mpauzenberger

Über Lemm / Hoffmann

Der Autor hat bisher keine Details angegeben.
Bisher hat Lemm / Hoffmann, 637 Blog Beiträge geschrieben.

Die sozialdemokratischen Highlights der Dezember-BVV für Sie zusammengefasst!

Am Donnerstag, dem 14. Dezember, tagte die Bezirksverordnetenversammlung von Marzahn-Hellersdorf zum letzten Mal in diesem Jahr. Die Sitzung begann mit der Verabschiedung des Bezirksverordneten Klaus-Jürgen Dahler (Die Linke), dem die SPD-Fraktion für seine Jahrzehnte der Zusammenarbeit dankte.

Die Priorität der SPD-Fraktion war eine Große Anfrage zu den Auswirkungen des Bundesverfassungsgerichturteils über die Mittelverwendung aus dem Klima- und Transformationsfond (KTF) in Marzahn-Hellersdorf. Weitere wichtige Tagesordnungspunkte waren Anträgen und Anfragen aus den Bereichen Sozial-, Familien-, Mobilitäts- und Stadtentwicklungspolitik. Darunter waren:

Drucksache – 1653/IX Abstellmöglichkeiten für Lastenfahrräder

 Mit einem Antrag in die BVV Marzahn-Hellersdorf macht sich die SPD-Fraktion für spezielle Parkmöglichkeiten für Lastenfahrräder im Bezirk stark. Der Antrag sieht vor, dass auf ausgewiesenen Flächen in Einkaufsstraßen, vor Einkaufszentren und an weiteren stark frequentierten Flächen Abstellmöglichkeiten für Lastenfahrräder eingerichtet werden, da diese auf regulären Fahrradstellplätzen kaum Platz finden. Weiterhin soll das Bezirksamt die rechtliche Situation zum Abstellen von Lastenfahrrädern evaluieren.

„Lastenräder prägen immer mehr unser Stadtbild. So praktisch sie sind, leider sind spezielle Parkmöglichkeiten schwer zu finden. Normalerweise funktioniert das Abstellen auf dem Gehweg ohne Probleme, doch an hoch frequentierten Orten wie Einkaufsstraßen kann es zu Behinderungen von Personen mit Kinderwägen, Rollatoren oder Rollstühlen kommen. Andere Bezirke machen vor wie es besser geht: Im Wedding entstehen neue Abstellmöglichkeiten für Fahrräder mit extra Parkbuchten für Lastenräder an stark besuchten Plätzen und an Fahrradstraßen. Im neuen Jahr debattieren noch die zuständigen Fachkolleginnen und -kollegen über unseren Antrag.“, sagt Maria Geidel, Vorsitzende des Ausschusses für Klima- und Umweltschutz.

Drucksache – 1655/IX Vorplatz S-Bahnhof Kaulsdorf

 Die SPD-Fraktion setzt sich mit einem Antrag in der BVV dafür ein, die desolate Situation auf dem Vorplatz des S-Bahnhofs Kaulsdorf zu bereinigen. Müll, Unrat, das gefallene Herbstlaub etc. sind der örtlichen Situation nicht zuträglich und erschweren teils die Wegfindung. Der Antrag sieht vor, dass das Bezirksamt öffentliche Stellen schnellstmöglich bereinigt und bei gewerblichen oder privaten Flächen auf die Eigentümer zugeht und diese, mit gebotenem Nachdruck, über ihre wahrzunehmenden Pflichten informiert.

„Die Situation auf dem Vorplatz vom S-Bahnhof Kaulsdorf ist nicht hinnehmbar. Die Stimmen von Seiten der Anwohnerinnen und Anwohner werden auch lauter. Im Herbst gab es eine Bürgerbeschwerde in der BVV, doch leider wurde der Anwohner von der Bürgermeisterin vertröstet und seither ist nicht viel passiert. Wir wollen mit unserem Antrag frischen Wind in den Prozess bringen und vor allem sagen: Wir sehen die Probleme und packen sie an. Jetzt müssen wir noch die anderen Fraktionen im Ausschuss überzeugen, aber ich bin mir sicher, dass bei diesem Thema Konsens herrscht.“, sagt Eike Arnold, Vorsitzender im Ausschuss für Mobilität und Wirtschaft und verkehrspolitischer Sprecher.

Drucksache – 1656/IX Kampagne zur Zahngesundheit bei Kindern initiieren

 Die SPD-Fraktion setzt sich mit einem Antrag dafür ein, eine Kampagne zur Stärkung der Zahngesundheit bei Kindern zu initiieren. Der Antrag beinhaltet, dass das Bezirksamt in seiner Kommunikation mit Kitas, Horteinrichtungen und Jugendfreizeitzentren die Wichtigkeit von gesunden Zähnen und regelmäßigen Zahnärtz:innenbesuchen forciert. Laut Antrag sollen den Betreuungseinrichtungen Infomaterialien zur Zahngesundheit ausgehändigt werden, die diese dann unter den Eltern und deren Kindern verteilen.

 „Erhebungen bei Kindern im Kita- und Grundschulalter haben gezeigt, dass eine schreckenderregend große Anzahl von ihnen bereits an Karies leidet. Es ist so, dass unbehandelte Kariesleiden an bleibenden Zähnen zu chronischen Krankheiten führen können. Nicht zu vergessen die Einschränkungen der momentanen Gesundheit und des Wohlbefindens. Aber die Lösung ist so einfach: Gutes und nachhaltiges Zähneputzen und regelmäßige Prophylaxe bei den Zahnärzt:innen des Vertrauens. Wir wollen mit unserem Antrag vor allem Aufklärungsarbeit bei Eltern und Kindern leisten. Im kommenden Ausschuss beraten wir uns noch mit den Fachkolleg:innen.“, sagt Dr. Luise Lehmann, gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion.

Drucksache – 1654/IX 10-Minuten-Takt für Verkehrslösung Mahlsdorf: besser vernünftig bauen, als falsch zu bauen

 Mit einem überfraktionellen Antrag setzen sich SPD und CDU dafür ein, die Verkehrslösung Mahlsdorf so effizient wie möglich und mit der größtmöglichen Schulwegesicherheit umzusetzen. Der Antrag sieht vor, dass die Straßenbahn durch die Straße „An der Schule“ und der motorisierte Individualverkehr durch die Hönower Straße geführt wird. Ziel ist ein 10-Minuten-Takt bei der Straßenbahn. Das Planfeststellungsverfahren soll entsprechend angepasst werden, wobei die anliegenden Schulen und die Verkehrssicherheit ihrer Schülerinnen und Schüler oberste Priorität haben.

 „Momentan liegen der Senatsverkehrsverwaltung zwei Varianten vor, die Verkehrslösung Mahlsdorf umzusetzen. Doch seit der Planung haben sich die Rahmenbedingungen geändert, namentlich der Gebäudeneubau der ISS Mahlsdorf, und auch sind die Anwohnerinnen und Anwohner wieder einmal aufmerksamer als die Senatsverkehrsverwaltung: Von ihnen haben wir viele Hinweise zur aktuellen Verkehrssituation bekommen und haben ebenfalls berechtigte Zweifel an der derzeit präferieren Lösung des Senats. Wir können uns nicht vorstellen, zigtausende Autos direkt vor der Schule vorbeifahren zu lassen, statt einer Straßenbahn. Wir müssen bei der Verkehrslösung Mahlsdorf schlau agieren und Jahrzehnte im Voraus denken, um den Ortskern Mahlsdorf nachhaltig und sinnvoll zu gestallten. Wir werden unseren Antrag jetzt noch mit den Kolleginnen und Kollegen im Ausschuss beraten.“, sagt Eike Arnold, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion und Vorsitzender im Ausschuss für Mobilität und Wirtschaft.

2024-01-15T10:30:12+01:0022.12.2023|

Grüne Innenhöfe in Marzahn-Hellersdorf erhalten – Fehler der Vergangenheit dürfen nicht wiederholt werden

Die städtische Wohnungsbaugesellschaft „Stadt und Land“ plant einen Neubau mit 150 Mietwohnungen in der Lily-Braun-Straße. Die weitere Nachverdichtung der grünen Innenhöfe löst dabei große Sorgen bei den Anwohnerinnen und Anwohnern aus und wird vom Bezirksamt und der Bezirksverordnetenversammlung einheitlich abgelehnt. Jedoch wurde Anfang Dezember 2023 bekannt, dass der Senat die Baugenehmigung für den Innenhof in der Lily-Braun-Straße erteilt hat. Die SPD-Fraktion Marzahn-Hellersdorf setzt sich dafür ein die vielen grünen Innenhöfe im Bezirk zu erhalten. Einer weiteren Nachverdichtung bei uns im Bezirk auf Kosten der Umwelt lehnen wir ab.

Liane Ollech, Vorsitzende des Ausschusses für Stadtentwicklung und Wohnen sowie stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion, erklärt dazu: „Marzahn-Hellersdorf ist einer der grünsten Bezirke von Berlin. Dieses liegt vor allem an den vielen grünen Innenhöfen. Angesichts des Klimawandels erfüllen sie einen wichtigen Zweck, um der weiteren Erhitzung im Sommer entgegenzuwirken. Wir haben daher alle Maßnahmen ergriffen, um den Senat davon zu überzeugen, die Baugenehmigung nicht zu erteilen. Dass der Senat nun entschieden hat, die Baugenehmigung für den Innenhof zu erteilen, enttäuscht uns natürlich sehr. Wäre im Jahr 2020 nicht durch das damalige Bezirksamt unter der Leitung von Dagmar Pohle (Linke) der Bauvorbescheid erteilt worden, hätte die Innenhofbebauung verhindert werden können. Da der grüne Innenhof in der Lily-Braun-Straße vermutlich nun bebaut wird, setzen wir uns dafür ein, alle weiteren grünen Innenhöfe im Bezirk zu erhalten.“

2023-12-15T15:17:22+01:0015.12.2023|

350 in Charlottenburg-Wilmersdorf, nur einer in Marzahn-Hellersdorf: Notar:innen in Berlin enorm ungleich verteilt

Jan Lehmann, rechtspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin: „Diese Verteilung ist ungerecht und benachteiligt die Außenbezirke. Die Menschen in Marzahn-Hellersdorf haben ebenso ein Anrecht auf eine wohnortnahe Versorgung mit Notarleistungen, wie in der wohlhabenden Innenstadt. Es sollte darüber nachgedacht werden, ob in Zukunft die Möglichkeit der Bundesnotarordnung genutzt wird, Notar:innen bei ihrem Amtsantritt einen Stadtteil zuzuweisen.“

Charlottenburg-Wilmersdorf

350

Mitte

154

Tempelhof-Schöneberg

37

Steglitz-Zehlendorf

32

Pankow

15

Treptow-Köpenick

13

Reinickendorf

13

Friedrichshain-Kreuzberg

11

Spandau

8

Neukölln

8

Lichtenberg

5

Marzahn-Hellersdorf

1

Nur eine Notarin oder ein Notar hat den Geschäftssitz in Marzahn-Hellersdorf – 350 dagegen in Charlottenburg-Wilmersdorf. Dies ergab eine Anfrage des Abgeordneten für Kaulsdorf und Hellersdorf, Jan Lehmann. Während Notar:innen zwar im gesamten Berliner Kammergerichtsbezirk tätig sind – also etwa aus Steglitz-Zehlendorf heraus Notargeschäfte in Marzahn-Hellersdorf abwickeln können – sind die notwendigen Fahrtzeiten eine Belastung. Zudem handelt es sich um beim Notariat um ein öffentliches Amt, das mit hoheitlichen Befugnissen verbunden ist. Für dieses muss unter anderem eine mehrjährige anwaltliche Erfahrungszeit vor Ort nachgewiesen werden. Die Arbeitserfahrung in solch unterschiedlichen Bezirken wir Charlottenburg-Wilmersdorf und Marzahn-Hellersdorf ist jedoch eine gänzlich andere.

Der lange Weg zum eigenen Notariat

Die Anfrage ergab auch einige Hinweise darauf, wie langwierig und schwierig der Weg zum Notariat ist. Unter Notar:innen oder diejenigen, die es werden wollen, herrscht große Unzufriedenheit mit der Dauer der Bewerbungsverfahren. Von den 81 Bewerbungen aus dem Jahr 2019 sind noch drei Bewerbungsverfahren in Arbeit. Aus dem Jahr 2020 sind von 41 Bewerbungen noch zwei nicht abgeschlossen, 2021 sind von 65 Bewerbungen sieben offen. Von den 187 Bewerbungen der letzten drei Kampagnen (wobei zum Teil Mehrfachbewerbungen dabei sind), wurden 131 Notar:innen bestellt.

Da es zuletzt weniger Bewerbungen als ausgeschriebenen Stellen gab, kam es auf die Punktzahl (die sich aus der Note der notariellen Fachprüfung und der Examensnote ergibt) nicht an. Stattdessen nahm die „aufwändige Prüfung von weiteren und tiefer gehenden Eignungsvoraussetzungen“ lange Zeit in Anspruch. Teil davon war unter anderem der Nachweis über die allgemeine und örtliche Erfahrungszeit. Die Möglichkeit, diese Mindestbeschäftigungsdauer (drei Jahre im zukünftigen Amtsbereich) bei zu wenigen Bewerbenden auf zwei Jahre zu vermindern, wurde jedoch nicht genutzt.

Die Senatsverwaltung verneint, dass die, als schwer geltenden notarielle Fachprüfung (etwa ein Viertel der erfahrenen Anwält:innen besteht diese nicht), als Eingangsvoraussetzung für das Notaramt ausreicht. Es ist viel mehr eine aufwändige Prüfung vorgesehen, die weit darüber hinaus geht, dass keine negativen Eintragungen in Straf- oder in Berufsregistern vorliegen. Die zukünftigen Notar:innen müssen in ihrer „Rechtstreue und berufliche Korrektheit ohne jeden Fehl und Tadel“ sein. Aufwändig zeigt sich dabei die Prüfung, ob die Bewerber:innen die notwendige Unabhängigkeit aufweisen, sie etwa mit ihrer anwaltlichen Tätigkeit als Notar:in in Interessenkonflikte geraten könnten.

Für die Prüfung darf sich dabei nicht ausschließlich auf die Angaben der Bewerber:innen gestützt werden, vielmehr muss die Zulassungsbehörden selbst Ermittlungen vornehmen. Neben der Einholung von Stellungnahmen, z. B. von der Notarkammer oder des Präsidenten des Landgerichtes, ist es die rechtliche Prüfung und Abwägung, ob die ermittelten Tatsachen eine Ernennung verhindern, die zu den langen Bewerbungsverfahren führen.

Noch ein „Männerberuf“

Jahr

In Berlin tätige Notar:innen

2018

692

2019

671

2020

659

2021

651

2022

635

Das Notariat ist noch stark männlich geprägt: von den 646 Berlin beschäftigten Notar:innen sind lediglich 137 Frauen (21 %). 2021 wurden vom Bundesgesetzgeber neue Möglichkeiten geschaffen, um das Notaramt flexibler zu gestalten. Diese wurden jedoch bisher kaum genutzt: Im vergangenen Jahr hat nur eine Person das Amt zeitweise für die Betreuung von Kindern oder der Pflege Angehöriger genutzt. Ein echtes Teilzeitnotariat gibt es nicht, es ist jedoch in Berlin möglich, sich bis zu drei Jahren vertreten zu lassen – diese Möglichkeit wird in Berlin auch genutzt.

Lehmann: „Drei oder noch mehr Jahre sind für Bewerbungsverfahren viel zu lang! Der Bund, aber auch Berlin, dort wo wir tätig werden können, müssen über Möglichkeiten nachdenken, wie die Verfahren verkürzt werden können. Denkbar wäre es, den Bewerbenden mehr Vertrauen entgegenzubringen und sich etwa die Unabhängigkeit schriftlich bestätigen zu lassen und so viel Ermittlungsarbeit überflüssig zu machen. Eine nachträgliche stichprobenhafte Überprüfung verbunden mit spürbaren Strafen bei Fehlverhalten könnt das hohe Vertrauen in das Notaramt weiterhin sicherstellen. Wir müssen an vielen Stellenschrauben drehen, um den schlimmer werdenden Mangel an Notar:innen in Berlin entgegenzutreten. Der Einstieg muss schneller gehen und der Berufsstand attraktiver werden, gerade auch für Frauen.“

2023-12-13T14:33:55+01:0013.12.2023|

Digitale Gerichtssäle in Berlin

Ausdruck zeitgemäßer und flexibler Justiz: 72 % aller Berliner Gerichtssäle sind digital nutzbar

Jan Lehmann: „Als Sprecher für Digitalisierung, Datenschutz und Recht habe ich auf das Thema der Digitalisierung der Berliner Gerichte ein besonderes Augenmerk gerichtet. Unsere voranschreitenden technischen Möglichkeiten bieten großes Potenzial auf allen Ebenen. Die Anzahl der digital ausgestatteten Berliner Gerichtssäle kann sich sehen lassen und ist für mich ein Ausdruck zeitgemäßer und auch bürgernaher Verfahrensgestaltung.“

Auf schriftliche Anfrage des rechtspolitischen Sprechers der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin Jan Lehmann vom 07. November 2023  teilte der Senat mit, dass 238 von 329 Berliner Gerichtssälen technisch die jeweils einschlägigen prozessrechtlichen Voraussetzungen zur Ermöglichung von digitalen Verhandlungen erfüllen. An 14 Gerichten liegt der Anteil an digital ausgestatteten Gerichtssälen sogar bei 100 %, viele weitere Gerichtssäle werden in den kommenden Jahren noch für E-Verhandlungen ausgerüstet.

Seit der Einführung haben bislang über 1.000 digitale Gerichtsverhandlungen bei dem Sozialgericht, dem Arbeitsgericht Berlin sowie dem Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg stattgefunden. Eine statistische Erfassung für das Verwaltungs- und Oberverwaltungsgericht Berlin sowie die ordentliche Gerichtsbarkeit liegt nicht vor – doch auch dort dürften in den vergangenen Jahren vermehrt digitale Verhandlungen durchgeführt worden sein.

Das Angebot der digitalen Gerichtsverhandlungen wird von der Richterschaft, der Rechtsanwaltschaft, Sachverständigen, Klägerinnen und Klägern sowie weiteren Verfahrensbeteiligten durchweg als hilfreich empfunden. Für die Einhaltung datenschutzrechtlicher Vorgaben liegt ein umfangreiches Datenschutzkonzept vor, das unter anderem den Einsatz von Ende-zu-Ende-Verschlüsselung vorsieht.

Jan Lehmann: „Die Digitalisierung von Gerichtssälen bedeutet eine große Zeitersparnis und (Arbeits-)Erleichterung für alle Beteiligten. So gibt es an den Gerichten etwa deutlich weniger Einlasskontrollen und Verzögerungen, Anfahrtswege der Verfahrensbeteiligten werden reduziert und auch Menschen mit besonderen körperlichen Bedürfnissen können ohne Erschwernisse und Barrieren an den digitalen Verhandlungen teilnehmen.“

Die Digitalisierung der Justiz wird im Laufe der nächsten Jahre weiter voranschreiten, denn bis zum 01. Januar 2026 muss sowohl die Aktenführung in der Justiz elektronisch sein als auch flächendeckende hybride oder vollständig digitale Verhandlungsmöglichkeiten bestehen.

2023-12-07T12:56:47+01:0005.12.2023|

Die TVO fährt endlich los! Genehmigungsverfahren ist gestartet – eine gute Nachricht für eine moderne Verkehrspolitik in Marzahn-Hellersdorf

Die Tangentialverbindung Ost (TVO) in Berlin hat nach Planungsbeginn Ende der 1960iger Jahre einen entscheidenden Schritt genommen: das Genehmigungsverfahren ist gestartet. Der Beginn wurde im Berliner Koalitionsvertrag zwischen CDU und SPD vereinbart und nun endlich umgesetzt, nach viel zu langer Zeit des gerade aus Sicht der Anwohnerinnen und Anwohner und der Pkw-Fahrer unverständlichen Blockierens. Die SPD Marzahn-Hellersdorf begrüßt den Start und bleibt dabei: Eine moderne Verkehrspolitik ohne die TVO ist in Marzahn-Hellersdorf nicht möglich. Deshalb wird sich die SPD Marzahn-Hellersdorf weiter und nachdrücklich für den Bau der TVO einsetzen.
 Eike Arnold, Beisitzer für Verkehr im Kreisvorstand der SPD Marzahn-Hellersdorf und verkehrspolitischer Sprecher der SPD BVV-Fraktion dazu: „Der Umstand, dass die Anwohnerinnen und Anwohner bereits so lange auf die TVO warten mussten, ist natürlich eine Zumutung. Umso mehr freue ich mich, dass das TVO-Genehmigungsverfahren nun endlich gestartet ist. Die TVO ist ein zentraler Baustein in der SPD-Verkehrspolitik, um die Verkehrsinfrastruktur in unserem Bezirk zu verbessern, Anwohnerstraßen zu entlasten und die Anbindung des Ostens zu stärken. Wir werden eng mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Verantwortlichen zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass die Planungen im Einklang mit den Bedürfnissen der Menschen stehen. Die TVO wird dazu beitragen, die Mobilität vor Ort zu ordnen und die Lebensqualität der Menschen zu steigern.“
2023-11-24T14:06:21+01:0024.11.2023|
Nach oben