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Über Lemm / Hoffmann

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Danke für Eure Unterstützung – Jetzt erst recht! Von Ben Schneider

Diese Wahl war für die SPD insgesamt ein schwerer Gang – und in Marzahn-Hellersdorf ganz besonders. Die AfD hat das Direktmandat gewonnen, bei den Zweitstimmen liegt sie mit großem Abstand vorn. Die SPD kam im Bezirk auf 10 Prozent, mein Erststimmenergebnis lag bei 8,7 Prozent. Das ist ein ernüchterndes Resultat, das uns zeigt, wie groß die Herausforderungen hier vor Ort im Jahr 2025 sind.

Trotzdem – oder gerade deshalb – möchte ich Euch danken. Ihr habt im Winter Plakate vorbereitet und aufgehängt, Infostände betreut, seid von Tür zu Tür gegangen und habt Gespräche geführt, oft auch gegen viel Gegenwind. Ihr habt gezeigt: Wir stehen für eine Politik, die die Menschen unterstützt, statt nur Protest zu schüren. Wir stehen für soziale Gerechtigkeit, für sichere Arbeit, für gute Bildung und ein lebenswertes Marzahn-Hellersdorf – und wir werden dafür weiterkämpfen.

Aber eins ist auch klar: Das allein reicht nicht. Wenn wir Vertrauen zurückgewinnen wollen, müssen wir mehr tun, als nur im Wahlkampf sichtbar zu sein. Wir müssen dauerhaft präsent sein, ansprechbar, aktiv in den Kiezen. Denn Politik darf sich nicht nur vor Wahlen bei den Menschen melden – sie muss im Alltag spürbar sein.

Wir müssen uns deshalb stärker um den direkten Austausch mit den Menschen kümmern. Das bedeutet, nicht nur mit Infoständen oder Flyern präsent zu sein, sondern wirklich ins Gespräch zu kommen – durch regelmäßige Bürgersprechstunden, Kiezspaziergänge und offene Gesprächsrunden. Die Menschen müssen wissen: Die SPD ist da, sie hört zu, sie kümmert sich. Viele fühlen sich von der Politik nicht mehr vertreten, weil sie den Eindruck haben, dass über ihre Probleme geredet wird, aber nicht mit ihnen. Genau das müssen wir ändern. Unser Bezirk steht vor großen Herausforderungen: steigende Mieten, überbelegte Schulen und Kitas, überlastete Gesundheitsversorgung. Die AfD hat mit Ängsten gespielt, bietet aber keine Lösungen. Die müssen wir aufzeigen – und zwar so, dass sie verständlich und konkret sind.

Auch unsere Kommunikation muss direkter werden. Viele Menschen informieren sich nicht mehr über klassische Medien, sondern über Social Media, Messenger-Dienste oder das persönliche Gespräch. Wir müssen neue Wege finden, um mit ihnen in Kontakt zu treten, uns auf Augenhöhe zu erklären und sie einzubeziehen. Gleichzeitig brauchen wir als SPD im Bezirk mehr gemeinsames Engagement, mehr Austausch untereinander, mehr Aktionen, die zeigen: Wir sind eine lebendige, kämpferische Kraft, die für diesen Bezirk arbeitet.

Dieses Wahlergebnis war ein harter Schlag. Aber wir lassen uns nicht entmutigen. Denn eines hat dieser Wahlkampf auch gezeigt: Es gibt viele Menschen, die nach einer echten Alternative suchen – und wir können diese Alternative anbieten. Indem wir nicht nur reden, sondern handeln.

Lasst uns also dranbleiben – mit Energie, mit Herz, mit Kampfgeist. Nicht nur für die nächste Wahl, sondern für die Zukunft unseres Bezirks. Danke für Euren Einsatz, und lasst uns gemeinsam weitermachen!

2025-03-24T13:31:26+01:0024.03.2025|

In den letzten 6 Monaten Mitglied der SPD geworden? Dann bist du herzlich eingeladen!

Du bist in den letzten 6 Monaten in die SPD eingetreten? Wir begrüßen dich ganz herzlich und laden dich zum Neumitgliedertreffen ein. Das Neumitgliedertreffen ist super, um die SPD MaHe näher kennenzulernen. Am 4. April 2025 um 18.30 Uhr findet es in unserem Kreisbüro, Marzahner Promenade 37, 12679 Berlin statt. An diesem Treffen nehmen auch unsere beiden Kreisvorsitzenden Marion Hoffmann und Gordon Lemm, unser Mitgliederbeauftragter Ulf Autrum sowie die Vorsitzenden unserer Abteilungen und Arbeitsgemeinschaften teil. Bei Kaffee und Kuchen besteht dann die Möglichkeit zu einem hoffentlich lebhaften Informations- und Meinungsaustausch.

Wir hoffen sehr, dass du bei diesem Treffen dabei sein kannst und bitten dich um eine kurze Rückmeldung – ja oder nein – an unsere E-Mail-Adresse: ulf.autrum@spd-marzahn-hellersdorf.de
Alternativ hier die Telefonnummer unseres Kreisbüros: 030 99 40 10 15. Diese Nummer ist allerdings nicht durchgehend besetzt.

Ulf Autrum

2025-03-24T13:29:27+01:0024.03.2025|

Hals- und Beinbruch – Wegesicherheit für unsere Kinder, auch im Winter

Die SPD-Fraktion Marzahn-Hellersdorf hat angesichts der diesjährigen Wintereinbrüche und der damit verbundenen Gefährdung der Schülerinnen und Schüler eine Große Anfrage an das Bezirksamt gestellt. Die Antworten offenbaren ernste Probleme auf den Schulwegen der Kinder, insbesondere bei winterlichen Bedingungen.

Besorgniserregend ist, dass trotz Winterdienstvereinbarungen zahlreiche Beschwerden von Schulen eingegangen sind, dass die Straßen und Gehwege rund um Schulen nicht ausreichend geräumt wurden. Allein am 14. Februar wurden 32 Beschwerden gemeldet.

Zudem teilte das Bezirksamt auf Anfrage der SPD-Fraktion mit, dass Schulen bei einem Wintereinbruch priorisiert werden und bis 6 Uhr geräumt sein sollten. Diese Vorgabe scheint in der Praxis jedoch nicht konsequent umgesetzt zu werden. Die Zuständigkeiten bei der Schneeräumung gestalten sich dabei ebenfalls problematisch: Während der vom Bezirk beauftragte Winterdienst eigenständig für die Räumung der Schulwege und Zugänge verantwortlich ist, sollen auf dem Schulgelände die Hausmeister tätig werden – obwohl diese grundsätzlich nicht für den regulären Winterdienst vorgesehen sind.

Auch die Sanktionen bei Nichterfüllung der Räumungsverpflichtungen der Winterdienste, die in einer Herabsetzung des Entgelts, der Verhängung von Vertragsstrafen und im Wiederholungsfall der Möglichkeit einer Vertragskündigung bestehen, erweisen sich als unzureichend, um den langjährig konstant hohen Beschwerdepegel zu senken.

Stephanie Jehne, familien- und haushaltspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Marzahn-Hellersdorf, sagt: „Wir können es uns nicht leisten, die Sicherheit unserer Kinder weiterhin aufs Spiel zu setzen. Die seit Jahren wiederkehrend hohe Zahl an Unfällen und teilweise auch ernsthaften Verletzungen der Kinder, die einfach nur zur Schule gehen wollen, zeigt deutlich, dass die aktuellen Maßnahmen und Sanktionen nicht greifen. Es bedarf strafferer Regelungen und einer konsequenten Umsetzung der Räumungsvorgaben – unsere Kinder haben ein Anrecht auf einen sicheren Schulweg, auch bei winterlichen Verhältnissen.“

2025-03-10T18:31:58+01:0010.03.2025|

Frauentag ist nicht nur am 8. März – sondern an 365 Tagen im Jahr!

Am 8. März wird traditionell der internationale Frauenkampftag begangen, der die vergangenen Errungenschaften in Sachen Frauenrechte und Gleichstellung feiert und an weiterhin bestehende Ungerechtigkeiten und die Notwendigkeit weiteren Kämpfens erinnert.

Aus der SPD Marzahn-Hellersdorf kam unter Federführung von Innensenatorin Iris Spranger der Vorschlag, den 8.3. zum offiziellen Feiertag zu erklären, was bereits 2019 durch das Berliner Abgeordnetenhaus umgesetzt werden konnte.

Iris Spranger, MdA und Innensenatorin:

„Der 8. März ist jedes Jahr Anlass für eine Bilanz und zeigt, dass wir uns nach wie vor für gleichwertige und sichere Lebens- und Arbeitsbedingungen für Frauen einsetzen müssen. Alle drei Minuten wird in Deutschland eine Frau Opfer von geschlechtsspezifischer Gewalt. Umso wichtiger ist es, die Präventionsarbeit zu stärken. So konnte ich zuletzt das Präventionsprojekt an Grundschulen von BIG e.V. sichern, der Berliner Initiative gegen Gewalt an Frauen. Es ist ein wichtiges Projekt, in dem Kinder lernen, häusliche Gewalt zu erkennen und Hilfe zu holen. Einen weiteren großen Schritt haben wir endlich bewältigt: Ab März wird es bei häuslicher Gewalt die ersten Fallkonferenzen geben, bei denen behördenübergreifend Informationen ausgetauscht werden. Wenn alle beteiligten Einrichtungen an einem Strang ziehen, können wir den Schutz der von Gewalt betroffenen Frauen und ihrer Kinder deutlich verbessern.“

Auf Bezirksebene setzt sich die SPD intensiv für den Erhalt und Ausbau der Gewaltschutz- und Beratungsinfrastruktur ein und steht in engem Kontakt mit den Trägern.

„Wir sind dankbar für die großartige Arbeit, die die Frauenberatungsstellen und Träger im Bezirk leisten, wie Matilde e.V., HellMa, ROSA, Hella MädchenClub und Marie e.V. Die Frauen in Marzahn-Hellersdorf und ihre Bedürfnisse sind so vielfältig wie der Bezirk selbst, und die SPD Marzahn-Hellersdorf will ihnen in allen Lebenslagen solidarisch zur Seite stehen. Bei den anstehenden Haushaltskürzungen werden wir dafür kämpfen, dass die sowieso schon stark ausgelastete Fraueninfrastruktur keine Einschnitte erlebt“, so Dr. Luise Lehmann, gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Marzahn-Hellersdorf.

 

Co-Kreisvorsitzende der SPD Marzahn-Hellersdorf Marion Hoffmann dankt den Genossinnen und Genossen für die große Verteilaktion von Rosen an unsere Bürgerinnen im ganzen Bezirk. Diese Geste ist ein Ausdruck der Wertschätzung für die Frauen, und wir signalisieren damit auch, dass die SPD mit ihrer Politik Familien und besonders die Frauen vielfältig unterstützt.

2025-03-10T12:49:54+01:0010.03.2025|

Gelder für Präventionsprojekt gegen häusliche Gewalt gesichert

Zum siebten Mal wird der Internationale Frauentag am 8. März in diesem Jahr in Berlin als Feiertag begangen. Der Frauentag gibt jedes Jahr Anlass für eine Bilanz und zeigt, dass der Einsatz für gleichwertige und sichere Lebens- und Arbeitsbedingungen für Frauen nach wie vor notwendig ist.

Iris Spranger, MdA und Senatorin für Inneres und Sport: „Alle drei Minuten wird in Deutschland eine Frau Opfer von geschlechtsspezifischer Gewalt. Umso wichtiger ist es, die Präventionsarbeit zu stärken. So konnte ich zuletzt das Präventionsprojekt an Grundschulen von BIG e.V. sichern, der Berliner Initiative gegen Gewalt an Frauen. Es ist ein wichtiges Projekt, in dem Kinder lernen, häusliche Gewalt zu erkennen und Hilfe zu holen.

Einen weiteren großen Schritt haben wir endlich bewältigt: Ab März wird es bei häuslicher Gewalt die ersten Fallkonferenzen geben, bei denen behördenübergreifend Informationen ausgetauscht werden. Wenn alle beteiligten Einrichtungen an einem Strang ziehen, können wir den Schutz der von Gewalt betroffenen Frauen und ihrer Kinder deutlich verbessern. Darüber hinaus planen wir derzeit eine Novelle des Polizeigesetzes, damit wir die elektronische Fußfessel einführen können. Das würde Frauen, die von ihrem Partner oder Ex-Partner bedroht werden, besser absichern und wäre ein wichtiger Beitrag für die Prävention von Gewalt gegen Frauen.“

2025-03-10T12:57:26+01:0007.03.2025|
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