Einladung: Mehr Lohn mit weniger Arbeit – Ausbau der Tarifbindung jetzt mit der Senatorin Cansel Kiziltepe! Von Maria Geidel

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Stell dir vor, du machst den gleichen Job wie ein anderer, bekommst aber einen ganzen Monatslohn weniger und hast dafür noch mehr Überstunden geleistet. Klingt ziemlich unfair, und das ist es auch! Der einzige Unterschied zwischen euch beiden ist die Tarifbindung des Unternehmens. Es ist also höchste Zeit, in eine Gewerkschaft einzutreten, einen Betriebsrat zu gründen und Tarifverträge für dich und deine Kollegen auszuhandeln. Aus diesen Schritten erkennt man bereits das Problem. Was ist ein Betriebsrat, was ist ein Tarifvertrag, wer verhandelt da mit wem, und vermutlich will mein Chef diesen Aufwand gar nicht mitmachen.
Tarif, Rat – Wie bitte?
In Tarifverträgen einigen sich Arbeitgeber und Gewerkschaften auf Bezahlung, Arbeitszeiten und weitere Arbeitsbedingungen. Beschäftigte mit Tarifvertrag sind im Durchschnitt in allen drei Punkten bessergestellt. Ein Betriebsrat vertritt die Interessen der Beschäftigten im Betrieb und kann stellvertretend für sie mit dem Arbeitgeber verhandeln. Obwohl viele Menschen von Tarifverträgen profitieren, sinkt die Zahl der Beschäftigten mit Tarifbindung.
Warum dieser Tiefflug?
Konkret für Berlin: Anfang der 2000er waren noch 66 % aller Beschäftigten tarifgebunden; 2023 stagniert die Zahl bei nur noch 45 %. Diesen Rückgang sehen wir auch bundesweit. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Zum einen verändert sich die Wirtschaftsstruktur – weg von großen Industriebetrieben, hin zu kleineren Dienstleistungsunternehmen. In diesen neuen Unternehmen gibt es oft noch keine gewachsenen Strukturen, dort fangen die Kämpfe für bessere Arbeitsbedingungen gerade erst an. Wer den Mut aufbringt, einen Betriebsrat zu gründen, muss oft mit Gegenwind seines Arbeitgebers rechnen. Laut dem Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut der Hans-Böckler-Stiftung wird jede fünfte Neugründung eines Betriebsrats behindert.
Jetzt eingreifen!
Wir als SPD stehen klar auf der Seite der Arbeitnehmenden und müssen unser Engagement in der Bundes- und Landespolitik für den Ausbau der Tarifbindung verstärken. Öffentliche Aufträge und Fördergelder nur noch an Unternehmen mit Tarifverträgen und ein digitales Zugangsrecht für Gewerkschaften in Unternehmen können erste Schritte zu mehr Tarifbindung sein.
Jetzt mitdiskutieren!
Am 8. September online um 19 Uhr können wir gemeinsam mit unserer Arbeits- und Sozialsenatorin Cansel Kiziltepe zur Umsetzung von mehr Tarifbindung und besseren Arbeitsbedingungen in Berlin diskutieren. Bringt gerne eure Erfahrungen mit!
Für Freitag, den 12. September um 19 Uhr lade ich herzlich ins Stadttheater Köpenick ein. Gemeinsam mit Genossinnen und Genossen aus Treptow-Köpenick zeigen wir den eindrucksvollen Film „In Liebe, Eure Hilde“ von Regisseur Andreas Dresen.
Am Freitag, 11. Juli 2025, fand das erste Sommerfest der Arbeitsgemeinschaften der SPD MaHe statt. Auf dem Gelände der Helle Tierarche haben uns Rita und Reiner Waldukat als Hausherren herzlich willkommen geheißen. Wir sagen nochmals Danke zu Rita und Reiner für die Möglichkeit, an diesem tollen Ort zu feiern, und auch Dank an das Grillteam vor Ort.
engere Zusammenarbeit der Arbeitsgemeinschaften untereinander und mit der BVV-Fraktion ist auf jeden Fall ein Ergebnis des Sommerfests.
Am 2. März 2025 wurde die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) 100 Jahre alt. Als älteste politische Stiftung Deutschlands stehen wir in der Tradition der Arbeiterbewegung und sind den Werten der Sozialen Demokratie verbunden. Unser Auftrag ist stets, die Demokratie zu stärken, zu verteidigen und zu fördern.
Mit zahlreichen Aktivitäten haben wir unser hundertjähriges Bestehen gefeiert. Ein außergewöhnliches Format war dabei unsere Pop-up-Lounge. Dabei handelt es sich um einen umgebauten Container, der zu einer mobilen Begegnungsstätte wurde. Im Frühsommer tourten wir damit quer durch Deutschland. Ob in Stuttgart oder Frankfurt/Oder, ob an großen oder kleinen Plätzen: Ziel war stets, in offener Atmosphäre mit möglichst vielen Menschen über aktuelle gesellschaftspolitische Herausforderungen und Gestaltungsideen ins Gespräch zu kommen
Am 28. Mai fand im Kreisbüro der SPD Marzahn-Hellersdorf die erste „Zukunftswerkstatt Biesdorf“ statt – ein Treffen engagierter Leute zur Stärkung des lokalen Austauschs und zur Entwicklung neuer Impulse für unseren Kiez. Teilnehmende aus den Abteilungen 5 (Biesdorf-Nord) und 8 (Wuhletal-Süd), darunter aktive Mitglieder und auch Neuzugänge, kamen zusammen, um gemeinsam über Chancen, Herausforderungen und Ideen für Biesdorf zu sprechen.
angedacht – darunter die mögliche Einsetzung eines Kiezbeauftragten, der die Bearbeitung wichtiger Themen des jeweiligen Kiezes koordiniert.