Wohnungspolitik

Kohleumschlagplatz Kaulsdorf: reines Gewerbehochhaus zu einseitig – hier müssen auch Wohnungen entstehen!

Beim Treffen der Interessenvertreter am ehemaligen Kohleumschlagplatz Kaulsdorf am 8. Dezember 2020 hat sich Jan Lehmann, SPD-Kandidat für das Abgeordnetenhaus, für eine gemischte Nutzung ausgesprochen: „Man muss erkennen: Der Bebauungsplan aus dem Jahr 2008 für den Kohleumschlagplatz Kaulsdorf ist nicht mehr zeitgemäß. Wir wollen hier gemeinsam mit den Anwohnern nicht nur Gewerbe haben, sondern eine gesunde Mischung aus Wohnen, Einzelhandel und Dienstleistungen. Wir brauchen seitens des Bezirksamtes eine Sondergenehmigung für das Wohnen im Gewerbegebiet, denn der Weg eines neuen B-Planes ist viel zu langwierig.“ Es geht um das Areal um die südlich am S-Bahnhof Kaulsdorf gelegene Fläche zwischen Bahnstrecke und Wilhelmsmühlenweg. (mehr …)

2020-12-15T10:06:58+01:0011.12.2020|

Wohnungsbestände der Landeseigenen Unternehmen in den letzten neun Jahren um 70.000 Wohnungen gewachsen

Iris Spranger MdA, wohn- und mietenpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion und Kreisvorsitzende der SPD Marzahn-Hellersdorf dazu: „Der Zuwachs von 70.000 neuen Wohnungen in den letzten neun Jahren, bei den landeseigenen Wohnungsunternehmen ist ein positives Zeichen für unsere Stadt. Damit erhöht sich der Gesamtbestand an Wohnungen der landeseigenen Unternehmen auf rund 337.000 Wohnungen. Mit Ankauf und Neubau von Wohnungen über das gesamte Stadtgebiet sorgen die Wohnungsunternehmen auch für die sogenannte Berliner Mischung. Der Bezirk Marzahn-Hellersdorf hat hierbei die höchsten Zuwächse mit 11.100 Wohnungen zu verzeichnen. Trotz dieser positiven Nachricht müssen wir auch in den nächsten Jahren dafür sorgen, dass sich der Bestand an Wohnungen kontinuierlich erhöht. Hierbei zählt in erster Linie der Neubau, denn Zukauf kann Wohnraum zwar sichern, jedoch seine Anzahl in Summe nicht erhöhen.“

2020-10-05T20:09:48+02:0015.09.2020|
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