Kohleumschlagplatz Kaulsdorf: reines Gewerbehochhaus zu einseitig – hier müssen auch Wohnungen entstehen!
Beim Treffen der Interessenvertreter am ehemaligen Kohleumschlagplatz Kaulsdorf am 8. Dezember 2020 hat sich Jan Lehmann, SPD-Kandidat für das Abgeordnetenhaus, für eine gemischte Nutzung ausgesprochen: „Man muss erkennen: Der Bebauungsplan aus dem Jahr 2008 für den Kohleumschlagplatz Kaulsdorf ist nicht mehr zeitgemäß. Wir wollen hier gemeinsam mit den Anwohnern nicht nur Gewerbe haben, sondern eine gesunde Mischung aus Wohnen, Einzelhandel und Dienstleistungen. Wir brauchen seitens des Bezirksamtes eine Sondergenehmigung für das Wohnen im Gewerbegebiet, denn der Weg eines neuen B-Planes ist viel zu langwierig.“ Es geht um das Areal um die südlich am S-Bahnhof Kaulsdorf gelegene Fläche zwischen Bahnstrecke und Wilhelmsmühlenweg. (mehr …)
Der Berliner Senat hat die Vorlage von Bildungssenatorin Scheeres zur Ausstattung der Berliner Schulen mit mobilen Luftreinigungsgeräten beschlossen. Demnach sollen ca. 1.200 mobile Luftreinigungsgeräte Schulen für die Klassenzimmer, die durch ihre bauliche Situation schwer zu belüften sind, zur Verfügung gestellt werden. Für die Anschaffung stehen 4,5 Millionen Euro zur Verfügung. Durch die Geräte kann die Infektionsgefahr durch Aerosole stark verringert werden. Auch die Berliner Charité hat für diese Geräte eine Empfehlung ausgesprochen. Im Vorfeld hat es an drei Berliner Schulen eine mehrwöchige Testphase gegeben. Die Resonanz war durchweg positiv.
Die bau- und mietenpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion und Kreisvorsitzende der SPD Marzahn-Hellersdorf Iris Spranger, MdA dazu: „Das neue Programm „Stärkung Berliner Großsiedlungen“ ist ein weiterer Baustein zur positiven Entwicklung unserer Großsiedlungen. Gerade wir in Marzahn-Hellersdorf können nur von diesem Programm profitieren. Bis ins Jahr 2024 hinein, können Projekte zur Förderung nachbarschaftlichen Miteinanders finanziert werden. Für die Jahre 2020 bis 2021 wird bereits 1 Million Euro zur Verfügung gestellt. Besonders wichtig ist mir dabei auch die Förderung von Projekten, die nicht in der Förderung des Quartiersmanagements liegen. Sie sollen für soziokulturelle Projekte eingesetzt werden. Ich wünsche dem Programm viel Erfolg aber zuallererst den lokalen Akteuren und den Bürgerinnen und Bürgern in der Großsiedlung.“