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Über Lemm / Hoffmann

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Sozialer Fortschritt: was Ben Schneider im Bundestag machen wird. Deshalb SPD wählen!

Sozialer Fortschritt

Wir brauchen eine Politik, die den Sozialstaat schützt und ihn nicht weiter abbaut. In einer Zeit, in der der soziale Zusammenhalt immer mehr auf die Probe gestellt wird, darf der Sozialstaat nicht zur Disposition stehen. Sozialen Kahlschlag wird es mit mir nicht geben! Der Sozialstaat ist das Fundament für eine gerechte Gesellschaft, in der jede*r die Chance auf ein gutes Leben hat – egal, welche Herkunft oder welchen Hintergrund man hat.

Gerade hier in Marzahn-Hellersdorf, wo viele Menschen hart arbeiten, aber trotzdem Schwierigkeiten haben, über die Runden zu kommen, ist es wichtig, dass wir den Arbeitnehmenden den Respekt und die Anerkennung entgegenbringen, die sie verdienen. Ich setze mich deshalb für höhere Löhne ein, damit die Menschen in unserem Bezirk von ihrer Arbeit leben können – und zwar gut leben können. Kein Arbeitnehmer sollte in Armut leben müssen, nur weil er oder sie einen wichtigen Beitrag zur Gesellschaft leistet.

Aber die soziale Gerechtigkeit endet nicht bei den Erwachsenen. Wir brauchen dringend eine Kindergrundsicherung, die alle Kinder aus der Armut holt und ihnen die gleichen Chancen auf eine gute Zukunft bietet. Kein Kind sollte in einem Land wie Deutschland aufgrund der finanziellen Lage seiner Familie benachteiligt werden. Ich kämpfe dafür, dass jedes Kind – auch in Marzahn-Hellersdorf – die Unterstützung und Förderung erhält, die es für eine bessere Zukunft braucht.

Die soziale Absicherung und der Zugang zu gleichen Chancen dürfen nicht vom Einkommen oder vom sozialen Status abhängen. Eine gerechte Politik ist die Grundlage für eine starke Gesellschaft, in der jeder Mensch, egal aus welchem Teil von Marzahn-Hellersdorf er oder sie kommt, die gleichen Chancen auf ein gutes Leben hat.

Gleichzeitig stelle ich mich entschieden gegen die Angriffe auf das Bürgergeld. Das Bürgergeld ist ein zentrales Instrument, um arbeitslosen Menschen den Weg in eine dauerhafte Beschäftigung zu ebnen. Es legt einen klaren Schwerpunkt auf Qualifizierung und hilft Menschen dabei, sich beruflich weiterzuentwickeln und in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Diese Maßnahme ist ein wichtiger Baustein, um die soziale Sicherheit zu stärken und den sozialen Aufstieg für Menschen zu ermöglichen, die momentan auf Arbeitslosengeld angewiesen sind.

2025-01-22T15:58:35+01:0025.01.2025|

Gordon Lemms dringender Appell für ein Handyverbot an Berliner Schulen

Liebe Genossinnen und Genossen,

in einem offenen Brief habe ich mich an die Berliner Senatorinnen für Bildung und Gesundheit gewandt, um ein umfassendes Handyverbot an unseren Schulen zu fordern. Die unkontrollierte Nutzung von Smartphones während der Schulzeit birgt erhebliche Risiken für die psychische, gesundheitliche und soziale Entwicklung unserer Kinder und Jugendlichen.

Warum ein Handyverbot?

Die Gefahren, die von unkontrollierter Smartphone-Nutzung ausgehen, sind alarmierend. Cybermobbing, „Happy Slapping“ und der Konsum von gewaltverherrlichenden und pornografischen Inhalten sind auf unseren Schulhöfen alltäglich. Diese Probleme machen die Schule oft zu einem Ort der Angst und belasten die psychische Gesundheit unserer Kinder erheblich.

Eine repräsentative Umfrage der Barmer Krankenkasse aus Oktober 2024 zeigt, dass fast 40 Prozent der Schülerinnen und Schüler bereits Opfer von Cybermobbing geworden sind. Mehr als die Hälfte der Betroffenen fühlt sich stark belastet, und über ein Viertel hatte sogar Selbstmordgedanken. Diese Zahlen verdeutlichen den dringenden Handlungsbedarf.

Eltern und Schulen sind oft überfordert

Obwohl viele Eltern bemüht sind, die Mediennutzung ihrer Kinder zu begleiten, fehlt es in vielen Familien an der nötigen Kontrolle. Über die Hälfte der Eltern lässt ihren Kindern beim Surfen im Internet freie Hand. Bereits 28 Prozent der 6- bis 10-Jährigen sind ohne Aufsicht im Netz unterwegs. Die durchschnittliche Internetnutzungsdauer von Jugendlichen steigt stetig, und damit auch die Risiken.

Einzelne Schulen haben bereits Handyverbote eingeführt, doch diese Maßnahmen reichen oft nicht aus. Der öffentliche Brandbrief der Friedenauer Friedrich-Bergius-Schule zeigt, dass trotz bestehender Verbote besorgniserregende Zustände im Umgang mit Smartphones herrschen.

Ein klarer Handlungsbedarf

Viele Schulen und Eltern wünschen sich eine klare gesetzliche Regelung, um den Schutz unserer Kinder sicherzustellen. Brandenburg zeigt, dass ein solcher Schritt möglich ist. Dort sind private digitale Endgeräte während des Unterrichts in den Taschen oder Schließfächern zu verstauen. Wir fordern, dass Berlin nachzieht und ein Verbot für alle Schulformen einführt.

Medienkompetenz fördern, aber sicher

Digitale Medien sind wichtig, doch der Schutz unserer Kinder muss Vorrang haben. Ein Handyverbot soll nicht im Widerspruch zum Erlernen von Medienkompetenz stehen, sondern eine sichere Lernumgebung schaffen. Die schwerwiegenden Auswirkungen einer ungesteuerten Smartphone-Nutzung erfordern eine entschiedene Reglementierung durch den Staat. Dies bedeutet ein grundsätzliches Handyverbot mit entsprechenden Sanktionsmöglichkeiten für Schulen und Lehrkräfte.

Es ist nicht vertretbar, die gesundheitlichen und psychischen Auswirkungen weiter zu ignorieren. Die Verantwortung allein den Schulen zu überlassen, führt dazu, dass auch zukünftig Kinder und Jugendliche unter der unsachgemäßen Nutzung von Smartphones leiden. Wir möchten diesen Zustand nicht weiter verantworten und bitten um Unterstützung.

Lasst uns gemeinsam für den Schutz unserer Kinder und eine sichere Schulumgebung eintreten.

Diese Forderung, die ich zusammen mit den zwei Gesundheitsstadträt/innen aus Tempelhof-Schöneberg (Oliver Schworck) und Steglitz-Zehlendorf (Carolina Böhm) erhoben habe, hat bereits eine große Aufnahme gefunden. Sie ist auch unabhängig von Wahlkampfzeiten ein absolut wichtiges Thema, für welches wir weiter kämpfen werden.

Hier findet Ihr ein paar Artikel zu unserem Vorstoß:

Die Hellersdorfer: https://www.die-hellersdorfer.berlin/2025/01/15/vorsto%C3%9F-zu-umfassendem-handyverbot-an-berliner-schulen/

Berliner Zeitung: https://www.berliner-zeitung.de/news/handyverbot-an-berliner-schulen-stadtraete-appellieren-an-berliner-senat-li.2289542

RBB: https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2025/01/gesundheitsstadtraete-fordern-handyverbot-schulen-berlin.html

2025-01-28T17:09:06+01:0023.01.2025|

SPD Bundesparteitag in Berlin mit Luise Lehmann und Ben Schneider von der SPD MaHe

Am Samstag, dem 11. Januar, fand der außerordentliche Bundesparteitag der SPD statt. Wieder einmal zog es knapp 600 Delegierte aus ganz Deutschland in den CityCube der Messe Berlin. Doch dieser Bundesparteitag war nicht wie jeder andere, denn dieses Mal wählten wir einen Kanzlerkandidaten und beschlossen ein Regierungsprogramm für die bevorstehende Bundestagswahl am 23. Februar. Bei der letzten Bundestagswahl 2021 war dies noch wegen der Corona-Pandemie rein digital geschehen.

Aus Marzahn-Hellersdorf waren unser Bundestagskandidat Ben Schneider und Luise Lehmann als Delegierte dabei. Enrico Bloch unterstützte das Willy-Brandt-Haus bei seiner Arbeit auf dem Parteitag vor Ort. Auch einige interessierte Mitglieder unseres Bezirks nahmen als Gäste teil, einige besuchten zum ersten Mal einen Parteitag der SPD. Sicherlich ein spannendes Erlebnis – denn trotz des kurzen Bundesparteitages gab es viel zu sehen.

Olaf Scholz betonte in seiner Rede, welche Schwerpunkte er in den kommenden vier Jahren mit der SPD in der Bundesregierung setzen möchte. In klaren Worten legte er zudem dar, warum Friedrich Merz und die CDU in unserem Land keine Verantwortung tragen sollten. An der folgenden Aussprache zur Rede beteiligte sich neben zahlreichen Genoss:innen aus dem ganzen Land auch Luise mit einem Redebeitrag. In der abschließenden Abstimmung wurde Olaf mit fünf Gegenstimmen zum Kanzlerkandidaten gewählt. Jetzt ziehen wir mit ihm in einen kurzen und intensiven Wahlkampf!

In der anschließenden Debatte diskutierten wir über das Regierungsprogramm, in dem im Vorfeld wichtige Forderungen aus Berlin ihren Einzug finden konnten – unter anderem Forderungen nach mehr Möglichkeiten bei der Mietenregulierung sowie eine Länderöffnungsklausel für verbesserte Maßnahmen gegen ausufernde Böllerei. Auch Vorhaben der Jusos, wie die WG-Garantie (ein WG-Zimmer soll nicht mehr als 400 Euro im Monat kosten), fanden ihren Weg in das Wahlprogramm. Was genau für unseren Bezirk in diesem Programm drin ist, lest ihr in einem anderen Beitrag von Ben.

Im Anschluss an den Parteitag ging es für viele von uns nicht etwa nach Hause, sondern direkt weiter zum Plakatieren im Bezirk. Denn der Wahlkampf wartet nicht auf uns und der nächste Bundesparteitag kommt bestimmt.

Luise Lehmann und Ben Schneider

 

Foto: SPD

2025-01-23T12:51:40+01:0023.01.2025|

Iris Spranger, MdA: Beratungsstelle Häusliche Gewalt ist ein wichtiges Angebot für betroffene Fraue

Bei einem persönlichen Besuch der Beratungsstelle Häusliche Gewalt des Vereins MIM e. V. habe ich mir im Dezember im Gespräch mit den Mitarbeiterinnen ein Bild von ihrer täglichen Beratungsarbeit gemacht.

Die Lage der Beratungsstelle direkt am Eastgate und das mehrsprachige Angebot senken die Hürden für Frauen, sich dort Hilfe zu suchen. Das ist ein sehr wichtiges Angebot hier in Marzahn. Die Beratungsstelle bietet Frauen und Mädchen, die von Gewalt betroffen sind, einen geschützten Raum, professionelle Hilfe und Rechtsberatung. Solche Hilfsangebote sind sehr wichtig, denn die Anzahl der Gewaltdelikte gegen Frauen und Mädchen steigt, dazu kommt ein hohes Dunkelfeld. Oft sind nicht nur die Frauen von Gewalt betroffen, sondern auch ihre Kinder.

Als Senatorin für Inneres und als Abgeordnete setze ich mich unnachgiebig dafür ein, die Sicherheit betroffener Frauen zu erhöhen und die Täter umgehend zur Verantwortung zu ziehen. Wir haben in Berlin unter anderem eine App für gewaltbetroffene Frauen etabliert, die ihnen ermöglicht, ein gerichtsfestes Gewalttagebuch zu führen.

Zudem setze ich mich für die Einrichtung von Fallkonferenzen ein, die den behördenübergreifenden Informationsaustausch deutlich verbessern können. Eine gemeinsam umgesetzte Strategie kann viel effizienteren Schutz für die Frauen bieten. Als Land fördern wir außerdem einen Ausbau der Täterarbeit. Die Arbeit mit den Tätern ist besonders wichtig für die Verhinderung weiterer Gewalttaten und damit für den Schutz von Frauen und Kindern.

Der persönliche Austausch mit den Beraterinnen vor Ort ist mir sehr wichtig. Aus dem Gespräch nehme ich viele Anregungen und konkrete Aufgaben mit in meine tägliche politische Arbeit.

Bild: Iris Spranger, MdA

2025-01-23T12:52:18+01:0023.01.2025|

Gratulation Iris Spranger, MdA! Berlin wird Gastgeber für American Football: NFL kommt nach Berlin

Wir haben intensiv darauf hingearbeitet, im Dezember kam dann die gute Nachricht: Das Land Berlin hat den Zuschlag für drei NFL-Spiele ab 2025 erhalten. Ich freue mich sehr, dass wir die NFL, die Profiliga des American Football, hier bei uns in der Sportmetropole Berlin willkommen heißen dürfen. Drei Spiele werden wir in den Jahren 2025, 2027 und 2029 im Olympiastadion austragen und mitfiebern.

Wir haben mit den Special Olympics World Games 2023 und der Fußball-EM der Männer EURO 2024 gezeigt, dass Berlin ein sehr guter Gastgeber für internationale Sportgroßveranstaltungen und all ihre Besucherinnen und Besucher ist. Beide Veranstaltungen waren sehr gut vorbereitet und durchgeführt und ein voller Erfolg. Bilder von den spannenden Turnieren und friedlich feiernden Sportfans im Olympiastadion oder am Brandenburger Tor sind um die ganze Welt gegangen.

Daher bin ich sehr froh, dass wir schon im kommenden Jahr unser erstes internationales Spiel der NFL austragen werden. Wir erwarten mehr als 100.000 Football-Fans, und Berlin wird wieder eine weltweite Medienpräsenz bekommen. Die NFL übernimmt fast 50 Mio. Euro der Kosten, das entspricht 80 Prozent der Gesamtkosten inklusive geplanter Infrastrukturmaßnahmen und Sportförderungen. Das Land Berlin trägt 12,5 Mio. Euro bei. Das ist gut investiertes Geld für unsere Stadt. Denn dass sich die Austragung sportlicher Großveranstaltungen für unsere Stadt auch wirtschaftlich auszahlt, hat zuletzt die Bilanz der EURO 2024 wieder gezeigt.

Die Austragung der NFL-Spiele wird auch einen nachhaltigen Mehrwert für alle Berlinerinnen und Berliner und besonders den Breiten- und Nachwuchssport haben. Wir werden die Sportart Football fest im Schulsport verankern und damit auch die Zahl der Aktiven in den Vereinen deutlich steigern.

Quelle Bild: Senatsverwaltung für Inneres und Sport

2025-01-23T12:53:02+01:0023.01.2025|
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