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Die Helle Mitte soll bunt und „cool“ werden – ein Hitzeschutzprojekt nach Wiener Vorbild

Die SPD-Fraktion Marzahn-Hellersdorf setzt sich für eine innovative Maßnahme zum Hitzeschutz im Bezirk ein. Mit einem aktuellen Antrag ersuchen wir das Bezirksamt, dass der Alice-Salomon-Platz, in Anlehnung an ein erfolgreiches Wiener Modell, mit einer UV-reflektierenden Spezialfarbe behandelt wird. Die Farbe reduziert nachweislich die Oberflächentemperatur um mehrere Grad und trägt spürbar zur Abkühlung des Mikroklimas bei.

Der stark versiegelte Alice-Salomon-Platz gehört zu den urbanen Hitzeinseln im Bezirk, die sich an heißen Sommertagen besonders stark aufheizen. Durch den Einsatz von „Cool-Pavement“-Technologie könnte die Helle Mitte nicht nur klimatisch aufgewertet, sondern auch zu einem Vorbild für hitzeresiliente Stadtgestaltung werden.

Stephanie Inka Jehne, familien- und haushaltspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Marzahn-Hellersdorf, sagt: „Die Klimakrise ist längst im Alltag der Menschen angekommen: insbesondere in dicht bebauten Stadtteilen mit wenig Grün. Wenn wir unsere Stadt und ihre Plätze fit für die Hitze machen wollen, müssen wir innovative Wege gehen. Der Alice-Salomon-Platz eignet sich hervorragend als Standort für ein solches Pilotprojekt. Familien mit kleinen Kindern, ältere Menschen und gesundheitlich vorbelastete Personen profitieren besonders von einem kühleren Stadtklima. Die Kombination aus baulichen Maßnahmen und Bildungsangeboten macht das Vorhaben zu einem echten Zukunftsprojekt für den Bezirk.“

Neben der technischen Umsetzung regt die SPD-Fraktion auch eine wissenschaftliche Begleitung, etwa durch die Hochschule für Technik und Wirtschaft, sowie eine breite Einbindung von Bildungs- und Informationsangeboten zum Thema Klimaanpassung an. Zur Finanzierung sollen gezielt Fördermittel von Land, Bund oder EU erschlossen werden.

2025-08-25T14:15:33+02:0018.08.2025|

Endlich Badewetter: Berliner Bäder bezahlbar für alle!

Endlich Badewetter: Berliner Bäder bezahlbar für alle!

Baden in Berlin – zwischen Spaß, Sanierungsstau und steigenden Preisen

Von maroden Becken über ungleiche Wasserflächen in den Bezirken bis hin zu höheren Eintrittspreisen: Die Berliner Bäder stehen vor großen Herausforderungen. Wie können sie für alle bezahlbar und zukunftsfähig bleiben?

Mit insgesamt 67 Bädern sind die Berliner Bäder-Betriebe (BBB) der größte kommunale Bäderbetrieb in Europa – doch seit einigen Jahren gibt es im Rahmen finanzieller Engpässe und Haushaltseinsparungen des Landes Berlin viele Herausforderungen bei der Finanzierung der Berliner Bäder. Bereits jetzt sind nach Angaben von Innensenatorin Iris Spranger (SPD) fast die Hälfte (48 %) des gesamten Haushaltes für das Ressort Sport für die Bäder-Betriebe vorgesehen. Dennoch besteht in vielen Bädern erheblicher Sanierungsbedarf, ebenso sind längst nicht alle Bezirke gleich gut aufgestellt, wenn es um die Wasserflächen pro 100 Einwohner:innen geht. Außenbezirke wie Marzahn-Hellersdorf, Lichtenberg, Reinickendorf und Treptow-Köpenick müssen sich mit sechs bis acht Quadratmetern Wasserfläche pro 100 Einwohner:innen zufriedengeben, während es in Charlottenburg (26 Quadratmeter), Tempelhof-Schöneberg (23 Quadratmeter) und Mitte (20 Quadratmeter) fast vierfach so viel Wasserfläche gibt. Insbesondere Marzahn-Hellersdorf leidet unter den Sparmaßnahmen – denn hier muss das angeplante und lang ersehnte Kombibad aus Kostengründen doch durch ein einfaches Funktionsbad ersetzt werden. Mit ein wenig Glück könnte allerdings auch ein Außenbecken dazu realisiert werden.

Deutlich geringere Wasserflächen in den Außenbezirken

Jan Lehmann, Abgeordneter für Kaulsdorf und Hellersdorf: „Die Berliner Bäder sind Teil der Daseinsvorsorge für alle Bürgerinnen und Bürger – egal ob Außenbezirk oder Mitte. Doch wie in vielen anderen Bereichen scheinen die Außenbezirke leicht in Vergessenheit zu geraten. Daneben müssen wir uns in Berlin auch für bezahlbaren Eintritt in die Berliner Bäder stark machen, denn gerade Familien mit Kindern, Senior:innen und Menschen mit geringem Einkommen sind auf bezahlbare Sport- und Freizeitangebote angewiesen.“

Zuletzt gaben die Berliner Bäder-Betriebe zum Mai 2025 geänderte und erhöhte Preisstrukturen bekannt. Das neue Preismodell richtet sich nach Art und Ausstattung des Bades, Aufenthaltsdauer und Buchungszeitpunkt – den teuersten Schwimmbadbesuch würde es nach dem neuen Modell im Stadtbad Lankwitz (Steglitz-Zehlendorf, aktuell aber bis Mitte September geschlossen) für 11,50 € geben. Entscheidet man sich im Sommer frühzeitig und nicht spontan für einen Freibadbesuch, kann man nach dem neuen Modell mit Rabatten in Höhe von 5–20 % rechnen – wenn das Ticket vorher online gebucht wird, was wiederum auch Schwierigkeiten für Senior:innen bieten kann. Grob gesagt gilt: je besser das jeweilige Bad ausgestattet und ggf. renoviert ist, desto teurer ist der Besuch.

Steigende Eintrittspreise der Berliner Bäder – ein möglicher Familiensonntag?

„Um angesichts der gestiegenen Preise insbesondere Familien zu entlasten, könnte einmal im Monat ein sogenannter ‚Familiensonntag‘ eingeführt werden, an dem Kinder bis 16 Jahre in Begleitung einer erwachsenen Person freien Eintritt erhalten – denn alle Kinder sollen unabhängig vom Geldbeutel der Eltern schwimmen lernen und Spaß im Wasser haben!“, schlägt Lehmann vor.

Schwimmen ist kein Geschäftsmodell, das zeigt bereits die Auflistung der Kostendeckungsgrade der Berliner Bäder, die ich im Rahmen meiner schriftlichen Anfrage erfragt habe. Der sogenannte Kostendeckungsgrad beschreibt das Verhältnis zwischen Betriebseinnahmen (z. B. Eintrittsgelder und Kursgebühren) und den Gesamtkosten des Betriebs (z. B. Energie, Personal, Instandhaltung). Liegt ein Kostendeckungsgrad bei 100 %, so decken die Einnahmen alle Kosten – insbesondere bei der örtlichen Daseinsvorsorge und öffentlichen Bädern unmöglich. 2019, vor der Corona-Pandemie, lag der Kostendeckungsgrad noch bei 24,3 % und fiel in den Folgejahren 2020 und 2021 auf 12,6 % bzw. 11,7 % zurück. Seitdem ist er zwar wieder leicht angestiegen (2024 bei 18 %), doch das Vorkrisenniveau wurde nicht wieder erreicht, was vermutlich an den gestiegenen Energiepreisen liegt. Der letzte Bundesdurchschnitt aus 2017 lag bei circa 30 %, wobei sich die Kostendeckungsgrade nach Schwimmbadtyp stark unterscheiden.

Bis 2030: 370 Millionen Euro für Sanierung

Doch auch der (energetische) Sanierungsbedarf der Bäder ist hoch und das Land Berlin hat mit den Berliner Bäder-Betrieben in diesem Zusammenhang für den Erhalt der Bäderinfrastruktur mit jährlich zu veranschlagenden Mitteln den sogenannten Bädervertrag geschlossen. Gemäß der Antwort auf meine schriftliche Anfrage stehen seit 2022 jährlich circa 10-12 Millionen Euro für die Instandhaltung zur Verfügung. Bis 2030 sollen insgesamt 370 Millionen Euro für Sanierungen und Neubauten zur Verfügung stehen – das sind knapp 135 Millionen Euro weniger als ursprünglich geplant. Lehmann hierzu: „Einsparungen in der Höhe bedeuten immer, dass zuvor wichtige geplante Vorhaben ganz wegfallen oder zumindest verkleinert oder verzögert werden. In Marzahn-Hellersdorf soll lediglich ein Funktionsbad am Kienberg entstehen – ein Hallenbad, dessen mögliches Außenbecken noch nicht mit absoluter Sicherheit feststeht. Ich verstehe, dass wir mit dem Budget wirtschaften müssen, was wir in Berlin haben – aber in Anbetracht der ohnehin geringsten Wasserfläche in Quadratmetern in ganz Berlin zieht Marzahn-Hellersdorf wieder einmal den Kürzeren, was ich sehr bedaure.“

Fokus auf erneuerbare Energiequellen für Hallenbäder

Doch die neue Strategie der Berliner Bäder liegt nach Angaben der Senatsverwaltung schwerpunktmäßig „bei den Hallenbädern“, wie aus der Antwort zu meiner Anfrage hervorgeht. Das ist zwar wichtig, weil Schwimmen ganzjährig für alle möglich sein sollte – doch Hallenbäder haben in aller Regel einen deutlich höheren Energiebedarf als Freibäder, was insbesondere aufgrund der hohen Strom- und Wärmepreise zu hohen Betriebskosten führt. Lehmann hierzu: „Gerade deshalb ist es aus energetischer Sicht sehr sinnvoll, bei Sanierungen oder Neubauten von Hallenbädern auf energieeffiziente Technik und erneuerbare Energiequellen in Form von zum Beispiel Solarthermie und Wärmepumpen zu setzen. Dadurch können die Betriebskosten langfristig deutlich gesenkt werden, was wiederum auch positive Effekte auf die Eintrittspreise haben kann. Klimaschutz und Bäder-Betrieb gehören immer zusammen gedacht!“

Im Rahmen des geplanten Berliner Klimapakts führt die Senatsverwaltung eine Reihe von möglichen Maßnahmen für einen Fokus auf Solarthermie auf. Der Kostenpunkt für die Umsetzung aller Maßnahmen würde bei 200 Millionen Euro liegen. Im Idealfall erfolgt die Finanzierung dieser Summe aus dem geplanten Klimapakt mit den landeseigenen Unternehmen. Doch wenn ebendiese Finanzierung doch nicht erfolgen kann, werden von den Bäder-Betrieben nur vereinzelt Maßnahmen durchgeführt, deren Finanzierung wiederum von der Berücksichtigung der kommenden Haushalte abhängt. Doch auch Bundesmittel können in diesem Zusammenhang beantragt werden – wie kürzlich für die Errichtung einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Stadtbads Wilmersdorf II.

„Letztlich kommt es darauf an, dass alle Berlinerinnen und Berliner in ihren Bezirken bezahlbar schwimmen gehen können – ob Sportschwimmer:innen, Planschkinder oder Senior:innen und ob drinnen oder draußen. Dafür braucht es insbesondere hohe Investitionen in Sanierungen und Klimatechnik, die sich langfristig für alle auszahlen werden“, so Lehmann.

2025-08-25T14:21:19+02:0013.08.2025|

Psychiatrische Notfallversorgung gefährdet – SPD-Fraktion fordert landesweite Lösung und bessere Bedingungen für den Sozialpsychiatrischen Dienst

Die SPD-Fraktion Marzahn-Hellersdorf warnt eindringlich vor einem drohenden Versorgungsnotstand in der psychiatrischen Krisenintervention.

Hintergrund ist die drastische Personalknappheit im Sozialpsychiatrischen Dienst, die bereits ab dem 1. Juni 2025 zu erheblichen Einschränkungen führt. Unterbringungen nach dem Psychisch-Kranken-Gesetz können nur noch an wenigen Tagen in der Woche gewährleistet werden. Gerade in akuten psychischen Ausnahmesituationen, bei denen eine Eigen- oder Fremdgefährdung besteht, ist ein schnelles und professionelles Handeln unerlässlich. Wenn Menschen in solchen Krisen nicht mehr rechtzeitig versorgt werden können, ist das eine direkte Gefahr für die Betroffenen selbst, ihr Umfeld und das öffentliche Vertrauen in die gesundheitliche Daseinsvorsorge.

Die SPD-Fraktion fordert daher ein entschiedenes und rasches Handeln auf Landesebene. Es braucht flächendeckende und tragfähige Konzepte, die eine verlässliche psychiatrische Notfallversorgung in allen Bezirken sicherstellen. Dazu gehört auch die Einrichtung einer zentralen Koordinierungsstelle oder eines Krisenstabs, um auf personelle Engpässe künftig schneller reagieren zu können.

Die strukturelle Personalknappheit im öffentlichen Gesundheitsdienst lässt sich nur beheben, wenn sich die Arbeitsbedingungen für Psychotherapeut:innen spürbar verbessern. Dazu zählen eine faire Bezahlung, attraktive Weiterbildungsmöglichkeiten und eine Entlastung von bürokratischen Aufgaben. Nur so gelingt es, qualifiziertes Fachpersonal langfristig für den öffentlichen Dienst zu gewinnen und zu halten.

Stephanie Inka Jehne, familienpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Marzahn-Hellersdorf, sagt: „Die psychiatrische Notfallversorgung steht vor dem Kollaps. Menschen in psychischen Ausnahmesituationen dürfen nicht durch die Maschen des Systems fallen, das wäre verantwortungslos und gefährlich. Wir fordern ein sofortiges Handeln auf Landesebene – mit klaren Konzepten, einer zentralen Koordinierung und endlich besseren Arbeitsbedingungen im öffentlichen Dienst.“

Dr. Luise Lehmann, gesundheitspolitische Sprecherin und stellvertretende Vorsteherin der BVV, ergänzt: „Wenn wir zulassen, dass Menschen in seelischer Not durch das Raster fallen, versagt nicht nur ein System, es versagt eine solidarische Gesellschaft. Psychische Gesundheit ist keine Randnotiz, sondern Grundvoraussetzung für ein würdevolles Leben. Wer jetzt nicht handelt, lässt die Schwächsten im Stich.“

2025-08-25T14:26:25+02:0011.08.2025|

SPD-Fraktion fordert Sicherung neuer Schulstandorte

Der von der SPD-Fraktion eingebrachte Antrag ist, nach Beitritt von die Linke, auch mehrheitlich in der Bezirksverordnetenversammlung Marzahn-Hellersdorf angenommen wurden. Der Antrag hat das Ziel, drei potenzielle Flächen im Bezirk verbindlich für zukünftige Schulneubauten zu sichern. Konkret geht es um die Standorte Ludwig-Renn-Straße 28, Eugen-Roth-Weg 18 und die Fläche Otto-Rosenberg-Straße / Ecke Bitterfelder Straße. Diese sollen in die bezirkliche Schulentwicklungsplanung aufgenommen und durch Bebauungspläne als Schulstandorte ausgewiesen werden.

Hintergrund des Antrags ist der weiterhin dynamische Bevölkerungszuwachs in Marzahn-Hellersdorf – insbesondere bei jungen Familien. Die bestehende Schulentwicklungsplanung zeigt bereits heute einen enormen zusätzlichen Bedarf an Schulplätzen im Grund- und Oberschulbereich bis zum Ende des Jahrzehnts. Um Bildungsungleichheiten nicht zu verfestigen und den wachsenden Bedarf sozial gerecht abzudecken, müssen geeignete Flächen bereits jetzt gesichert werden. Die genannten Grundstücke bieten aus Sicht der SPD-Fraktion gute Voraussetzungen, um dort langfristig neue Schulen entstehen zu lassen.

Günther Krug, Fraktionsvorsitzender, sagt:
„Die Fraktion fordert, bei der Auswahl und Planung die Daten des Monitorings Soziale Stadtentwicklung des Landes Berlin einzubeziehen, um gezielt auf die Herausforderungen wachsender und besonders belasteter Kieze zu reagieren. Nur so lässt sich eine langfristig gerechte Bildungsinfrastruktur in Marzahn-Hellersdorf sicherstellen.“

Marion Hoffmann, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, sagt:

„Bildung braucht Platz. Wir können nicht länger zusehen, wie Kinder in überfüllten Klassen unterrichtet werden, während potenzielle Schulstandorte für andere Nutzungen verloren gehen. Deshalb ist es ein wichtiges Signal, dass der von der CDU eingebrachte Änderungsantrag, der diese Standorte gefährdet hätte, zum Glück keine Mehrheit gefunden hat. Eine soziale und gerechte Schulpolitik beginnt mit vorausschauender Planung und klaren politischen Prioritäten – keiner Klientelpolitik.“

2025-08-01T13:36:48+02:0001.08.2025|

Was tun, wenn die Hitze kommt – unsere Maßnahmen in Marzahn-Hellersdorf von Gordon Lemm, Bezirksstadtrat und Kreisvorsitzender der SPD MaHe

Liebe Nachbarinnen und Nachbarn,

die aktuellen Hitzewellen machen uns allen zu schaffen – doch besonders für ältere Menschen, Familien mit kleinen Kindern, Alleinlebende, Menschen mit Vorerkrankungen sowie wohnungs- und obdachlose Menschen sind die hohen Temperaturen eine große gesundheitliche Belastung. Gerade diese besonders verletzlichen Gruppen brauchen jetzt unsere besondere Aufmerksamkeit und Unterstützung.

Als Kreisvorsitzender und SPD-Bezirksstadtrat für Gesundheit möchte ich Sie deshalb über die Maßnahmen informieren, die ich in Marzahn-Hellersdorf auf den Weg gebracht habe, um den Hitzeschutz zu verbessern.

Das 24-Stunden-Hitzeschutztelefon

Der DRK-Kreisverband Berlin-Nordost e.V. betreibt ab sofort bis September 2025 ein rund um die Uhr erreichbares Hitzeschutztelefon (030 8093319-14). Hier bekommen Sie Tipps zum richtigen Verhalten bei Hitze, erste Hilfe bei Beschwerden wie Schwindel oder Kreislaufproblemen und Informationen zu kühlen Orten und weiteren Hilfsangeboten. Das Angebot ist kostenlos, vertraulich und richtet sich besonders an diejenigen, die besonders gefährdet sind. Ich werde dazu als Bezirksstadtrat alle Wohnungsunternehmen anschreiben mit der Bitte, diese Informationen in Ihre Hausflure zu hängen.

Kühle Orte im Bezirk

 Wer Abkühlung sucht, findet in Marzahn-Hellersdorf einige schöne Schattenplätze:

  • Wuhlepark und Wuhletal mit ihren schattigen Wegen und Wasserflächen
  • Ahrensfelder Berge, die durch ihre Lage und den Wind angenehm kühlen
  • Schlosspark Biesdorf mit viel Grün und Schatten
  • Bürgerpark Marzahn, ideal für eine Pause im Schatten

Diese Orte sind kleine Oasen, die helfen, die Hitze besser zu ertragen.

Gezielte Hilfe für wohnungs- und obdachlose Menschen

Wohnungslose sind bei Hitze besonders gefährdet. Deshalb sind Einsatzteams des Bezirksamts und des DRK werktags von 12 bis 18 Uhr an bekannten Treffpunkten unterwegs, verteilen Wasser, geben Infos und weisen auf Schattenplätze hin. An den Wochenenden sind sie auch auf dem Helene-Weigel-Platz präsent.

Achtet Sie auf sich und auf Ihre Nachbarinnen und Nachbarn! Trinken Sie ausreichend, auch wenn Sie keinen Durst spüren. Vermeiden Sie körperliche Anstrengungen und direkte Sonne, besonders in der Mittagszeit. Lüften Sie Ihre Wohnungen am besten morgens und abends, wenn es kühler ist. Und wenn Sie Anzeichen von Überhitzung bei Ihnen oder anderen bemerken – wie Schwindel, Kopfschmerzen oder Übelkeit – zögern Sie nicht, Hilfe zu holen.

Auch die SPD MaHe hilft – kostenfreies Trinkwasser steht für Sie im Kreisbüro bereit

Wenn das Kreisbüro in den Sommermonaten geöffnet ist, steht Ihnen bis Mitte September kostenloses Trinkwasser zur Verfügung. Unser Kreisbüro ist in der Marzahner Promenade 37.

Hitze ist eine Herausforderung, die uns alle betrifft. Mit den Angeboten im Bezirk aber auch mit dem Angebot der SPD MaHe wollen wir niemanden allein lassen – aber wir wissen auch: Es braucht noch viel mehr, um wirklich gut geschützt zu sein. Das ist eine Aufgabe für uns alle.

Herzliche Grüße

Gordon Lemm, Kreisvorsitzender der SPD MaHe und SPD Bezirksstadtrat für Gesundheit und Familie

PS: Auch Vögel und unsere Bäume in Bezirk leiden unter der Hitze. Hier erfahren Sie, wie Sie helfen können:

Für Vögel: https://berlin.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/haus-und-garten/vogelfuetterung/28063.html

Für Bäume: https://www.bund-berlin.de/mitmachen/aktion-baeume-giessen/

 Quelle Foto: Ben Schneider, Gordon Lemm

2025-07-24T15:28:01+02:0026.07.2025|
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