Jede Minute zählt! STEMOs dank der SPD Marzahn-Hellersdorf weiterhin finanziert.

Berlin, 31. August 2022. Seit 2011 fahren die Stroke-Einsatz-Mobile (STEMO) in Berlin und retten Leben. Rund 6.000 Einsatzfahrten finden jährlich in Berlin statt. Das Stroke-Einsatz-Mobil wurde für Patientinnen und Patienten mit Schlaganfallsymptomen konzipiert. Der spezielle Rettungswagen ist mit Computertomographen sowie Labor ausgestattet und telemedizinisch mit den beteiligten Kliniken verbunden. Die STEMO-Stützpunkte in Berlin sind neben der Rettungswache am Unfallkrankenhaus Berlin, die Rettungswache Mariendorf und die Feuerwache Charlottenburg Nord. Das Unfallkrankenhaus ist vor allem für den Osten der Hauptstadt zuständig.

Dank Engagement der SPD: Stroke-Einsatz-Mobile gerettet!

Anfang des Jahres war die Zukunft der Stroke-Einsatz-Mobile ungewiss. Insbesondere die Finanzierung für die Jahre 2022 und 2023 galt als unsicher. Die bezirkliche SPD hat sich daher schon frühzeitig für den finanziellen Erhalt der Mobile eingesetzt und mit einem eigenen Antrag in der BVV Marzahn-Hellersdorf, für die Verlängerung der Mittel aller drei STEMOs geworben. Das Anliegen traf auf breite Unterstützung in den anderen demokratischen Parteien. Insbesondere das Engagement der bezirklichen Sozialdemokrat:innen auf Landesebene führte dazu, dass die Mittel in den Doppelhaushalt des Landes Berlins ein weiteres Mal erfolgreich veranschlagt wurden. Eine gute und wichtige Nachricht, denn hier wird Leben gerettet! (mehr …)

2022-08-31T13:33:12+02:0031.08.2022|

Seelische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Gefahr. SPD Marzahn-Hellersdorf kündigt Landesinitiative an.

Die SPD Marzahn-Hellersdorf wird sich auf Landesebene für eine Verbesserung der ärztlich-psychologischen Versorgung für Kinder in den Außenbezirken einsetzen. Der Bezirk Marzahn-Hellersdorf etwa weist hier eine deutliche Unterversorgung auf.

Wie die Gesundheitsstadträtin des Bezirks Nicole Bienge (SPD) in einer Veranstaltung ausführte, liegt der Versorgungsgrad mit zwei psychiatrischen Praxen und zwei sozialpädiatrischen Zentren laut Kassenärztlicher Vereinigung Berlin (KV) bei lediglich 85,8 %. Die Unterversorgung mit entsprechenden Fachärzt:innen im Bezirk ist eine bereits seit längerem bestehende Problematik. „Die Folgen der Corona-Pandemie gerade von Kindern und Jugendlichen erfordere hier ein gesamtstädtisches gegensteuern“, so Stadträtin Bienge. (mehr …)

2022-06-08T15:55:29+02:0008.06.2022|

Infrastruktur entwickeln – Innenstadtbezirke vs. Außenbezirke?

Marzahn-Hellersdorf ist neben Treptow-Köpenick, Lichtenberg oder auch Spandau ein sogenannter Außenbezirk. Durch seine Vielfältigkeit von Großsiedlung, Siedlungsgebiet und ausgedehnten Parkanlagen vermittelt unser Bezirk den Eindruck von Großstadt und ländlicher Idylle.

Leider hat die Politik der letzten Jahre sich aber vorwiegend auf die Innenstadtbezirke konzentriert. Dabei wohnen etwa 70 Prozent der Berliner:innen in den Wohnvierteln außerhalb des S-Bahn-Ringes. Wir werden uns weiterhin für die Erweiterung des öffentlichen Personennahverkehrs, den Ausbau des
U-Bahnnetzes und die Taktverdichtungen in den Berliner Außenbezirken stark machen, um unseren Pendlerinnen und Pendlern die schnellen Verbindungen in die Innenstadt zu ermöglichen.

Wir lehnen eine City-Maut und ein PKW-Verbot in der Innenstadt ab. Stattdessen brauchen wir dringend mehr Ladesäulen für E-Autos und daher auch genügend PKW-Stellplätze. Mit Verboten allein lässt sich der Klimawandel nicht stoppen, an der Mobilitätswende müssen alle beteiligt werden.

Liane Ollech ist unsere stellvertretende Fraktionsvorsitzende in der BVV Marzahn-Hellersdorf und kandidiert wieder als Bezirksverordnete auf dem Listenplatz 2.

2021-08-17T11:49:46+02:0017.08.2021|

Eiertanz im Bezirksamt – Badeverbot im Biesdorfer Baggersee soll nun durchgesetzt werden – Mittelverschwendung durch Um- und Rückbau

Iris Spranger, MdA und Mitglied im Umweltausschuss dazu: „Mit Unverständnis habe ich die Antwort auf meine schriftliche Anfrage im Berliner Abgeordnetenhaus zur Kenntnis genommen. Seit vielen Jahren ist die Problematik des Badens im Biesdorfer Baggersee, für den ein Badeverbot ausgesprochen ist, allen bekannt. Seit fast 15 Jahren zeichnen zwei CDU-Stadträte dafür verantwortlich, diese Situation aufzulösen. Nach dem in der letzten Legislaturperiode die bauliche Ausgestaltung rund um den See mit zwei Sandstränden, einer Liegewiese, einem Beachvolleyballfeld, einem Imbissstand und einem Toilettenhäuschen nicht nur die Menschen aus unserem Bezirk zum Baden anlockte, soll dies nun nach Plänen der zuständigen Stadträtin großenteils zurückgebaut werden und ein striktes Badeverbot durchgesetzt werden. Die Mittel, die dafür nötig sind, könnten wir an anderer Stelle im Bezirk gut gebrauchen.“

Ein Schildbürgerstreich sondergleichen!

Die SPD-Fraktion der BVV Marzahn-Hellersdorf hat sich dieses Themas schon lange angenommen. Mit Anträgen, öffentlicher Bürgerversammlung, digitaler Bürgerversammlung und Flyern möchte sie die Anliegen und Wünsche der Anwohnerinnen und Anwohnern rund um den See und darüber hinaus unterstützen. Die Probleme Vermüllung, Lärm- und Verkehrsbelästigung, Sicherheit und Ordnung, um nur einige zu nennen, sollten durch das Bezirksamt gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern erörtert werden und zu Lösungen führen.

Liane Ollech, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD in der BVV Marzahn-Hellersdorf dazu: „Unsere Bemühungen mit den Bürgerinnen und Bürgern den Dialog zu suchen und ihre Anliegen in unsere politische Arbeit aufzunehmen und umzusetzen, wären nach den Aussagen des Bezirksamtes auf die schriftliche Anfrage von Iris Spranger eine vertane Chance, um die saisonale Situation um den Baggersee verträglich für alle Beteiligten zu gestalten. Es wird sich doch niemand der Illusion hingeben, dass dann niemand mehr dort baden geht. Abgesehen von der Mittelverschwendung kann ich keine konsequent umgesetzte Linie erkennen. Es wäre ein trauriges Beispiel für planloses politisches Handeln.“

2021-02-06T10:33:06+01:0006.02.2021|
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