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Fortschritt der Tangentialen Verbindung Ost (TVO): SPD-Fraktion Marzahn-Hellersdorf fordert Klarheit über die Zukunft der TVO

Die SPD-Fraktion Marzahn-Hellersdorf fordert nach den jüngsten Entwicklungen im Planfeststellungsverfahren für den letzten Abschnitt der Tangentialverbindung Ost Klarheit über das weitere Bauvorhaben. Das Eisenbahnbundesamt (EBA) hat erhebliche Bedenken hinsichtlich der Realisierbarkeit des Projekts geäußert, da für die TVO Flächen genutzt werden sollen, die für künftige Schienenwege realisiert werden sollen.

Günther Krug, Vorsitzender der SPD-Fraktion, betont die Notwendigkeit einer zügigen Klärung: „Die Einwände des Eisenbahnbundesamtes sind für mich bedenkenswert aber auch zugleich überraschend. Denn wir haben in den jahrelangen Diskussionen immer auch neben der Straßen-TVO auch immer eine Schienenverbindung von unserem Bezirk in den Süden eingefordert. Die TVO bleibt für mich unverzichtbar. Sie ist ein zentrales Infrastrukturprojekt für unseren Bezirk und seine Anwohnerinnen und Anwohner.“

Eike Arnold, Vorsitzender des Mobilitätsausschusses, unterstreicht die Bedeutung der TVO für die Verkehrsplanung in Berlin: „Die TVO ist unerlässlich, um die Verkehrssituation in Marzahn-Hellersdorf zu verbessern und generell im Osten Berlins zu entlasten. Die TVO wird nicht nur den Verkehrsfluss im Bezirk merklich verbessern, sondern auch die Anbindung Marzahn-Hellersdorfs an den Norden und den Flughafen BER deutlich stärken. Darüber hinaus wird dadurch Biesdorf erheblich vom Durchgangsverkehr entlastet. Sie ist ein entscheidender Schritt zur Stärkung unserer regionalen Wirtschaft und zur Verbesserung der Lebensqualität unserer Bürger. Dieses Projekt auch ein wichtiger Schritt hin zu einer modernen und nachhaltigen Verkehrsinfrastruktur.“

Die SPD-Fraktion setzt sich weiterhin mit Nachdruck für die Realisierung der TVO ein und fordert alle Verantwortlichen auf, im Sinne der Bürgerinnen und Bürger Berlins zu handeln. „Unsere Stadt braucht diese Verbindung, und wir werden nicht eher ruhen, bis die TVO endlich Realität wird,“ so Krug abschließend.

2024-09-02T13:36:53+02:0005.07.2024|

Jan Lehmann, MdA: Schwerlastverkehr raus aus Mahlsdorf Süd

Der Bezirksverordnete Eike Arnold und der Abgeordnete Jan Lehmann (beide SPD) fordern eine wirksame Eindämmung des schweren Lkw-Durchgangsverkehrs in Mahlsdorf-Süd. Zwischen dem Habermannsee und dem Hultschiner Damm hat der Schwerlastverkehr in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Das hat zu einer deutlichen Beeinträchtigung der Lebensqualität der Anwohner geführt.

Jan Lehmann, Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, hebt die Dringlichkeit von entsprechenden Maßnahmen hervor: „Die Straßen in Mahlsdorf-Süd, wie die Goldregenstraße, der Eichenhofweg und der Blausternweg, sind nicht für den schweren Lkw-Verkehr ausgelegt. Der zunehmende Schwerlastverkehr beschädigt nicht nur die Straßeninfrastruktur, sondern stellt auch ein hohes Sicherheitsrisiko für die Anwohnerinnen und Anwohner dar. Deshalb kann ich mich der Forderung, dass das Bezirksamt endlich wirksame Maßnahmen ergreifen muss, um den Durchgangsverkehr von Lkw in diesem Wohngebiet zu unterbinden, uneingeschränkt anschließen.“

Eike Arnold, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion in Marzahn-Hellersdorf und Vorsitzender des Mobilitäts- und Wirtschaftsausschusses der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Marzahn-Hellersdorf, wird einen Antrag einbringen, der das Bezirksamt auffordert, den Schwerlastverkehr in Mahlsdorf-Süd gezielt zu reduzieren und zu kontrollieren. Hierzu sollen folgende Maßnahmen umgesetzt werden: Ein Verbot des Durchgangsverkehrs für Lkw und andere Schwerlastfahrzeuge im betroffenen Wohngebiet sowie verstärkte Kontrollen durch das Ordnungsamt und die Polizei, um die Einhaltung dieses Verbots auch sicherzustellen.

Eike Arnold betont: „Die Belastung durch den Schwerlastverkehr in Mahlsdorf-Süd ist für die Mahlsdorferinnen und Mahlsdorfer untragbar geworden. Vibrationen und Lärmbelastungen beeinträchtigen die Wohnqualität erheblich und führen zu Schäden an den anliegenden Gebäuden. Wir müssen sicherstellen, dass die Straßen in Wohngebieten vor übermäßigem Schwerlastverkehr geschützt werden.“

Lehmann ergänzt: „Ein Durchfahrtsverbot für Schwerlastverkehr ist hier der richtige Schritt, um die Sicherheit und Lebensqualität der Bürger zu gewährleisten. Es ist auch wichtig, dass die Einhaltung dieses Verbots konsequent kontrolliert wird, um eine nachhaltige Verbesserung zu erreichen.“

Der SPD-Antrag findet breite Unterstützung bei den Bewohnern, die sich seit Langem über die zunehmende Belastung durch den Schwerlastverkehr beschweren. Als SPD setzten wir uns dafür ein, dass die Interessen der Anwohnenden in den Vordergrund gestellt und Lösungen gefunden werden, die den Verkehr sicherer machen und die Wohnqualität verbessern.

2024-09-02T13:41:25+02:0001.07.2024|

Vorwort

Liebe Genossinnen und Genossen,

Europa und auch Deutschland rücken politisch weiter nach rechts. Das ist die traurige Kernbotschaft der letzten Wahlen, die viele von uns sehr bewegt. AfD und BSW sind die Gewinner in Berlin, in Ostdeutschland und auch unserem Bezirk.

Erklärungen für das Wahlverhalten der Wählerinnen und Wähler gibt es viele, plausibel und handlungsanleitend sind die wenigsten. Als kleinster Ortsverband Berlins haben wir unseren Anteil am Wahlkampf geleistet, auch wenn dieser gerade in Berlin durch die Wahl zum Landesvorsitz überschattet war, sodass bei vielen keine richtige Wahlkampfstimmung aufkommen wollte. Wenn man dazu noch bedenkt, dass wir keinerlei finanzielle oder personelle Unterstützung vom Bund oder Land erhalten haben und mit gerade einmal 1000 € Budget auskommen mussten, ist der Einsatz der Aktiven bei uns gar nicht hoch genug zu schätzen.

Unser Dank gilt hier in ganz besonderer Weise unserem Wahlkampfleiter Günther, ebenso wie seinem Stellvertreter Ingo und den jeweiligen Wahlkampfleitenden der Abteilungen.

Um trotz des dürftigen Ergebnisses die richtigen Lehren aus unseren Bemühungen zu ziehen, aber natürlich auch, um sich grundsätzlich zur politischen Situation in unserem Land und Europa auszutauschen, haben wir bereits einen Sonder-Kreisvorstand durchgeführt und uns ausgetauscht. Der weitestgehend konstruktive Gedankenaustausch (ein Merkmal, das uns von anderen Kreisen und dem Landesverband unterscheidet) wird in verschiedene weitere Gremiensitzungen, Debatten und letztlich Handlungsempfehlungen für künftige Wahlkämpfe führen, zu denen wir Euch alle herzlich einladen.

In unserem Newsletter gibt es aktuelle Informationen aus dem Europaparlament von Gaby mit der Frage, wie es weitergeht in Europa nach der Wahl. Von Kevin Kühnert aus dem Bundestag erfahren wir neues zur BAföG Reform und zu Paketdiensten. Unsere Abgeordneten Iris und Jan berichten ebenso über ihre aktuelle und wichtige Arbeit wie Günther für die BVV-Fraktion und Gordon für das Bezirksamt. Maria Geidel stellt sich und ihre politische Arbeit in unserem Bezirk als aktive Genossin vor. Auch unsere neuen Landesvorsitzenden Nicola und Martin haben es sich nicht nehmen lassen, einen Beitrag zur Zukunft der Berliner SPD zu schreiben.

Wir hoffen sehr, Ihr findet ein paar interessante Informationen und Gedanken in unserem Newsletter wieder. Wenn Ihr Euch einmal vorstellen möchtet oder Wünsche für unseren Newsletter habt, dann schreibt uns gerne eine E-Mail an: Kreis.Marzahn-Hellersdorf@spd.de

Vielleicht können wir Euch ja auf unserem Sommerfest am 14. Juli begrüßen?!

In jedem Fall wünschen wir Euch und Euren Lieben einen wundervollen Sommer.

Sozialdemokratische Grüße

Marion und Gordon

2024-06-26T17:26:04+02:0026.06.2024|

Pressemitteilungen seit der letzten Ausgabe

Hier findet ihr alle Pressemitteilungen der SPD Ma-He, BVV-Fraktion und Abgeordnete des letzten Monats.

SPD Marzahn-Hellersdorf

Kitas – SPD Marzahn-Hellersdorf fordert Notdienst
https://spd-marzahn-hellersdorf.de/kitas-spd-marzahn-hellersdorf-fordert-notdienst
Erfolge der Vergangenheit nicht verspielen – Kombibad schnellstmöglich und transparent voranbringen
https://spd-marzahn-hellersdorf.de/erfolge-der-vergangenheit-nicht-verspielen-kombibad-schnellstmoeglich-und-transparent-voranbringen

BVV Fraktion:

Die sozialdemokratischen Highlights der Mai-BVV für Sie zusammengefasst: https://www.spd-fraktion.net/die-sozialdemokratischen-highlights-der-mai-bvv-fuer-sie-zusammengefasst-2.html
Neue Maßstäbe für Beteiligung: Kinder- und Jugendsprechstunde in Marzahn-Hellersdorf soll kommen: https://www.spd-fraktion.net/neue-massstaebe-fuer-beteiligung-kinder-und-jugendsprechstunde-in-marzahn-hellersdorf-soll-kommen.html
„Vom Verhindern ins Gestalten kommen“: SPD-Fraktion fordert mehr Tempo-30-Zonen im Bezirk: https://www.spd-fraktion.net/vom-verhindern-ins-gestalten-kommen-spd-fraktion-fordert-mehr-tempo-30-zonen-im-bezirk.html
Mehr Ordnung und Sicherheit beim Parken in Marzahn-Hellersdorf – BVV beschließt Antrag zu ordnungspolitischen Maßnahmen: https://www.spd-fraktion.net/mehr-ordnung-und-sicherheit-beim-parken-in-marzahn-hellersdorf-bvv-beschliesst-antrag-zu-ordnungspolitischen-massnahmen.html
Kombibad Marzahn-Hellersdorf: Mehr Transparenz vom Bezirksamt gefordert: https://www.spd-fraktion.net/kombibad-marzahn-hellersdorf-mehr-transparenz-vom-bezirksamt-gefordert.html

Iris Spranger, MdA
Kinder durch Bewegung stärken: https://www.iris-spranger.de/wp-content/upload/Bilder/2024/06/PM_Iris-Spranger_07.06.2024.p

Jan Lehmann, MdA
Keine weitere Verzögerung der TVO!: https://jan-lehmann.de/2024/06/20/keine-weitere-verzoegerung-der-tvo/
Mein Stadtteiltag am 10. Juli: https://jan-lehmann.de/2024/06/17/mein-stadtteiltag-am-10-juli/
Einigung zu Videoverhandlungen; digitale Dokumentation noch umstritten: https://jan-lehmann.de/2024/06/17/einigung-zu-videoverhandlungen-digitale-dokumentation-noch-umstritten/
Fußgängerüberwege in Marzahn-Hellersdorf: https://jan-lehmann.de/2024/06/13/fussgaengerueberwege-in-marzahn-hellersdorf/
Rechtliche Betreuung in Berlin: https://jan-lehmann.de/2024/06/10/rechtliche-betreuung-in-berlin/

2024-06-26T17:28:02+02:0026.06.2024|

Mehr BAföG und besserer Schutz für Beschäftigte von Paketdiensten

von Kevin Kühnert, MdB

Als Generalsekretär unserer Partei treibt mich derzeit vor allem das Ergebnis der Europawahl um. Der Wahlsonntag war für uns alle ein emotionaler Tiefschlag. Die Analyse und die nötigen Schlussfolgerungen stehen jetzt an erster Stelle. Im Willy-Brandt-Haus haben uns dazu zahlreiche Beiträge, Hinweise und Beobachtungen aus der Mitgliedschaft erreicht, die wir auswerten und einbeziehen. Dafür vielen herzlichen Dank.

Nichtsdestoweniger erwarten unsere Wähler:innen zu Recht, dass darüber die Arbeit im Bundestag nicht stillsteht und die Ampelkoalition konkrete Ergebnisse für den Alltag liefert. Dem stellen wir uns. So konnten wir etwa direkt in der ersten Sitzungswoche nach der Europawahl deutliche Verbesserungen beim BAföG erreichen. Für Studienanfänger:innen mit geringen Mitteln gibt es zukünftig eine Starthilfe von 1.000 Euro. Durch höhere Elternfreibeträge profitieren mehr Studierende. Die Freibeträge für Studentenjobs steigen. Das BAföG selbst und den Wohnkostenzuschlag heben wir an.

Und auch für Post- und Paketdienste und die Beschäftigten der Branche haben wir nach ausführlichen Verhandlungen zählbare Ergebnisse erreicht. Um die Post fit für die Zukunft zu machen, haben wir in dieser Woche die erste Reform des Postgesetzes seit 27 Jahren beschlossen.

Mit dem Gesetz garantieren wir auch in Zukunft die flächendeckende und erschwingliche Versorgung der Menschen mit Briefen und Paketen. Wir schaffen faire Wettbewerbsbedingungen im wachsenden Paketmarkt, sorgen für eine klimafreundlichere Brief- und Paketbeförderung und verzichten auf Nachtflüge für die Post. Und vor allem bieten wir mehr Schutz für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und schaffen bessere Arbeitsbedingungen auf dem Paketmarkt. Der Marktzugang wird daran gekoppelt, dass die Regelungen zu Arbeitsbedingungen eingehalten werden. Wer sich nicht an die Spielregeln hält, verliert den Zugang.

Im parlamentarischen Verfahren haben wir das Gesetz noch nachgeschärft. So stellen wir sicher, dass die Subunternehmen der großen Paketdienstleister und deren Auftragnehmer engmaschiger und schärfer auf die Einhaltung von Mindestlohn-, Arbeitszeit- und Arbeitsschutzvorschriften hin überprüft werden. Außerdem gewährleisten wir, dass besonders schwere Pakete mit einem Gewicht von über 20 kg nur noch von zwei Personen getragen werden dürfen oder ein tatsächlich geeignetes Hilfsmittel zum Einsatz kommt.

Foto: Büro Kühnert

2024-06-26T15:12:38+02:0026.06.2024|
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