht erst danach. Dass die Zahl der Ampelausfälle in Berlin steigt, ist kein Naturgesetz, sondern ein Zeichen für Investitionsrückstand. Die Verkehrssicherheit muss oberste Priorität haben!“

Zu den häufigsten Gründen für den Ausfall der Anlagen zählen wetterbedingte Schäden und Störungen, Schäden durch Einwirkung Dritter (Verkehrsunfälle, Vandalismus, Bauarbeiten) sowie der alte Stand der Technik und der Verkabelung.

Wie alt und damit ausfallgefährdet eine Ampel ist, lässt sich nicht so leicht sagen. Bestehen diese doch neben dem Steuergerät aus weiteren Anlagenteilen wie Signalgebern, Detektionseinrichtungen, Verkabelung und weiteren Teilen, die alle getrennt voneinander gewartet und ausgetauscht werden können.

Für die Steuergeräte ergibt sich in Marzahn-Hellersdorf sogar ein positives Bild: 41 % der hier eingesetzten Geräte sind jünger als fünf Jahre, was deutlich über dem Landesschnitt liegt (19 % seit 2021 installiert). Allerdings sind noch neun Ampeln mit Steuergeräten von vor der Jahrtausendwende ausgestattet.

 

Baujahr des Steuergerätes Berlin Marzahn-Hellersdorf
2025 bis 2021 408 43
2020 bis 2016 368 17
2015 bis 2011 212 7
2010 bis 2006 715 14
2005 bis 2001 343 16
2000 und älter 85 9
Alter der Ampel-Steuergeräte

Wenn Ampeln ausfallen, übernimmt die Polizei zum Teil zeitweise die Verkehrsführung. 2024 war das 1.188 in Berlin der Fall, bis zum 30.09.2025 waren es 1.145 in diesem Jahr.

 

2025-11-03T11:03:56+01:0003.11.2025|

und zum Schluss noch das

… und zum Schluss noch das …:

Der SPDSpitzenkandidat für das Amt des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Steffen Krach, war am 31. Oktober und 1. November in allen sechs Wahlkreisen von Marzahn-Hellersdorf unterwegs.

Im nächsten Newsletter wird ein ausführlicher Artikel zu diesem offiziellen Besuch unseres Spitzenkandidaten Steffen Krach in den sechs Wahlkreisen von Marzahn-Hellersdorf erscheinen. Schon jetzt Dank an alle, die geholfen haben, dass Steffen Krach einen sehr guten Überblick über unseren Bezirk bekommen hat. Steffen wird sicherlich nicht das letzte Mal bei uns gewesen sein. Hier schon einmal einige wenige Fotos:

Erster Tag des Besuchs: 31. Oktober 2025

Besuch Freizeitforum Marzahn inkl. Frauensporthalle und Infostand am Eastgate

Quelle Fotos: Gordon Lemm, Büro Spranger

Verdichtende Innenhofbebauung und kleine Hotspots für das Siedlungsgebiet

Quelle Fotos: SPD Berlin

Babel e.V. und Spaziergang durch den Kiez

Quelle Foto: Jeannette Shiferaw

 

Zweiter Tag des Besuchs: 1. November

Bahnhof Mahlsdorf Verkehrssituation

Quelle Fotos: SPD Berlin

Besuch bei der JFE UNO

Quelle Fotos: Ben Schneider

Haustürbesuche Helene-Weigel-Platz

Quelle Fotos: Ben Schneider

Besuch beim DRK Nordost

Quelle Fotos: Ben Schneider

2025-11-02T16:46:33+01:0002.11.2025|

2. Kreisdelegiertenkonferenz 8. November

Unsere 2. Kreisdelegiertenversammlung des Jahres 2025
mit Ehrungen und Anträgen
sowie Wahlen unserer Kandidatinnen und Kandidaten
für die Wahlen 2026 zum Abgeordnetenhaus und zur Bezirksverordnetenversammlung

Am Sonnabend, 8. November 2025, findet ab 10 Uhr unsere 2. Kreisdelegierten­versammlung (KDV) des Jahres 2025 statt. Die Kreisdelegiertenversammlung ist das höchste und wichtigste Gremium der SPD Marzahn-Hellersdorf. Insgesamt werden dort 50 Genossinnen und Genossen aus allen sieben Abteilungen als gewählte Delegierte dabei sein.
Auf dieser KDV werden die Jubilare unseres SPD-Kreises geehrt sowie Anträge beschlossen. Vor allem aber werden die Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahl zum Abgeordnetenhaus und zur Bezirksverordnetenversammlung gewählt.

Dieses Mal wird die KDV in Lichtenberg im Genossenschaftssaal der Wohnungsbaugenossenschaft VORWÄRTS eG, Einbecker Str. 115, 10315 Berlin (am U-Bahnhof U5 Friedrichsfelde) stattfinden.

Wie schon erwähnt, werden auch auf dieser Kreisdelegiertenversammlung Anträge behandelt. Hier findet ihr die gesamten Anträge unserer 2. KDV des Jahres 2025: KDV 8. November_Antragsbuch

Im nächsten Newsletter werden wir euch die gewählten Kandidatinnen und Kandidaten für Abgeordnetenhaus und Bezirksverordnetenversammlung sowie die Beschlüsse der KDV mitteilen, und sicherlich wird auch das eine oder andere Foto von der Ehrung unserer Jubilare dabei sein

2025-11-02T15:04:37+01:0002.11.2025|

Wenn Menschen einsam sterben

Gordon Lemm, Mitglied des Bezirksamts und Co-Kreisvorsitzender der SPD MaHe:

Wenn Menschen einsam sterben

Liebe Genossinnen und Genossen,

Einsamkeit ist ein ernstes Problem bei uns. Am 24. November werden wir der über 240 Menschen unseres Bezirks gedenken, die im letzten Jahr einsam verstorben sind. Wenn Menschen ohne ermittelbare Angehörige sterben, kümmern wir uns anstelle der Familie um Beerdigung und Beisetzung.

Um all jenen Menschen, die auf ihrem letzten Weg niemanden hatten, der sich um sie gekümmert oder sie betrauert hat, eine angemessene Würdigung zu geben, veranstalten wir eine zentrale Trauerfeier.

Mitarbeiter des Bezirksamts verlesen die Namen der Verstorbenen, sodass ihre Namen noch einmal zu hören und somit nicht vergessen sind. Neben Musik, einer kurzen Ansprache von mir und Gedichtvorträgen haben anschließend alle Anwesenden die Möglichkeit, einen letzten Gruß aufzuschreiben und den Verstorbenen in Andacht auf ihrem Weg mitzugeben.

Wir werden die Namen aller Verstorbenen zwei Wochen vorab auf unserer Homepage veröffentlichen. https://www.berlin.de/ba-marzahn-hellersdorf/politik-und-verwaltung/aemter/gesundheitsamt/ Vielleicht kennt ihr ja Menschen, die im letzten Jahr ohne Familie verstorben sind, oder ihr wollt einfach ein Zeichen der Mitmenschlichkeit setzen. Ich würde mich freuen, einige von euch am 24. November ab 17 Uhr im Theatersaal des Freizeitforums Marzahn begrüßen zu dürfen, damit wir unseren einsam Verstorbenen die letzte Ehre erweisen.

Herzlich euer

Gordon

Quelle Foto: Copyright  Fotolia Aleksandr Vorobev

2025-11-03T11:47:44+01:0002.11.2025|

Im Dienst der SPD als Abgeordneter im Kiez und in ganz Marzahn-Hellersdorf

Jan Lehmann, MdA: Im Dienst der SPD als Abgeordneter im Kiez und in ganz Marzahn-Hellersdorf

Politik findet nicht nur im Abgeordnetenhaus statt. Im Gegenteil: Das Leben der Menschen vor Ort wird oft durch kleine Einsätze am wirksamsten verbessert. Hier einige aktuelle Beispiele:

Schluss mit nassen Füßen

Im Thomas-Fischer-Haus in der Biesdorfer Lauchhammerstraße gibt es fünf Wohngruppen von jeweils acht Menschen mit körperlichen und/oder geistiger Behinderung. Die Zufahrt, der Eingangsbereich und die Parkplätze waren bei jedem Regen unpassierbar – das Wasser stand bis zu 10 cm hoch. Grund war die neu gezogene Asphaltdecke auf der Straße, die das Wasser auf den Zugangsweg ableitet. Seit 2023 habe ich mit den Haupt- und Ehrenamtlichen des Hauses und dem zuständigen Bezirksamt daran gearbeitet, das Problem zu lösen. Mehrere Vor-Ort-Termine brachten jetzt den Erfolg: Mit Rasengittersteinen hat der Bezirk nun für dauerhaft trockene Parkmöglichkeiten und durch einen erhöhten gepflasterten Weg für eine gute Erreichbarkeit des Geländes auch für Fußgänger und Rollstuhlfahrer erreicht. Bei einem letzten Termin am 17. Oktober 2025 bedankten sich der Leiter der Einrichtung, Herr Harzer, sowie der Verbundleiter-Ost des Trägers, Herr Gronau, für unsere Hilfe. Auf der Webseite der Einrichtung ist auch noch die alte Zuwegung zu erkennen.

Gekündigte Kleingärten

Zehn Kleingärten am Hertwigswalder Steig wurden die Pachtverträge vom Eigentümer gekündigt, nachdem seit über 50 Jahren dort wechselnde Kleingarten-Familien ihre Sommer verbrachten. Durch meine Vermittlung erhielten alle Pächter mehr Zeit, um die Anlage zu räumen. Auch für die ursprünglich den Pächtern auferlegten Kosten des Rückbaus müssen diese nun nicht mehr aufkommen. Und für alle, die weiter kleingärtnern wollen, wurden im Bezirk Ersatzparzellen gefunden. Nur eine Pächterin sucht noch einen Verein, der sie aufnimmt. Wer von einem freien Platz hört, melde sich bitte bei mir!

Bus-E-Ladesäule

Durch Gespräche mit der BVG und dem Vermieter meines Kiezbüros konnte ich eine vertragliche Vereinbarung zwischen beiden erreichen, nach der jetzt die BVG Ladestationen auf dem Gelände meines Büros aufstellt und ungefähr ab Dezember 2025 in Betrieb nimmt. Somit können hier vor Ort in Zukunft noch mehr E-Busse der BVG eingesetzt werden; bisher gab es vor allem für die kürzeren Linien keine Möglichkeit, in Kaulsdorf oder Mahlsdorf zu laden.

Feuerwerk

Egal wie man zu Silvesterböllern steht (Knaller müssen m.E. nicht sein): Ein professionell durchgeführtes Feuerwerk zu einem guten Anlass erschien mir Grund genug zu helfen. Nachdem sich eine Bürgerin in Mahlsdorf lange vergeblich beim Ordnungsamt um eine Genehmigung für ein Feuerwerk in einem Kleingartenverein zum 60. Geburtstag Ihres Mannes bemüht hatte, fragte ich nach. Es stellte sich heraus, dass das Ordnungsamt auf eine Freigabe durch das Grünflächenamt wartete, dieses aber von einer Anfrage nichts wusste. Nach einer rechtlichen Prüfung kam ich zu dem Ergebnis, dass die Ämter den Antrag eigentlich nur zur Kenntnis nehmen und der Kleingartenverband lediglich zustimmen musste. Nach meiner Rücksprache mit dem Verband kam dann innerhalb einer Woche von dort die Zustimmung. Zum Feuerwerk selbst bin ich am 24. Oktober dann auch gegangen und haben dem Jubilar gratuliert. Die Freude war groß.

2025-11-02T16:07:18+01:0002.11.2025|
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