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Über Lemm / Hoffmann

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Jan Lehmanns Bericht: (Un-)Ordnung, Chaos und ein tolles Kinderfest

Liebe Genoss*innen,

in dieser Newsletter-Ausgabe möchte ich euch auch heute wieder gern zu einigen Themen in unserem Bezirk berichten, mit denen ich mich zuletzt beschäftigt habe.

(Un-)Ordnung am S-Bahnhof

Immer wieder beschweren sich Anwohner:innen und Pendler:innen über die
(Un-)Sauberkeit am S-Bahnhof Kaulsdorf und insbesondere auf dessen Vorplatz.

Einige Flächen gehören privaten Besitzer:innen oder der Deutschen Bahn, andere sind öffentliches Straßenland, die meisten jedoch gehören der BVG. Die BVG gibt an, dass eigentlich ein fester Reinigungsrhythmus vereinbart sei: Zweimal wöchentlich sollen die Haltestellen und die Haltestelleninsel gereinigt werden, sowie die Fahrbahn-Randflächen einmal im Monat.

Jedoch ist dieser Reinigungsrhythmus nicht nur jetzt bereits unzureichend, sondern wird auch nicht ordentlich durchgeführt. Die BVG teilt mit, dass sie in Gesprächen mit dem aktuellen Dienstleister ist, um die vertraglich festgelegten Qualitätsstandards der Reinigung wieder zu erreichen. Außerdem wird gegenwärtig ein Rahmenvertrag ausgeschrieben, der auch für den Platz am S-Bahnhof Kaulsdorf einen neuen Reinigungsdienstleister vorsieht. Der neue Dienstleister soll dann bedarfsbezogen putzen und darüber hinaus viermal die Woche die Haltestellen und dreimal die Woche den Fahrbahnrand.

Ampelchaos Cecilienstraße / Blumberger Damm

Der grüne Abbiege-Pfeil an der Kreuzung Cecilienstraße / Blumberger Damm wurde schon vor einiger Zeit im Auftrag der CDU-geführten Verkehrs-Senatsverwaltung abmontiert. Seitdem kommt es dort immer wieder zu Staus. Der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung, Eike Arnold, hat nun den Grund erfragt: Die Markierungen zum Stopp des Radverkehrs auf dem Radweg sind vor der Höhe der Markierung des Autostopps angebracht, sodass die Radfahrer:innen nun rechts vor den rechtsabbiegenden Autos warten und Unfälle bei zu eng abbiegenden Kraftfahrzeugen vorprogrammiert sind. Der Bezirk wurde vor diesen Maßnahmen nicht angehört, wie die Bezirksbürgermeisterin Zivkovic mitteilte.

Um den Wegfall des grünen Pfeils auszugleichen, sollte die dortige Ampelschaltung ursprünglich angepasst werden. Doch die in der Straße verbaute Kontaktschleife für die motorisierten Rechtsabbieger erwies sich nun als defekt. Ergebnis ist das jetzige Ampelchaos. Eine Reparatur lässt auf sich warten, zumal gegebenenfalls auch der Straßenbelag aufgenommen werden muss, was die jetzige Stausituation weiter verschärfen würde.

Dieser Fall ist ein Beispiel dafür, was in der Verkehrspolitik in Berlin schiefläuft. Es wird gehandelt, ohne zunächst zu überprüfen, ob die Pläne eigentlich umsetzbar sind. Senat und Bezirk sprechen nicht miteinander, und die notwendigen Reparaturen, um den dann selbstverursachten Schaden zu kompensieren, dauern zu lange. In Zukunft muss die Verkehrsverwaltung erst prüfen, ob ihre Pläne auch wirklich umsetzbar sind, bevor Fakten geschaffen werden.

Kinderfest 2. Juni

Am 2. Juni findet zum dritten Mal mein Kinderfest zum internationalen Kindertag statt. Das gemeinsam mit den sozialen Trägern Klub 74 und FiPP e.V. und den Grünen Marzahn-Hellersdorf sowie Kristian Ronneburg (LINKE) organisierte Fest findet statt von 14 bis 18 Uhr am Kompass-Haus (Kummerower Ring 42, 12619 Berlin). Es wird verschiedene Spiel- und Spaß-Angebote für Kinder unterschiedlicher Altersgruppen geben. Für das leibliche Wohl für Jung und Alt wird ebenfalls gesorgt sein. Alle Aktivitäten werden kostenlos oder äußerst günstig angeboten, um allen Kindern eine Teilnahme am Fest zu ermöglichen. Der Eintritt ist frei. Wer noch dabei mithelfen möchte, meldet sich bitte bei mir! Bitte nutzt auch den Link wenn ihr helfen könnt: https://nuudel.digitalcourage.de/Zkv2uUN1EebBSoB6

2024-05-29T12:08:12+02:0029.05.2024|

75 Jahre Grundgesetz – Vom Provisorium zum Fundament unserer Demokratie

In der Nacht vom 23. zum 24. Mai 1949 trat das Grundgesetz in Kraft, als provisorische Verfassung für das von den drei Siegermächten verwaltete Westdeutschland. Ein Beitritt Ostdeutschlands, das der Siegermacht Sowjetunion unterstand, war in diesem Grundgesetz durch den berühmten Paragrafen 23 immer offengehalten. Allerdings ging man auch davon aus, dass bei einer angestrebten Wiedervereinigung das deutsche Volk sich dann eine gemeinsam erarbeitete Verfassung geben würde. (Daher auch der eher schlichte Name „Grundgesetz“.) Die sowjetische Besatzungszone gab sich eine eigene Verfassung (besser: sie wurde gegeben), deren Kern die rechtlichen Voraussetzungen für den Aufbau einer sozialistischen Diktatur war. Diese Verfassung wurde mehrfach geändert, und ich entsinne mich der Legitimationswahl für die DDR-Verfassungsänderung 1968, die den Herrschaftsanspruch der SED endgültig zementieren sollte. Ich habe damals mit Nein gestimmt und war überrascht von der angeblich extrem hohen Zahl der Jastimmen (94,49 Prozent).

Die Wirkung des Grundgesetzes auf Ostdeutschland war trotz aller Versuche der Sowjetunion und der SED ungebrochen groß: Mit ihren klaren, durchdachten Regelungen und den umfassenden Grundrechten schuf sie die Grundlage für eine stabile und funktionierende Demokratie. Die Bundesrepublik entwickelte sich zu einem Rechtsstaat, der die Freiheit und Würde des Einzelnen in den Mittelpunkt stellt. Der deutsch-deutsche Einigungsvertrag regelte die Geltung des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland mit Wirkung vom 3. Oktober 1990. Das Gebiet der DDR war damit endgültig wieder auf seine fünf Länder aufgeteilt. Das hatte die frei gewählte Volkskammer der DDR am 23. August 1990 so beschlossen. Versuche, einen neuen Verfassungsprozess in Gang zu bringen, waren gescheitert. Im Verlauf der vergangenen 34 Jahre hat sich aber das Grundgesetz als hervorragendes, ja als bestes Gesetzeswerk in der Geschichte Deutschlands und für unsere Demokratie bewiesen.

Für die Verteidigung unserer Demokratie spielt das Bundesverfassungsgericht, als Hüterin des Grundgesetzes, eine zentrale Rolle. Gerade in Zeiten, in denen rechtsextreme Kräfte versuchen, unsere Demokratie von innen heraus zu untergraben, ist die Bedeutung einer wehrhaften Demokratie nicht hoch genug einzuschätzen

75 Jahre nach seiner Verabschiedung hat sich das Grundgesetz als festes Fundament der deutschen Demokratie bewährt. Doch wir dürfen uns nicht auf den bisherigen Erfolgen ausruhen. In Zeiten wachsender Bedrohungen von rechts ist es unsere Aufgabe, die wehrhafte Demokratie zu stärken und unsere Institutionen vor Angriffen zu schützen. Das Grundgesetz ist und bleibt dabei der zentrale Pfeiler unserer Freiheit.  Jede und jeder in unserem Land ist aufgerufen mitzuwirken, sich für unsere demokratischen Institutionen und die Demokratie vor Ort und in ganz Europa einzusetzen.

Günther Krug, Fraktionsvorsitzender der SPD in der BVV Marzahn-Hellersdorf

2024-05-29T12:01:38+02:0029.05.2024|

Aus dem Kreisbüro – Geburtstagsliste Mai 2024

Wir gratulieren jedem Mitglied zu seinem Geburtstag mit einer Geburtstagskarte. Im Mai war der Fehlerteufel technischer Art bei uns zu Gast. Deshalb wurden die Geburtstagsgrüße sehr stark zeitversetzt an die Geburtstagskinder verschickt.

Auf diesem Weg nochmals alles Liebe und Gute zum Geburtstag für die im Mai Geborenen. Versprochen, jedes Mitglied wird weiterhin eine Karte von uns bekommen.

2024-05-29T11:58:45+02:0029.05.2024|

Schulhöfe im Bezirk schnellstens sanieren und zugänglich machen – Weil es für Familien wichtig ist!

Eine Große Anfrage zur aktuellen Schulhofsituation bei uns im Bezirk war die Priorität der SPD-Fraktion in der Mai-Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung.

Das Bezirksamt teilte in seiner Antwort mit, dass derzeit aufgrund von Sanierungsmaßnahmen an 22 Schulen der Schulhof in Teilen gesperrt ist. Darüber hinaus seien aktuell 21 Schulhöfe im Bezirk in einem sanierungsbedürftigen Zustand. Die Bezirksbürgermeisterin betonte, dass die Schulhöfe im Amt hohe Priorität genießen.

Marion Hoffmann, Vorsitzende des Schulausschusses und stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion, betont: „Unsere Schulhöfe müssen sichere und anregende Orte sein, die unseren Kindern ausreichend Raum für Bewegung und Entspannung bieten. Es ist daher von größter Bedeutung, dass wir einen genauen Überblick über den Zustand unserer Schulhöfe sowie über die geplanten Maßnahmen seitens des Bezirksamts erhalten. Unsere Kinder verdienen es, in einer Umgebung zu lernen und zu spielen, die ihre körperliche und geistige Entwicklung auf das Beste fördert!“

Jan Hofmann, schulpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion Marzahn-Hellersdorf, erklärt: „Der dringend notwendige Schulbau in unserem Bezirk hört nicht bei der Bereitstellung von Klassenräumen auf. Auch die Schulhöfe gehören bei Sanierungen und Neubauten unbedingt dazu. Dabei müssen die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt stehen. Wir als Bezirk stehen hier in der Verantwortung, die besten Voraussetzungen für unsere Schulen zu schaffen. Denn nur so können die Schüler:innen in ihren Pausen von einer förderlichen Umgebung profitieren. Ich bin der zuständigen Bezirksbürgermeisterin für ihre Klarstellungen dankbar. Gemeinsam werden wir weiterhin daran arbeiten, dass die Schulhöfe ein schöner Ort der Begegnung und der Bewegung werden.“

Stephanie Inka Jehne, Vorsitzende des Hauptausschusses und familienpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, ergänzt: „Viele Familien wollen wissen, dass ihre Kinder in der Schule auch außerhalb des Unterrichts gut aufgehoben sind. Schulhöfe sind wichtige Orte, an denen Kinder nicht nur spielen, sondern auch soziale Fähigkeiten entwickeln. Deshalb müssen diese Räume sicher, hervorragend ausgestattet und gut zugänglich sein. Hier sollten die im Doppelhaushalt 2024/2025 erhöhten Mittel für das Straßen- und Grünflächenamt voll ausgeschöpft werden. Dafür muss der bestehende Personalmangel im zuständigen Amt angegangen werden. Der Zustand der Schulhöfe bei uns im Bezirk hat für uns oberste Priorität.“

2024-05-28T13:09:42+02:0028.05.2024|

Vorstand der SPD-Fraktion Marzahn-Hellersdorf gewählt, bisheriger Vorstand bestätigt

Am Montag, den 13. Mai 2024 hat sich die SPD-Fraktion in der BVV Marzahn-Hellersdorf zur regulären Neuwahl des Fraktionsvorstandes getroffen.

Unter der Leitung von Iris Spranger, Innensenatorin und viele Jahre bis 2022 auch langjährige Kreisvorsitzende der SPD Marzahn-Hellersdorf, fanden die Wahlen statt. Günther Krug wurde als Fraktionsvorsitzender mehrheitlich bestätigt.  Seit der Wende ist er politisch aktiv, er hat jahrelange Erfahrung in der BVV Marzahn-Hellersdorf und war auch für zwei Legislaturperioden Mitglied des Berliner Abgeordnetenhaus. Seit Oktober 2021 ist er Vorsitzender der SPD-Fraktion in der BVV von Marzahn-Hellersdorf.  Die bisherigen stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Marion Hoffmann, Liane Ollech und Christian Linke sowie der Schatzmeister Wolfhart Ulbrich wurden ebenfalls mit großer Mehrheit bestätigt.

Günther Krug kommentiert: „Diese Wahl sichert die Fortsetzung der Arbeit des bisherigen Fraktionsvorstandes und stellt gleichzeitig große Anforderungen an unsere zukünftige Arbeit. Die Herausforderungen der ersten Hälfte der IX. Wahlperiode haben uns allen viel abverlangt. Fünf Vorsitzende für die BVV -Fachausschüsse stellt unsere SPD-Fraktion zurzeit. Der Fraktionsvorstand, unsere fachpolitischen Sprecherinnen und Sprecher sowie unsere Bürgerdeputierten haben sich mit vielen Initiativen und Vorschlägen in die Bezirkspolitik eingebracht. In der Gemeinsamkeit des Teams liegt unsere Kraft. Als die nächsten wichtigen Aufgaben haben wir auf unserer Agenda: soziale Sicherheit für unseren familienfreundlichen Bezirk, verbesserte Bildungschancen für alle, nachhaltige Mobilitätskonzepte und Schulwegsicherheit, die Wirtschaftsentwicklung vor Ort, die TVO, das Kombibad sowie jetzt besonders ganz aktuell unser Europapolitik im Bezirk. Der direkte Kontakt mit den Menschen vor Ort ist dafür unerlässlich. Ich bin überzeugt, dass wir auch die neuen Herausforderungen mit hohem Engagement und Sachverstand im Interesse unserer Bürgerinnen und Bürger meistern. Dafür ist die Unterstützung der Arbeit vor Ort durch die Mitglieder unseres Kreisverbandes sehr hilfreich. Besonderer Dank gebührt Iris Spranger für Wahlleitung und ihren immerwährenden Einsatz für unseren Bezirk“.

2024-05-16T11:12:23+02:0015.05.2024|
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