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Ab 30. September: Wohnberechtigungsschein online beantragen

Jan Lehmann, digitalpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin:

„Dass der Wohnberechtigungsschein ab heute online beantragt werden kann, ist ein wichtiger Schritt für Berlins Digitalisierung der Bürgerdienstleistungen. Dieser Antrag reiht sich in die bereits über 350 online verfügbaren Dienstleistungen. Berlinerinnen und Berliner werden zunehmend von der digitalisierten Verwaltung profitieren. Bei über 70 Tausend Beantragungen im letzten Jahr, die alle händisch verarbeitet werden mussten, ist der komplett digitale Antrag eine Erleichterung sowohl für Bürger:innen als auch für die Verwaltung. Hier zeigt sich wieder:  Digitalisierung macht Antragstellung einfacher. Hierbei hilft die interaktive Gestaltung beim Ausfüllen, etwa indem darüber informiert wird, welche Unterlagen und Nachweise noch hochgeladen werden müssen.

Der nächste große Brocken wird das digitale Ummelden des Wohnsitzes im Oktober sein. Dieses aus Hamburg übernommene Verfahren in Berlin einzusetzen, war nicht leicht. Aber mit über 500 Tausend Verwaltungsvorgängen, die damit potenziell digital stattfinden können, wird das ein Quantensprung der Verwaltungsdigitalisierung für Berlin sein. Damit ist das digitale Ummelden des Wohnsitzes die wohl größte einzelne Digitalisierungs-Maßnahme, die direkt den Berlinerinnen und Berliner zugutekommt. Durch dadurch frei werdende Kapazitäten wird es einfacher werden, in Zukunft Bürgeramtstermine für andere Dinge zu erhalten.“

2024-10-09T15:00:34+02:0030.09.2024|

Iris Spranger, MdA und Senatorin: Tolle Stimmung und friedlicher Verlauf der Fußball-EM in Berlin und Besuch bei den Paralympics in Paris

Tolle Stimmung und friedlicher Verlauf der Fußball-EM in Berlin

Der Höhepunkt der Fußball-Europameisterschaft fand mit dem großen Finale am 14. Juli im Berliner Olympiastadion statt. Auch wenn die deutsche Mannschaft nicht gewonnen hat, ziehe ich eine positive Bilanz. Unsere Sportmetropole Berlin hat sich als tolle Gastgeberin für Besucherinnen und Besucher aus ganz Europa gezeigt. Vier Wochen gemeinsames und friedliches Feiern und Mitfiebern sind mit dem Finale zu Ende gegangen. Insgesamt haben über eine Million Menschen auf den Fan-Zones am Brandenburger Tor und Reichstagsgebäude gefeiert. Wir haben einmal mehr gezeigt, dass unsere Stadt in der Lage ist, große internationale Sportveranstaltungen erfolgreich auszurichten. Wir haben die nötige Infrastruktur und die Erfahrung – und viele motivierte Menschen mit dem nötigen Wissen, die mit Herz und Tatkraft dabei sind.

Dass trotz dieser hohen Besucherzahlen die Sicherheit bei der Europameisterschaft jederzeit gewährleistet werden konnte, haben wir dem unermüdlichen Einsatz zehntausender Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr aus Berlin, den anderen Ländern und dem Bund zu verdanken, denen mein ganz großer Dank gilt. Ich habe entschieden, dass alle Angehörigen der Berliner Polizei und Feuerwehr, die während der Fußball-EM regelmäßig im Dienst waren, zwei Tage Sonderurlaub erhalten. Die EURO 2024 hat einmal mehr gezeigt, dass gerade in unseren heutigen unruhigen Zeiten Sport ein Weg sein kann, Menschen über Grenzen hinweg zusammenzubringen und sich gemeinsam und friedlich für etwas zu begeistern.

 Besuch bei den Paralympics in Paris

Vor einigen Tagen bin ich von einem ganz besonderen Besuch nach Berlin zurückgekehrt: Ich war bei den Paralympischen Sommerspielen in Paris. Diese Sportgroßveranstaltung hat wieder viele Menschen aus der ganzen Welt beeindruckt und begeistert. Bis zum 8. September haben sich hier die weltbesten Para Athletinnen und Athleten miteinander gemessen, insgesamt rund 4.400 Sportlerinnen und Sportler mit verschiedenen Behinderungen aus 180 Nationen. Das Team Deutschland Paralympics war mit 143 Athletinnen und Athleten vertreten und natürlich habe ich fest die Daumen gedrückt.

Als Senatorin für Inneres und Sport war ich sehr gespannt, mir von Ablauf und Organisation der Wettkämpfe und des Begleitprogramms ein persönliches Bild zu machen. Ich habe immer noch die Special Olympics Weltspiele 2023 und die sagenhafte Stimmung dabei vor Augen, die wir in Berlin ausgetragen haben und die für unsere Stadt und alle Beteiligten ein toller und viel gelobter Erfolg waren.

Die Paralympischen Sommerspiele in Paris haben wieder gezeigt, wie der Sport Menschen verbinden kann und dass Vielfalt im Sport richtig gut gelingen kann – und wie wichtig es ist, Menschen mit Behinderungen sowie ihren großartigen sportlichen Leistungen eine Bühne zu geben. Ebenso wichtig ist natürlich, auch die Inklusion im Breitensport weiter voranzutreiben. In Paris konnte ich unter anderem Gregor Lang kennenlernen, den Bundestrainer für Para-Radsport, und Maike Hausberger persönlich zur Bronzemedaille im 500 Meter-Zeitfahren auf der Bahn gratulieren (siehe Foto, Mitte).

2024-09-19T11:46:42+02:0019.09.2024|

Autokauf-Plakate überfluten die Stadt von Jan Lehmann, MdA

Jeder kennt sie: Überall in der Stadt hängen Plakate an Laternen mit Aufschriften wie „Wir kaufen dein Auto“. Was jedoch die Wenigsten wissen: diese hängen dort praktisch alle illegal. Denn für das Aufhängen von Plakaten ist eine eine antrags- und kostenpflichtige Sondernutzungserlaubnis notwendig. Diese wurde aber nicht nur nicht erteilt, eine solche Plakatierung würde auch nicht genehmigt werden.

Berlin hat für die Verwaltung der Außenwerbung einen Vertrag mit der Ilg-Außenwerbung GmbH geschlossen, die demnach für die Entfernung der illegal angebrachten Plakate verantwortlich ist. Die Mitarbeitenden der Ilg-Außenwerbung GmbH führen einmal im Jahr eine Sonderreinigungsaktion durch, um illegale Plakate zu entfernen und kontrollieren in jedem Monat einen anderen Bezirk. Zudem ist die Firma verpflichtet, regelmäßig Kontrollfahrten durchzuführen.

2022 hat die GmbH 189 Plakate in Marzahn-Hellersdorf entfernt, im vergangenen Jahr 2023 waren es schon 1.164 Plakate nur in Marzahn-Hellersdorf. Zum Teil werden die Plakate auch vom Ordnungsamt entfernt, aber nur selten. In diesem Jahr wird sich die Anzahl der entfernten Plakate wohl verdoppeln: Bereits jetzt sind Mitte des Jahres 1.995 von dem Unternehmen abgenommen worden. Obwohl so viele Plakate entfernt werden, sind die übrigen trotzdem omnipräsent im Stadtbild.

Ich bin der Meinung: Die Plakate müssen konsequenter entfernt werden. Illegales Plakatieren in diesem Ausmaß ist neu – hier muss das Unternehmen verpflichtet werden, häufiger zu kontrollieren, um der Flut Herr zu werden.

Wenn das geltende Recht nicht durchgesetzt wird, lernen die Betrüger das und nutzen dies umso mehr aus. Hier geht es schon lange nicht mehr darum, dass ein Bäcker mal einen kleinen Aushang macht, sondern es wird mit viel krimineller Energie seit Jahren zig tausendfach gegen das Recht verstoßen.

Rechtlich handelt es sich bei den illegalen Plakaten lediglich um Ordnungswidrigkeiten. Doch die Ordnungsämter stoßen bei der Verfolgung der Verantwortlichen an ihre Grenzen. Die Telefonnummern auf den Plakaten sind auf falsche Namen registriert und so nicht ohne Weiteres auszumachen. Ein Mann, der z. B. beim Aufhängen der Plakate erwischt wurde, ist ohne Meldung wegzogen und somit nicht mehr für das zustände Ordnungsamt auffindbar.

Es kann nicht sein, dass sich hier Kriminelle seit Jahren sich nicht an die Regeln halten und den Ordnungsämtern auf der Nase herumtanzen. Ich bin der Meinung, dass das LKA Berlin hier Ermittlungen aufnehmen muss und die Hintermänner ausfindig machen sollte – ein Autokäufer kann ja nicht dauerhaft im Hintergrund bleiben. Davon, die Plakate selbst abzunehmen, rät die Senatsverwaltung ab. Zu unklar sei für Privatpersonen, ob es sich im spezifischen Fall um ein unrechtmäßig angebrachtes Plakat handele. Stattdessen sollen die Plakate mit der Ordnungsamt-App oder online auf ordnungsamt.berlin.de gemeldet werden. Das tue ich auch bereits.

2024-09-19T10:51:03+02:0019.09.2024|

Bericht über die Sitzung des Landesvorstands am 9. September 2024 von Marion Hoffmann

Die Stimmung im Landesvorstand war nach unseren Wahlergebnissen in Sachsen und Thüringen natürlich bedrückt.

Kevin Kühnert (Generalsekretär der SPD) hat zu einer schonungslosen Analyse aufgerufen. Was passiert da gerade? Warum haben AfD und BSW so gewaltig Stimmen dazugewonnen?

Eine Schuldzuweisung an die neuen Bundesländer darf es auf keinen Fall geben. Die SPD hat insgesamt an Vertrauen und Respekt verloren. Im Gegensatz zu 2021 traut man unserer Partei nicht mehr die Kompetenz zu, die gegenwärtigen Krisen erfolgreich zu bekämpfen.

Wir haben in unserer Regierungszeit viel für die Menschen erreicht, obwohl die Koalitionen schwierig sind. Wir haben aber kein Narrativ gefunden, die Ergebnisse gut sichtbar zu machen und zu erklären, wie wir uns vorstellen, die Probleme zu lösen. Es fehlt an Bürgernähe und Kommunikation.

AfD und BSW schüren Ängste, bieten jedoch keine Lösungen an. Ängste, dass Arbeit, Wohnraum, Frieden und innere Sicherheit verloren gehen. Die Wirtschaft stagniert, die Inflation steigt, Betriebe verlassen Deutschland, wodurch Menschen hier ihre Arbeit verlieren.

Unsere Integrationspolitik ist nicht erfolgreich. Obwohl es einen großen Bedarf an Arbeitskräften gibt, gelingt die Integration der ausländischen Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt kaum. Andere europäische Länder haben es zum Beispiel geschafft, bis zu 80 Prozent der ukrainischen Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt zu integrieren – wir nicht, bei uns sind es magere 25 Prozent. Warum nicht? Zu viel Bürokratie, zu wenig Sprachkurse, unzulängliche Logistik und Infrastruktur.

Bilgin Lutzke (AG Mig Land) sagte: Die Sprache ist in Hinblick auf Flüchtlinge schärfer, aggressiver und extremer geworden, sodass uns auch Menschen mit Migrationshintergrund nicht mehr vertrauen, sich hier nicht mehr sicher fühlen. Auch die SPD spricht von Grenzkontrollen, Abschiebung, Begrenzung der Zuwanderung. Dabei kann Zuwanderung bei einer guten Integrationspolitik den Arbeitsmarkt, die Wettbewerbsfähigkeit und das Wirtschaftswachstum stärken.

Zwei Themen wurden eingehender diskutiert:

  1. Wohnen und bezahlbare Mieten. Die Stadt muss für uns da sein, wir müssen sie uns noch leisten können. Mietwucher muss in den Bezirken bekämpft werden, und wir müssen das Thema Vergesellschaftung wieder auf die Tagesordnung setzen. Laut Mechthild Rawert (ASA Land) hat das barrierefreie Wohnen in Berlin einen Zuwachs erfahren.
  2. Bildung: Ich kann Mechthild nur zustimmen, wenn sie sagt, dass Bildung unser wichtigster „Bodenschatz“, unsere bedeutendste Ressource ist und jede Investition lohnt. Wir brauchen mehr und gute Schulen, gut ausgebildetes Personal in multiprofessionellen Teams, in einem Wort: eine gute Bildung für alle von der Kita bis zum lebenslangen Lernen.

Am Sonntag finden die Wahlen in Brandenburg statt. Ein großes Dankeschön an alle, die beim dortigen Wahlkampf mitgemacht haben!

2024-09-19T10:48:37+02:0019.09.2024|

Information zum Prozess zur Kandidat*innenaufstellung Bundestag Wahlkreis Marzahn-Hellersdorf

Liebe Genoss*innen,

am 28. September 2025 findet die nächste Bundestagswahl statt. Daher ist es für uns an der Zeit mit dem Prozess zur Kandidat*innenaufstellung im Wahlkreis Marzahn-Hellersdorf (084) und zur Zusammensetzung der Landesliste zu beginnen!

Die SPD-Kandidatur im Wahlkreis 084 Marzahn-Hellersdorf wird im Rahmen einer Wahlkreiskonferenz (WKK) am Sonnabend, 14. Dezember 2024 im Gemeindesaal der evg. Versöhnungsgemeinde Biesdorf aufgestellt. Bewerber*innen für die SPD-Kandidatur im Wahlkreis Marzahn-Hellersdorfs schicken ihre Bewerbungsunterlagen bis spätestens zum 14. Oktober 2024 an Kreis.Marzahn-Hellersdorf@spd.de . Voraussetzung für eine Kandidatur ist der Besitz der deutschen Staatsbürgerschaft sowie die Vollendung des 18. Lebensjahres zum Zeitpunkt der Wahl. Natürlich können Kandidaturen noch bis zum Tag der WKK ausgesprochen werden.

Zudem werden auf einer Kreisvertreter*innenversammlung (KVV) Delegierte gewählt, welche auf der Landesvertreter*innenversammlung (LVV) am 1. März 2025 über die Berliner Landesliste zur Bundestagswahl abstimmen werden. Für beide Konferenzen werden zuvor von den Abteilungen Delegierte gewählt. Die WKK und KVV finden beide am 14. Dezember 2024 statt.

Der Kreisvorstand der SPD Marzahn-Hellersdorf hat auf seiner Sitzung im September für den Aufstellungsprozess folgenden Zeitplan verabschiedet:

Mitte September: Informationen zum Prozess an die Mitglieder der SPD Marzahn-Hellersdorf und Aufruf für Kandidaturen
Mitte Juli – Anfang November: Wahl der Delegierten für die WKK und KVV durch die Abteilungen
14. Oktober 2024: Meldeschluss Kandidaturen
14. Dezember: Durchführung der KVV und WKK, Gemeindesaal Versöhnungskirche Biesdorf

Bei Interesse am Mitwirken an der Wahlkreiskonferenz (WKK) oder Kreisvertreter*innenversammlung (KVV) als Delegierte wendet ihr euch bitte an eure jeweiligen Abteilungen.

2024-09-19T10:46:49+02:0019.09.2024|
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