Cecilienplatz wird endlich umgestaltet
Im Ausschuss für Stadtentwicklung und Wohnen wurde in der vergangenen Woche über die zukünftige Entwicklung des Cecilienplatzes in Hellersdorf berichtet. Die SPD-Fraktion Marzahn-Hellersdorf, die sich seit Jahren für die Aufwertung des Standorts einsetzt, begrüßt die nun absehbaren Fortschritte ausdrücklich.
„Der Cecilienplatz ist seit Jahren ein städtebaulicher Missstand. Verfall, Vandalismus, Vermüllung und sogar Brände haben das Bild geprägt. Viele Anwohnende haben zu Recht erwartet, dass endlich gehandelt wird“, erklärt die stadtentwicklungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion und Vorsitzende des Ausschusses, Liane Ollech. „Umso wichtiger ist es, dass sich nach jahrelangem Stillstand nun endlich eine konkrete Entwicklung abzeichnet.“
Geplant sind insgesamt knapp 300 neue Wohneinheiten sowie ergänzende Gewerbeflächen. Neben einem Supermarkt sollen unter anderem auch Angebote für die Nahversorgung wie eine Apotheke oder eine Drogerie entstehen.
„Gute Stadtentwicklung bedeutet, Wohnen, Nahversorgung und Lebensqualität gemeinsam zu denken“, so Ollech weiter. „Mit den geplanten Wohnungen und den neuen Gewerbeeinheiten wird der Cecilienplatz deutlich aufgewertet – davon profitieren sowohl der Kiez als auch die Menschen vor Ort.“
Möglich wird der Fortschritt insbesondere durch den Eigentümerwechsel. Nach Angaben der zuständigen Bezirksstadträtin Heike Wessoly zeigt der neue Eigentümer im Gegensatz zu den bisherigen Eigentümern ein ernsthaftes Interesse an einer zügigen Umsetzung der bereits seit Langem genehmigten Planungen.
Bislang waren notwendige Abriss- und Baumaßnahmen trotz bestehender Baugenehmigungen ausgeblieben, da sich die verschiedenen Eigentümer aufgrund der komplizierten Grundstückssituation nicht auf ein gemeinsames Vorgehen verständigen konnten. Nun befinden sich die Eigentümer in Abstimmung mit der BVG und dem Bezirksamt, um ein gemeinsames Abrisskonzept umzusetzen. Der Baubeginn wird aktuell für das kommende Jahr avisiert.
„Wir begrüßen die ambitionierten Vorhaben ausdrücklich und freuen uns, dass nun endlich im Sinne der Anwohnenden gehandelt wird“, ergänzt der SPD-Bürgerdeputierte im Stadtentwicklungsausschuss, Ole Kreins. „Gerade dort, wo städtebauliche Probleme über Jahre verschleppt wurden, zeigt sich, wie wichtig eine aktive und soziale Stadtentwicklungspolitik ist. Wir setzen uns weiterhin konsequent für ein lebenswertes Marzahn-Hellersdorf ein“, so Kreins abschließend.
Die SPD Marzahn-Hellersdorf hat sich am 18. April 2026 personell neu aufgestellt und ihre Parteiwahlen durchgeführt. Hierbei wurden ein neuer geschäftsführender Vorstand, die Mitglieder des Kreisvorstandes sowie Delegierte für den Landesparteitag gewählt.
Erkrankungen sind wohnortnahe, kostenfreie Bewegungsangebote von unschätzbarem Wert. Sie stärken nicht nur die Gesundheit, sondern wirken auch der Vereinsamung entgegen. Angesichts knapper Haushaltsmittel ist es richtig, private Investoren stärker einzubinden und so die soziale Infrastruktur im Bezirk nachhaltig zu sichern“, sagt Stephanie Inka Jehne, familien- und haushaltspolitische Sprecherin.
Gute Nachrichten für den Bezirk Marzahn-Hellersdorf: Das Gebiet rund um die Böhlener Straße wird ab 2028 offiziell als neues Quartiersmanagement-Gebiet (QM) in das Städtebauförderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ aufgenommen. Dies ist Teil einer stadtweiten Initiative, bei der Senat und Bezirke insgesamt elf neue Gebiete in Berlin festlegen, um die soziale Teilhabe und die Lebensqualität vor Ort nachhaltig zu verbessern.
Berlin, 23.März – Die SPD-Kandidatin für das Berliner Abgeordnetenhaus, Maria Geidel, äußert sich anlässlich des Richtfestes zum Schulneubau in der Haltoner Straße .