Lebenswerte Stadt für alle

Inklusion – gehört hat dieses Wort wohl jede:r. Doch was sich dahinter verbirgt und weshalb es in einer vielfältigen Stadt wie Berlin eine Chance für alle darstellt, bleibt oft noch unbeachtet.
Eine Stadt mit funktionierenden Aufzügen, Rampen und niedrigen Bordsteinen erfreut nicht nur Rollstuhlfahrende, sondern erleichtert den Alltag mit Kinderwagen, Rollator und sonstigen Gehilfen in allen Lebensphasen – auch während vorübergehender Erkrankungen. Leitsysteme, die Bedürfnisse von Menschen mit Sinnesbeeinträchtigungen (Blindheit, Taubheit) und geistigen Behinderungen inkludieren, sind für niemanden störend. Meist bergen sie Chancen für andere. Eindeutige Piktogramme anstatt textlicher Beschilderungen nützen beispielsweise auch Menschen, welche (noch) nicht sicher in der deutschen Sprache sind oder auch bereits den ganz Kleinen.

Die SPD stellt die Forderung nach einem bezirklichen Inklusionskonzept für Marzahn-Hellersdorf
in ihrem aktuellen Wahlprogramm auf. Ziel ist es, wie bereits in Tempelhof-Schöneberg vorgelebt, konkrete und verbindliche Maßnahmen festzulegen, die dazu geeignet sind, Menschen mit Behinderung an öffentlichen Angeboten vollständig teilhaben zu lassen. Der UN-Behindertenrechtskonvention würde damit ebenfalls endlich entsprochen werden.

 

Nicole Bienge ist unsere Abgeordnetenhaus-Kandidatin für den Wahlkreis 3 (Kienberg, Alt-Hellersdorf, Hellersdorf Nord, Hönow-West).

2021-08-13T13:29:37+02:0013.08.2021|

Realitäts-Check nötig

Mehr Unterstützung für Alleinerziehende

Berlin ist mit 27,6% (2017) Hauptstadt der Alleinerziehenden. In Marzahn-Hellersdorf war diese Zahl bereits 2014 mit 37,2% der Familien mit minderjährigen Kindern weit übertroffen. Darauf wurde mit Projekten, Beratungsangeboten und seit letztem Jahr auch wieder mit Frau Finnberg als Koordinatorin der Netzwerkarbeit für Alleinerziehende reagiert. Diese wichtigen und guten Angebote müssen unbedingt gesichert und gestärkt werden.

Bei derart hohen Quoten sollten jedoch Regelungen generell auf den Prüfstand. Wenn die Ein-Eltern-Familie keine Ausnahmeerscheinung ist, sondern gesellschaftliche Normalität, sollten Gesetze und behördliche Angebote deren Bedürfnisse widerspiegeln. Beispielsweise gab es dazu bereits Anläufe, in der Berufsberatung. Hiervon braucht es weitere Initiativen.

Ein hilfreiches Angebot, welches von Alleinerziehenden dankbar angenommen wird, ist das der Frauensporthalle. Hier sind auch zu Corona-Zeiten Kurse für Mütter und Kinder zeitlich aufeinander abgestimmt, sodass die Notwendigkeit einer gesonderten Kinderbetreuung entfällt.

 

Artikel aus der Stadtblatt-Ausgabe Mai 2021: Nicole Bienge, Kandidatin für das Abgeordnetenhaus von Berlin im Wahlkreis 3 (Kienberg, Alt-Hellersdorf, Hellersdorf Nord, Hönow-West)

2021-05-20T14:12:14+02:0020.05.2021|

Hebammen endlich finanziell entlasten!

Anlässlich des Welt-Hebammentages fordert die SPD Marzahn-Hellersdorf ein langfristige Lösung zur finanziellen Unterstützung von und der sozial gerechten Versorgung mit Hebammen.

Iris Spranger, MdA und Kreisvorsitzende und Spitzenkandidatin zur Abgeordnetenhauswahl der SPD Marzahn-Hellersdorf: „Die Abrechnungssätze der Krankenkasse müssen so angepasst werden, dass Beiträge für die exorbitant gestiegenen und weiter steigenden Haftpflichtversicherungen der selbständig tätigen Hebammen auch realistisch zu schultern sind. Auch geeignete Steueranpassungen können ergänzend sinnvoll sein. Da diese jedoch weiterhin eine Vorausbelastung der Hebammen über mehrere Monate hinweg bedeuten würden, ist dies lediglich als ergänzende Option zu erwägen.“ (mehr …)

2021-05-05T17:19:30+02:0005.05.2021|

Sozial und ökologisch richtig: Freizeitcampus für die Menschen im Bezirk entwickeln!

Die Gärten der Welt sind ein Aushängeschild von Marzahn-Hellersdorf, das berlinweit und darüber hinaus Menschen für einen Tagesausflug in den Bezirk lockt. Auch für die Bewohnerinnen und Bewohner der Großsiedlung vor Ort sind sie zusammen mit dem Kienbergpark einer der wichtigsten Naherholungsorte. Daher fordern wir die „Gärten der Welt“ gemeinsam mit diesem in ein Gesamtkonzept „Freizeitcampus“ zu integrieren.

Franziska Giffey besuchte heute im Rahmen ihrer #HerzenssacheBerlin-Tour die Gärten der Welt. Sie sagte: „Öffentliche Parks und Grünflächen sind gerade in Corona-Zeiten wichtiger denn je. Gepflegte Grünflächen machen lebenswerte Kieze aus. Wir wollen, dass die zahlreichen Parks und Gärten in Berlin attraktiv, sicher und sauber sind, damit sich alle Menschen dort gern aufhalten.“

„Der Freizeitstandort im Herzen unseres Bezirks wird mit dem geplanten Kombibad im Jelena-Šantić-Friedenspark ein noch attraktiveres Angebot sein. Wir können damit sowohl die Großsiedlung als auch das Siedlungsgebiet erreichen. Sozial gerecht wird es, wenn das Bad für alle mit der Seilbahn mit einem Ticket des ÖPNV erreicht wird. Die Anbindung ist vorhanden, bestens getaktet und direkt.“, ergänzt Nicole Bienge, Kandidatin für das Berliner Abgeordnetenhaus für Hellersdorf.

Jan Lehmann, Kandidat für das Berliner Abgeordnetenhaus in Kaulsdorf und Hellersdorf Süd dazu: „Es muss betont werden, dass vom CDU-geführten Bezirksamt während der laufenden Beratungen in der BVV zum Biesdorfer Baggersee demokratiefeindlich mit Steinhaufen Tatsachen geschaffen wurden. Das verstärkt den Druck weiter, dass die Menschen in Marzahn-Hellersdorf ihr Frei- bzw. Kombibad bekommen! Ich halte dies auch für ökologisch wichtig, da Freizeit- und Erholungsangebote vor der Haustür helfen, Mobilität zu reduzieren.“

2021-04-23T18:24:57+02:0023.04.2021|

Hilfe für Helfende! Frauen der SPD Marzahn-Hellersdorf fordern Sonderprogramm für medizinisches Fach- und Pflegepersonal

Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen Marzahn-Hellersdorf (ASF) fordert, die Entwicklung eines umfassenden Hilfs- und Reha-Sonderprogramms, welches in Zusammenarbeit mit den Berufsgenossenschaften und Krankenkassen entwickelt werden soll und auf die Bedürfnisse des medizinischen und pflegenden Personals in den Krankenhäusern, den ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen und in der häuslichen Pflege zugeschnitten ist. Es soll spätestens nach Bewältigung der Pandemie – also des allgemeinen gesellschaftlichen Krisenzustands – bestenfalls aber bereits währenddessen gestartet werden.

Nicole Bienge, Kreisvorsitzende der ASF und Wahlkreiskandidatin der SPD Marzahn-Hellersdorf für das Berliner Abgeordnetenhaus in Hellersdorf West und Nord dazu: „Die derzeitigen Eindrücke vom zahlreichen Sterben über viele Wochen hinweg, hinterlassen auch beim Vollprofi Spuren. Mit einem unbürokratischen Sonderprogramm für Erholungskuren, Rehamaßnahmen für Körper und Psyche, sowie Psychotherapien und weiteren geeigneten Maßnahmen muss dieser drohenden massenhaften Traumatisierung und Erschöpfung begegnet werden. Dies und vieles mehr schuldet die Gesellschaft den in der Medizin Tätigen.“

Luise Lehmann, Wahlkreiskandidatin der SPD Marzahn-Hellersdorf für das Berliner Abgeordnetenhaus in Mahlsdorf ergänzt: „Auch aus meiner alltäglichen Erfahrung als Ärztin in der Intensivmedizin kann ich bestätigen, dass die medizinischen Fach- und Pflegekräfte unseres Landes seit Monaten für Außenstehende Unvorstellbares leisten. Sie sind nur allzu oft bereits über ihre physischen und psychischen Grenzen hinausgegangen und arbeiten dennoch weiter. Weil sie ihre Verantwortung ernst nehmen.“

Ausdrücklich sollen im Sonderprogramm auch die in der häuslichen Pflege Tätigen berücksichtigt werden. Denn nur allzu oft werden ihre Bedürfnisse bisher nicht ausreichend in den Blick genommen.

2021-03-02T12:29:07+01:0001.03.2021|
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