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BVV SPD-Fraktion zum Internationalen Frauentag: Gleichstellung konkret fördern statt Blumen und nette Worte

Der internationale Frauentag am 8. März ist ein guter Anlass, um darauf aufmerksam zu machen, dass es bis zur gesellschaftlichen Gleichstellung der Geschlechter noch viel zu tun gibt. So werden Frauen im Schnitt noch immer benachteiligt beim Einkommen, bei den Renten, bei der Aufteilung von Sorgearbeit und der gesellschaftlichen und politischen Teilhabe. Der überwältigende Anteil der von sexualisierter und häuslicher Gewalt Betroffenen sind Frauen – hier ist die Politik auf allen Ebenen in der Pflicht.

Anlässlich des internationalen Frauen(kampf)tages unterstreicht die SPD-Fraktion in Marzahn-Hellersdorf ihre aktuelle Forderung nach einem gezielteres Vorgehen im Bezirk und im Land, um Frauen und Mädchen besser vor Gewalt und Nötigung zu schützen. Die Vereine, die im Bereich der Beratung von gewaltbetroffenen Frauen beziehungsweise der Prävention von häuslicher Gewalt tätig sind, müssen weiterhin gestärkt werden. Der Schutz und die Gleichstellung von Frauen auch künftig einen festen Platz in der Bezirkspolitik der SPD-Fraktion. Konkret setzt sich die SPD-Fraktion auch innerhalb des kommunalpolitischen Ehrenamts für eine bessere Vereinbarkeit mit Sorgearbeit und gegen Sexismus und Diskriminierung ein.

Dr. Luise Lehmann, gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, erklärte dazu: „Über 100 Jahre sind seit den historischen Ursprüngen des internationalen Frauentages vergangen. Sexismus ist für viele Frauen aber leider noch immer Alltag. Auch in meinem Ehrenamt als Bezirkspolitikerin erlebe ich noch immer Sexismus, ob in ganz konkreten Aussagen oder versteckt in althergebrachten misogynen Mechanismen der Politik. Sich diesem entschlossen entgegenzustellen, ist eine Aufgabe, die wir als SPD-Fraktion verfolgen, zum Beispiel mit dem Modellprojekt „familienfreundliche BVV“. Ich werde mich außerdem weiter dafür einsetzen, dass ein Frauenhaus bei uns im Bezirk errichtet wird. Auch die großartige Arbeit, der im Bereich der Beratung und Gewaltprävention tätigen Vereine muss weiter unterstützt werden. Hier sind wir in der SPD-Fraktion Marzahn-Hellersdorf bekanntermaßen eine zuverlässige Adresse und Ansprechpartnerin, wenn irgendwo der Schuh drückt. Der Kampf für Frauen ist keine Aufgabe für einen Tag, sondern eine, die wir jeden Tag rund um die Uhr verfolgen.“

2023-03-07T16:04:21+01:0007.03.2023|

Spendenaktion ist vorbei. DANKE

Die Solidaritätsspendenaktion für Frauen im Erdbebengebiet an der türkisch-syrischen Grenze des Landesverbands der SPD Berlin ist vorbei. Alle Spenden sind im Kurt-Schumacher-Haus und werden weitergeleitet. Danke an die Spender:innen.

2023-03-13T13:41:02+01:0004.03.2023|

Offener Brief und Petition zur Innenhofbebauung in der Lily-Braun-Straße

An: Andreas Geisel, Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen und Ingo Malter, Geschäftsführer der STADT UND LAND Wohnbauten Gesellschaft mbH

Der Bezirk Marzahn-Hellersdorf gehört zu den Bezirken, die in den letzten Jahren große Anstrengungen geleistet haben, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Die städtischen Wohnungsbaugesellschaften konnten im Bezirk viele Projekte umsetzen. Gleichzeitig muss der Bezirk mit den steigenden Anforderungen an die soziale Infrastruktur umgehen. Schulen, Kitas, die ärztliche Versorgung und auch Einkaufsmöglichkeiten sind die größten Themen, die die hier bereits lebenden Bewohnerinnen und Bewohner umtreiben. Doch nicht nur das: auch das von vielen Menschen in Marzahn-Hellersdorf geschätzte Grün leidet unter dieser Entwicklung. Dazu gehören die grünen Innenhöfe in unserem Bezirk, die Naherholung ermöglichen, das Klima schützen und einen Teil der Lebensqualität ausmachen.

Diese grünen Innenhöfe will die STADT UND LAND in der Bodo-Uhse-Straße und der Lily-Braun-Straße bebauen. Die Bauarbeiten in der Bodo-Uhse-Straße sind bereits seit dem letzten Jahr in vollem Gange. Zuvor scheiterten die Bemühungen des Bezirksamtes unter Stadtentwicklungsstadträtin Juliane Witt, der STADT UND LAND ein alternatives Grundstück für die Bebauung zur Verfügung zu stellen. Einen konkreten Vorschlag lehnte die Wohnungsbaugesellschaft ab.

Nun will die STADT UND LAND auch die Bebauung in der Lily-Braun-Straße voranbringen. Hier will die Wohnungsbaugesellschaft zwei Wohnhäuser mit 154 Wohnungen errichten. Bereits Ende Februar 2023 hat die STADT UND LAND durch beauftragte Firmen Maßnahmen zur Bauvorbereitung auf der Innenhoffläche begonnen.

Stadtentwicklungsstadträtin Juliane Witte hat dafür keine Baugenehmigung erteilt. Sie stimmt diesem Vorhaben nicht zu, denn die grünen Innenblockbereiche dienen v.a. der wohnungsnahen Versorgung mit Grünflächen.  Mit dem Vorhaben würde der unbebaute Innenblockbereich zu einem hohen Anteil baulich genutzt und dem Quartier wertvolle Grünbereiche verloren gehen. Zudem besteht in dem Quartier ein erheblicher Mangel an Grundschulplätzen, der erst durch den geplanten Schulneubau an der Carola-Neher-Str. 65 ausgeglichen werden kann. Es handelt sich hier zwar um ein Grundstück der STADT UND LAND, jedoch kann bei einer Entscheidung einer landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft immer der zuständige Senator korrigierend eingreifen.

Zum langfristigen Schutz dieser Fläche werden wir mit unseren BVV-Fraktionen und Mitgliedern des Bezirksamtes die Aufstellung eines Bebauungsplanverfahrens voranbringen.

Wir appellieren an Sie, Herr Geisel, und Sie, Herr Malter, von diesem Bauvorhaben abzurücken. Der Bezirk Marzahn-Hellersdorf positioniert sich eindeutig und setzt sich für den Erhalt des grünen Innenhofs der Lily-Braun-Straße ein. Wir finden es empörend, dass die STADT UND LAND offenbar Willens ist, sich darüber hinwegzusetzen und Fakten zu schaffen. Senator Geisel, bitte weisen Sie die Wohnungsbaugesellschaft an, die Arbeiten zu beenden. Wir appellieren an die Stadtentwicklungsverwaltung, dass sie den Schutz grüner Innenhofflächen endlich ernst nimmt.

Nehmen Sie beide bitte auch ernst, dass wir die weitere Versiegelung von Flächen unbedingt unterlassen müssen, um einen kleinen Beitrag auch zum Klimaschutz zu leisten.

Hierfür treten auch wir – u.a. mittels der dazu gestarteten Petition (https://www.change.org/p/keine-innenhofbebauung-in-der-lily-braun-straße-in-kaulsdorf-nord) ein. Unterschreiben auch Sie!

 

Kristian Ronneburg, DIE LINKE

Stefan Ziller, Bündnis’90/Die Grünen

Jan Lehmann, SPD

2023-03-03T17:43:28+01:0003.03.2023|

Keine Baugenehmigung für die Innenhöfe in der Lily-Braun-Straße – Grüne Innenhöfe müssen erhalten bleiben

Die städtische Wohnungsbaugesellschaft „Stadt und Land“ plant zurzeit einen Neubau mit 150 Mietwohnungen in der Lily-Braun-Straße. Die weitere Nachverdichtung der grünen Innenhöfe löst dabei große Sorgen bei den Anwohnerinnen und Anwohnern aus. Daher setzt sich die SPD-Fraktion mit einem Antrag für einen schnellstmöglichen Stopp der Bauarbeiten ein. Für die SPD Marzahn-Hellersdorf und der SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung ist klar: Alle Baumaßnahmen müssen schnellstmöglich eingestellt werden und die grünen Innenhöfe in Kaulsdorf-Nord müssen erhalten bleiben.

Liane Ollech, stadtentwicklungspolitische Sprecherin und stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion, erklärt dazu: „Marzahn-Hellersdorf ist einer der grünsten Bezirke von ganz Berlin. Dieses liegt nicht nur an dem Wuhlewanderweg, sondern vor allem auch an den vielen grünen Innenhöfen. Sie sind dabei nicht nur ein wichtiges Naherholungsgebiet für die Anwohnerinnen und Anwohner, sondern auch ein wichtiger Lebensraum für Tiere wie Igel und Eichhörnchen. Wir brauchen zwar dringend mehr Wohnraum in Berlin und bei uns im Bezirk, jedoch sollte man dafür nicht an der grünen Lunge bei uns im Bezirk ansetzen. Daher setze ich mich dafür ein, dass die Baugenehmigung für diesen Bereich nicht erteilt wird und sofort alle Baumaßnahmen einzustellen sind. Es ist völlig kontraproduktiv, wenn Flächen, die der Erholung und dem Klima dienen, bei weiterer Nachverdichtung eingeschränkt oder aufgegeben werden.“

Jan Lehmann, stellvertretender Kreisvorsitzender und Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, ergänzt dazu: „Als gewählter Abgeordneter dieses Wahlkreises setze ich mich natürlich für die Bedürfnisse und Interessen der Anwohnerinnen und Anwohner ein. Eine Nachverdichtung in dieser Straße ist aufgrund der vielen anderen Baumaßnahmen in diesem Gebiet nicht nachzuvollziehen und muss daher schnellstens beendet werden. Wir können nicht nur bei uns im Bezirk immer mehr nachverdichten!“

2023-03-01T14:36:16+01:0001.03.2023|

DANKE

Wir sagen Danke für das Vertrauen und die Unterstützung, die uns die Wähler:innen in Marzahn-Hellersdorf gestern geschenkt haben. Auch wenn uns das Ergebnis nicht zufriedenstellen kann, wollen wir auch in Zukunft weiter für einen sozial gerechten, familienfreundlichen und erfolgreichen Bezirk arbeiten.

Wir freuen uns, dass Iris Spranger und Jan Lehmann weiterhin als Abgeordnete ansprechbar bleiben und wir mit einer BVV-Fraktion von 10 Mitgliedern auch zukünftig ein offenes Ohr für die Belange der Menschen haben.

2023-02-13T14:06:25+01:0013.02.2023|
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