Seelische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Gefahr. SPD Marzahn-Hellersdorf kündigt Landesinitiative an.

Die SPD Marzahn-Hellersdorf wird sich auf Landesebene für eine Verbesserung der ärztlich-psychologischen Versorgung für Kinder in den Außenbezirken einsetzen. Der Bezirk Marzahn-Hellersdorf etwa weist hier eine deutliche Unterversorgung auf.

Wie die Gesundheitsstadträtin des Bezirks Nicole Bienge (SPD) in einer Veranstaltung ausführte, liegt der Versorgungsgrad mit zwei psychiatrischen Praxen und zwei sozialpädiatrischen Zentren laut Kassenärztlicher Vereinigung Berlin (KV) bei lediglich 85,8 %. Die Unterversorgung mit entsprechenden Fachärzt:innen im Bezirk ist eine bereits seit längerem bestehende Problematik. „Die Folgen der Corona-Pandemie gerade von Kindern und Jugendlichen erfordere hier ein gesamtstädtisches gegensteuern“, so Stadträtin Bienge. (mehr …)

2022-06-08T15:55:29+02:0008.06.2022|

Ferien für alle! Kinder und Jugendliche in Marzahn-Hellersdorf profitieren vom finanziellen Aufwuchs bei Ferienfahrten und Kinder- und Jugendreisen

Die Sommerferien stehen vor der Tür. Um den 605.098 Kindern und Jugendlichen der 12 Berliner Bezirke wieder mehr Angebote der Kinder- und Jugenderholung zu ermöglichen, hat sich das Land Berlin 2019 mit der Einführung des Jugendförder- und Beteiligungsgesetz dazu entschieden, Ferienmaßnahmen und Kinder- und Jugendreisen nach Jahren der Sparsamkeit endlich wieder zu stärken. Das zahlt sich nach zweieinhalb Jahren Corona-Pandemie nun endlich aus, wie eine schriftliche Anfrage von Jan Lehmann (MdA) jetzt zeigt; auch für die unter 18jährigen in Marzahn-Hellersdorf.

Finanzieller Aufwuchs

Um Erholungsfahrten, Reisen und internationale Begegnungen im Land Berlin zu stärken, hat die SPD-geführte Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie den Bezirken im Jahr 2020 einen zusätzlichen Aufwuchs von 3,35 Mio. € und 2021 noch einmal 0,3 Mio. € zugewiesen. Die Ausgaben erhöhten sich von 2,285 Mio. € im Haushaltsjahr 2020 auf ca. 6,24 Mio. € im Haushaltsjahr 2022. Das ist eine Steigerung auf mehr als das 2,5-fache. Auch Marzahn-Hellersdorf konnte davon profitieren. Erhielt der Bezirk im Jahr 2020 noch 371.394 €, waren es 2021 402.367 € und 2023 dann sogar 443.450 €. (mehr …)

2022-06-08T15:56:17+02:0025.05.2022|

Lebenswerte Stadt für alle

Inklusion – gehört hat dieses Wort wohl jede:r. Doch was sich dahinter verbirgt und weshalb es in einer vielfältigen Stadt wie Berlin eine Chance für alle darstellt, bleibt oft noch unbeachtet.
Eine Stadt mit funktionierenden Aufzügen, Rampen und niedrigen Bordsteinen erfreut nicht nur Rollstuhlfahrende, sondern erleichtert den Alltag mit Kinderwagen, Rollator und sonstigen Gehilfen in allen Lebensphasen – auch während vorübergehender Erkrankungen. Leitsysteme, die Bedürfnisse von Menschen mit Sinnesbeeinträchtigungen (Blindheit, Taubheit) und geistigen Behinderungen inkludieren, sind für niemanden störend. Meist bergen sie Chancen für andere. Eindeutige Piktogramme anstatt textlicher Beschilderungen nützen beispielsweise auch Menschen, welche (noch) nicht sicher in der deutschen Sprache sind oder auch bereits den ganz Kleinen.

Die SPD stellt die Forderung nach einem bezirklichen Inklusionskonzept für Marzahn-Hellersdorf
in ihrem aktuellen Wahlprogramm auf. Ziel ist es, wie bereits in Tempelhof-Schöneberg vorgelebt, konkrete und verbindliche Maßnahmen festzulegen, die dazu geeignet sind, Menschen mit Behinderung an öffentlichen Angeboten vollständig teilhaben zu lassen. Der UN-Behindertenrechtskonvention würde damit ebenfalls endlich entsprochen werden.

 

Nicole Bienge ist unsere Abgeordnetenhaus-Kandidatin für den Wahlkreis 3 (Kienberg, Alt-Hellersdorf, Hellersdorf Nord, Hönow-West).

2021-08-13T13:29:37+02:0013.08.2021|

Realitäts-Check nötig

Mehr Unterstützung für Alleinerziehende

Berlin ist mit 27,6% (2017) Hauptstadt der Alleinerziehenden. In Marzahn-Hellersdorf war diese Zahl bereits 2014 mit 37,2% der Familien mit minderjährigen Kindern weit übertroffen. Darauf wurde mit Projekten, Beratungsangeboten und seit letztem Jahr auch wieder mit Frau Finnberg als Koordinatorin der Netzwerkarbeit für Alleinerziehende reagiert. Diese wichtigen und guten Angebote müssen unbedingt gesichert und gestärkt werden.

Bei derart hohen Quoten sollten jedoch Regelungen generell auf den Prüfstand. Wenn die Ein-Eltern-Familie keine Ausnahmeerscheinung ist, sondern gesellschaftliche Normalität, sollten Gesetze und behördliche Angebote deren Bedürfnisse widerspiegeln. Beispielsweise gab es dazu bereits Anläufe, in der Berufsberatung. Hiervon braucht es weitere Initiativen.

Ein hilfreiches Angebot, welches von Alleinerziehenden dankbar angenommen wird, ist das der Frauensporthalle. Hier sind auch zu Corona-Zeiten Kurse für Mütter und Kinder zeitlich aufeinander abgestimmt, sodass die Notwendigkeit einer gesonderten Kinderbetreuung entfällt.

 

Artikel aus der Stadtblatt-Ausgabe Mai 2021: Nicole Bienge, Kandidatin für das Abgeordnetenhaus von Berlin im Wahlkreis 3 (Kienberg, Alt-Hellersdorf, Hellersdorf Nord, Hönow-West)

2021-05-20T14:12:14+02:0020.05.2021|
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