Iris Spranger zum Internationalen Frauentag: Weiterer Einsatz für Gleichberechtigung nötig
Zum sechsten Mal wird der Internationale Frauentag am 8. März in diesem Jahr in Berlin als Feiertag begangen. Morgen, am 6. März, findet zudem der diesjährige Equal Pay Day statt. An dem internationalen Aktionstag wird auf die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen aufmerksam gemacht.
Iris Spranger, MdA und Senatorin für Inneres und Sport: „Ich bin jedes Jahr wieder dankbar dafür, dass so viele Berlinerinnen und Berlinern meine Idee unterstützt haben, den Frauentag zum Feiertag zu machen. Gemeinsam haben wir es möglich gemacht, dass viele den Tag dafür nutzen können, um sich für die Gleichberechtigung von Frauen einzusetzen – ob auf Demonstrationen oder bei den zahlreichen Aktionen in der Stadt. Dieser Einsatz ist auch dringend notwendig, denn in vielen Bereichen haben wir noch immer keine Gleichberechtigung erreicht. Nach wie vor verdienen Frauen im Durchschnitt weniger Geld als Männer. Sie leisten zusätzlich zu ihrer Erwerbsarbeit im Regelfall einen höheren Beitrag bei der Haus- und Sorgearbeit. Das hat auch die Folge, dass viele Frauen im Alter eine niedrigere Rente erhalten. Endlich Gleichberechtigung herzustellen, muss das Ziel der gesamten Gesellschaft sein.“
„Ein anderes Thema, das mir sehr am Herzen liegt, ist der Schutz von Frauen vor Gewalt. Frauen werden weit häufiger Opfer von häuslicher Gewalt. Wir müssen in der Politik, den Medien und als gesamte Gesellschaft dafür sorgen, dass Frauen sicher leben können. Das ist unsere gemeinsame Verantwortung“, so Spranger weiter.

Wir gratulieren den wiedergewählten Vorsitzenden der SPD Marzahn-Nord (10/01) Ben Schneider und seinem Team, zur Wahl.
Inzwischen haben wir 143 Kitas in unserem Bezirk. Als ich 2016 als Jugend- und Schulstadtrat anfing, waren es noch 93. Gut 50 Kitas konnten wir in dieser relativ kurzen Zeit zusammen mit den privaten Kitaträgern in unserem Bezirk neu bauen. Bereits jetzt ist es so, dass, wenn alle Kitaplätze angeboten werden könnten, die es bei uns gibt, alle Kinder versorgt wären. Es fehlen aktuell noch Erzieherinnen und Erzieher. Das Land bildet hier inzwischen wieder viel mehr aus, so dass damit gerechnet werden kann, dass auch diese Kitas bald besetzt sein werden.
Als in der BVV über die dringenden Hilfen für Menschen in schwierigen Situationen gesprochen und Unterstützung und Engagement eingefordert wurden – da war es eine klare Entscheidung: Die SPD-Fraktion muss vor Ort sein. Vor Ort, auf der Marzahner Promenade gelegen, ist das neue Kreisbüro geradezu dazu bestimmt, als Wärmestube und Begegnungsort zu dienen. Ja, nicht weggucken, sondern sich einbringen. Auch wenn es nur ein ganz kleines Steinchen im großen Mosaik der Hilfe im Bezirk sein kann.