Jan Lehmann, MdA: Schwerlastverkehr raus aus Mahlsdorf Süd
Der Bezirksverordnete Eike Arnold und der Abgeordnete Jan Lehmann (beide SPD) fordern eine wirksame Eindämmung des schweren Lkw-Durchgangsverkehrs in Mahlsdorf-Süd. Zwischen dem Habermannsee und dem Hultschiner Damm hat der Schwerlastverkehr in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Das hat zu einer deutlichen Beeinträchtigung der Lebensqualität der Anwohner geführt.
Jan Lehmann, Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, hebt die Dringlichkeit von entsprechenden Maßnahmen hervor: „Die Straßen in Mahlsdorf-Süd, wie die Goldregenstraße, der Eichenhofweg und der Blausternweg, sind nicht für den schweren Lkw-Verkehr ausgelegt. Der zunehmende Schwerlastverkehr beschädigt nicht nur die Straßeninfrastruktur, sondern stellt auch ein hohes Sicherheitsrisiko für die Anwohnerinnen und Anwohner dar. Deshalb kann ich mich der Forderung, dass das Bezirksamt endlich wirksame Maßnahmen ergreifen muss, um den Durchgangsverkehr von Lkw in diesem Wohngebiet zu unterbinden, uneingeschränkt anschließen.“
Eike Arnold, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion in Marzahn-Hellersdorf und Vorsitzender des Mobilitäts- und Wirtschaftsausschusses der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Marzahn-
Hellersdorf, wird einen Antrag einbringen, der das Bezirksamt auffordert, den Schwerlastverkehr in Mahlsdorf-Süd gezielt zu reduzieren und zu kontrollieren. Hierzu sollen folgende Maßnahmen umgesetzt werden: Ein Verbot des Durchgangsverkehrs für Lkw und andere Schwerlastfahrzeuge im betroffenen Wohngebiet sowie verstärkte Kontrollen durch das Ordnungsamt und die Polizei, um die Einhaltung dieses Verbots auch sicherzustellen.
Eike Arnold betont: „Die Belastung durch den Schwerlastverkehr in Mahlsdorf-Süd ist für die Mahlsdorferinnen und Mahlsdorfer untragbar geworden. Vibrationen und Lärmbelastungen beeinträchtigen die Wohnqualität erheblich und führen zu Schäden an den anliegenden Gebäuden. Wir müssen sicherstellen, dass die Straßen in Wohngebieten vor übermäßigem Schwerlastverkehr geschützt werden.“
Lehmann ergänzt: „Ein Durchfahrtsverbot für Schwerlastverkehr ist hier der richtige Schritt, um die Sicherheit und Lebensqualität der Bürger zu gewährleisten. Es ist auch wichtig, dass die Einhaltung dieses Verbots konsequent kontrolliert wird, um eine nachhaltige Verbesserung zu erreichen.“
Der SPD-Antrag findet breite Unterstützung bei den Bewohnern, die sich seit Langem über die zunehmende Belastung durch den Schwerlastverkehr beschweren. Als SPD setzten wir uns dafür ein, dass die Interessen der Anwohnenden in den Vordergrund gestellt und Lösungen gefunden werden, die den Verkehr sicherer machen und die Wohnqualität verbessern.
Jan Hofmann, Mitglied der SPD-Fraktion, erklärt: Die Personalsituation im Bezirksamt ist bereits heute teilweise in einem beklagenswerten Zustand. Schon jetzt sind 340 Stellen, also etwa jede fünfte, in der Verwaltung unbesetzt. Das führt bereits heute zu teilweise langen Wartezeiten bei der Bearbeitung von Wohngeldanträgen oder der Ausstellung von Geburts-/ Sterbeurkunden. Dieses Problem wird sich in den nächsten Jahren noch deutlich verschärfen, da fast weitere 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Verwaltung demnächst in Ruhestand gehen. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass wir jetzt schnell handeln, um neue Kräfte einzustellen und einen effektiven Wissenstransfer von den bisherigen Stelleninhaberinnen und Stelleninhaber zu ermöglichen“.
Stephanie Inka Jehne, Vorsitzende des Hauptausschusses und familienpolitische Sprecherin, ergänzt: „Um den Bezirk für zukünftige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter attraktiv zu machen, müssen wir bei der Nachwuchsgewinnung neue, innovative Wege gehen. Dazu gehören flexible, familienfreundliche Arbeitszeitmodelle, moderne, gut ausgestattete Arbeitsplätze, umfassende Weiterbildungsangebote und Möglichkeiten des Quereinstiegs. Bisher dauern Einstellungsverfahren teilweise ein Jahr. Dieser Prozess muss deutlich beschleunigt werden! Nur so können wir sicherstellen, dass unser Bezirksamt auch in Zukunft ein attraktiver Arbeitgeber bleibt und unsere Verwaltung effizient und bürgernah arbeiten kann“.