Hilfe für Helfende! Frauen der SPD Marzahn-Hellersdorf fordern Sonderprogramm für medizinisches Fach- und Pflegepersonal

Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen Marzahn-Hellersdorf (ASF) fordert, die Entwicklung eines umfassenden Hilfs- und Reha-Sonderprogramms, welches in Zusammenarbeit mit den Berufsgenossenschaften und Krankenkassen entwickelt werden soll und auf die Bedürfnisse des medizinischen und pflegenden Personals in den Krankenhäusern, den ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen und in der häuslichen Pflege zugeschnitten ist. Es soll spätestens nach Bewältigung der Pandemie – also des allgemeinen gesellschaftlichen Krisenzustands – bestenfalls aber bereits währenddessen gestartet werden.

Nicole Bienge, Kreisvorsitzende der ASF und Wahlkreiskandidatin der SPD Marzahn-Hellersdorf für das Berliner Abgeordnetenhaus in Hellersdorf West und Nord dazu: „Die derzeitigen Eindrücke vom zahlreichen Sterben über viele Wochen hinweg, hinterlassen auch beim Vollprofi Spuren. Mit einem unbürokratischen Sonderprogramm für Erholungskuren, Rehamaßnahmen für Körper und Psyche, sowie Psychotherapien und weiteren geeigneten Maßnahmen muss dieser drohenden massenhaften Traumatisierung und Erschöpfung begegnet werden. Dies und vieles mehr schuldet die Gesellschaft den in der Medizin Tätigen.“

Luise Lehmann, Wahlkreiskandidatin der SPD Marzahn-Hellersdorf für das Berliner Abgeordnetenhaus in Mahlsdorf ergänzt: „Auch aus meiner alltäglichen Erfahrung als Ärztin in der Intensivmedizin kann ich bestätigen, dass die medizinischen Fach- und Pflegekräfte unseres Landes seit Monaten für Außenstehende Unvorstellbares leisten. Sie sind nur allzu oft bereits über ihre physischen und psychischen Grenzen hinausgegangen und arbeiten dennoch weiter. Weil sie ihre Verantwortung ernst nehmen.“

Ausdrücklich sollen im Sonderprogramm auch die in der häuslichen Pflege Tätigen berücksichtigt werden. Denn nur allzu oft werden ihre Bedürfnisse bisher nicht ausreichend in den Blick genommen.

2021-03-02T12:29:07+01:0001.03.2021|

Frohe Botschaft kurz vor Weihnachten: die von der SPD Marzahn-Hellersdorf lange geforderte Verlängerung der Nutzungsgenehmigung für die Franz-Carl-Achard-Grundschule ist da!

Die Bauaufsicht verlängert die Nutzungsgenehmigung der Franz-Carl-Achard-Grundschule bis zum 27.06.2022 unter bestimmten Auflagen, wie der Bezirksstadtrat Gordon Lemm auf Nachfrage bestätigte. So sollen mehrere Räume von der Nutzung ausgenommen sein und die Hängekonstruktion am Dach der Turnhalle jederzeit zugänglich für Kontrollbesichtigungen für Sachverständige sein. Ursprünglich lief die Nutzungsgenehmigung nur bis zum 27.06.2021. Die geplante Grundsanierung kann noch nicht stattfinden. (mehr …)

2020-12-14T10:29:38+01:0014.12.2020|

Pläne zum Ausbau der Franz-Carl-Achard-Grundschule vorgestellt

Nachdem Schulleitung und Schulgemeinschaft bereits im Sommer über die zukünftige Sanierung und den Umbau und damit die dauerhafte Erweiterung der Franz-Carl-Achard-Grundschule informiert wurden, hatte die interessierte Öffentlichkeit am Dienstagabend Gelegenheit sich in einer Videokonferenz ebenfalls dazu zu informieren. Die vollständige Sanierung und Erweiterung des Hauptgebäudes sollen 2022 starten. Die Bauzeit mit knapp drei Jahren vorgesehen. Die Sanierung inklusive neuem Anbau wird 20 Mio. Euro kosten.

Gordon Lemm, Bezirksstadtrat für Schule, Sport, Jugend und Familie in Marzahn-Hellersdorf freut sich: „Vor einigen Jahren stand die Schule kurz noch vor dem Aus und sollte abgerissen werden. Nach langem Hin und Her stand dann fest, das historische Schulgebäude wird saniert und sogar ausgebaut. Die vorgestellten Entwürfe zum Erweiterungsbau haben die Schulleitung und die Schulgemeinschaft begeistert aufgenommen. Zum Glück konnte durch den Bezirk erreicht werden, dass der Ergänzungsbau bereits gebaut worden ist, so dass ein großer Teil der Schulgemeinschaft auch während der Sanierung am Standort verbleiben kann.“ (mehr …)

2020-11-18T16:41:12+01:0018.11.2020|

BVV-Fraktion: Zweite Welle der Corona-Pandemie

Die zweite Welle der Corona-Pandemie hat Berlin und Marzahn-Hellersdorf erfasst. Bund und Länder reagieren mit einem vierwöchigen „Mini-Lockdown“. Die SPD-Fraktion Marzahn-Hellersdorf ruft in der Debatte zur Solidarität auf und fordert schnelles und pragmatisches Handeln!

Corona-Zahlen steigen an

Durch die erste Welle der Corona-Pandemie ist Marzahn-Hellersdorf noch mit wenigen Fallzahlen gekommen. Noch immer gibt es im Bezirk mit 1.057 Fällen die zweitwenigsten Infektionszahlen in Berlin. Weniger hat nur der Bezirk Treptow-Köpenick mit 1.017 Fällen. Bei den Zahlen der täglichen Neuinfektionen schwellt die zweite Welle der Corona-Pandemie jedoch auch in Marzahn-Hellersdorf an. Zwischen dem 25.10.2020 und dem 26.10.2020 hat es in Marzahn-Hellersdorf 46 Neuinfektionen gegeben. Damit liegt der Bezirk im Mittelfeld. (mehr …)

2020-11-03T12:42:08+01:0003.11.2020|

BVV-Fraktion: Ein Monat im Kampf gegen Gewalt an Frauen

Am Mittwoch, dem 28.10.2020, wurde am Rathaus Marzahn die Fahne für den Monat im Kampf gegen Gewalt an Frauen gehisst. Vor dem Hintergrund der aktuellen Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Pandemie sieht die SPD-Fraktion besonders hohen Bedarf zur Sensibilisierung und Enttabuisierung.

Frauen vor allem Opfer von Gewalt in Partnerschaften

Alle Menschen können Opfer von Gewalt in Partnerschaften werden. Die Statistiken des Bundesfamilienministeriums sprechen jedoch eine deutliche Sprache: Bei Sexualstraftaten sind Frauen in 98,4 % der Fälle Opfer, bei Nötigung, Stalking oder Bedrohung in 88,5 % der Fälle, bei Körperverletzung und Mord bzw. Totschlag in 79,9 % bzw. 77 % der Fälle.

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2020-11-03T12:39:16+01:0003.11.2020|
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