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Über Lemm / Hoffmann

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SPDFrauen MaHe zu Besuch im Abgeordnetenhaus

Die SPDFrauen Marzahn-Hellersdorf waren am 26. Juni zu Besuch im Abgeordnetenhaus von Berlin.  Iris Spranger, unsere Senatorin für Inneres und Sport begrüßte uns, wie auch Jan Lehmann, unser Abgeordneter aus dem Bezirk.

Zunächst konnten wir dann das Abgeordnetenhaus im Rahmen einer Führung besichtigen. Im ehemaligen Preußischen Landtag, in dem heute das Berliner Parlament untergebracht ist, war viel Interessantes zu erfahren, besonders da an diesem Tag auch eine Sitzung des Parlaments stattfand.

Nach der Führung berichtete Jan von der Arbeit der Fraktion, der Arbeitsweise der Ausschüsse und seiner Aufgabe als Vorsitzender des sogenannten Arbeitskreises 1 für Inneres, Recht, Verbraucher- und Tierschutz, Digitalisierung, Verfassungsschutz und Sport.

Iris berichtete über Ihre drängendsten Herausforderungen als Senatorin. Gemeinsam standen uns unsere beiden Abgeordneten u.a. zu den aktuellen Themen „Erneuerung des Polizeigesetzes“, „Neutralitätsgesetz“, „Berliner Mindestlohngesetz“ Rede und Antwort. Eine tieferen Austausch ergab sich zum Thema „Gewalt gegenüber Frauen“ sowie zur neu eingeführten „elektronischen Fußfessel“, die den Schutz vor Übergriffen auf ein neues Niveau hebt.

Luise Harder als Vorsitzende der SPDFrauen aus unserem Bezirk bedankte sich abschließend für den guten Austausch und war froh, dass sich unsere Abgeordneten so viel Zeit für die Gruppe aus einem Dutzend Frauen unseres Bezirks (es war auch ein Genosse dabei) genommen hatten.

Wir sind uns sehr sicher, dass die SPD MaHe mit ihren Arbeitsgemeinschaften und Abteilungen weiterhin interessante Orte in Berlin besuchen wird.

Wenn ihr mit euren Abteilungen oder Arbeitsgemeinschaften das Abgeordnetenhaus besuchen wollt, dann stehen euch die Büros von Jan Lehmann und Iris Spranger gern zur Verfügung.

2025-07-03T17:46:18+02:0003.07.2025|

Gemeinsames Kreisforum Berlin 2035 – Die nervigsten Baustellen Berlins von Marion Hoffmann, Kreisvorsitzende der SPD MaHe

Rückblick: Bürgerdialog „Berlins nervigste Baustellen“ – Erkenntnisse und Forderungen für eine bessere Infrastrukturpolitik

Am 26. Mai 2025 veranstalteten die SPD-Kreisverbände Marzahn-Hellersdorf, Treptow-Köpenick und Lichtenberg im Rahmen des Zukunftsprozesses „Berlin 2035“ einen Bürgerdialog zur Frage: Was läuft falsch auf Berlins Baustellen – und wie kann es besser gehen? Unter dem Titel „Berlins nervigste Baustellen“ wurde im Genossenschaftssaal der Vorwärts eG angeregt diskutiert – mit Gästen aus der Fachpolitik, der kommunalen Praxis und der Zivilgesellschaft.

Zwar fanden sich nur rund 50–55 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein – überwiegend Genossinnen und Genossen – doch war der Praxisbezug groß. In einer digitalen Dauerschleife wurden zahlreiche eingereichte Fotos von Berliner Problembaustellen gezeigt – eine eindrucksvolle und ernüchternde Sammlung aus allen Bezirken. Diese hätte sich problemlos erweitern lassen, denn es fehlt wahrlich nicht an Beispielen.

Andreas Geisel sprach ausführlich über die Großbaustelle Treskowallee, ein Sinnbild für Planungsmängel und lange Verzögerungen. Wenig überraschend wurde diese Baustelle im abschließenden Voting dann auch zur „nervigsten Baustelle Berlins“ gekürt. Auf Platz zwei landete die Brücke am südlichen Blumberger Damm – was wohl kaum jemanden in Marzahn-Hellersdorf überraschte.

In den Arbeitsgruppen Straße und Schiene wurden zudem konkrete Lösungsansätze erarbeitet:

Arbeitsgruppe Straße – zentrale Forderungen:

  • Bessere Koordination zwischen allen beteiligten Bauträgern (Bezirk, Land, Bund)
  • Mehr Transparenz: Klare Kommunikation, warum Baustellen lange dauern – z. B. durch Infotafeln vor Ort.
  • Anreize für schnelleren Baufortschritt: Prämienmodelle und Sanktionen bei Verzögerung.
  • 24/7-Baubetrieb bei prioritären Projekten (z. B. an Hauptverkehrsadern).
  • Verzicht auf aufwendige Planfeststellungen bei kleinen Anpassungen, etwa bei Brückensanierungen.
  • Bessere Fuß- und Radwegeführung im Baustellenbereich – inklusive Ampellösungen für sichere Querung.

Arbeitsgruppe Schiene – zentrale Forderungen:

  • Projekte wie die Nahverkehrstangente (NVO) und das Karower Kreuz müssen endlich priorisiert umgesetzt werden.
  • Taktverdichtungen und Rufbusse zur besseren Anbindung wachsender Stadtteile.
  • Langfristig U-Bahn-Ausbau planen – dort, wo Tramnetz an Grenzen stößt (z. B. Hohenschönhausen).
  • Quartiersentwicklung an ÖPNV-Anbindung koppeln: Wohnungsbau muss mitgedacht werden.
  • Verlässliche Kommunikation durch die Deutsche Bahn einfordern – hier braucht es politischen Druck.
  • Fachkräfte gewinnen und binden durch bessere Bezahlung und attraktivere Arbeitsbedingungen.

Auch wenn die Beteiligung aus der Bürgerschaft noch ausbaufähig war, zeigte die Veranstaltung eines deutlich: Die Baustellenpolitik ist ein hoch emotionales und zugleich lösbares Thema – wenn man den Willen zur Koordination und politischen Gestaltung mitbringt.

Die SPD Marzahn-Hellersdorf wird die gesammelten Forderungen in die weiteren Debatten des Zukunftsprozesses einbringen und sich auf allen Ebenen für mehr Tempo, Transparenz und Verlässlichkeit in Berlins Baupolitik stark machen.

Foto Quelle: Markus Pauzenberger

2025-07-03T17:43:28+02:0003.07.2025|

Busspuren verweigert – Bezirksamt blockiert Fortschritt beim klimafreundlichen Verkehr

„Der Bezirk bleibt hinter den verkehrspolitischen Möglichkeiten unserer Zeit zurück“, kritisiert Eike Arnold, Vorsitzender des Mobilitätsausschusses und verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion in der BVV Marzahn‑Hellersdorf, die ablehnende Haltung des Bezirksamts zu neuen Bussonderfahrstreifen.

In der Antwort auf die Kleine Anfrage (KA‑428/IX) erklärt das Bezirksamt, es sehe trotz gelockerter gesetzlicher Kriterien keinerlei Bedarf für neue Busspuren. Aus Eike Arnolds Sicht ist das zu wenig: „Gerade jetzt, wo Bussonderstreifen ohne frühere Hürden eingerichtet werden können, ignoriert das Bezirksamt die Chance, die Attraktivität des Busverkehrs im Bezirk deutlich zu steigern. Wir können so die Durchschnittsgeschwindigkeit erhöhen und damit echte Fortschritte machen – aber das Bezirksamt mauert.“

Aktuelle Zahlen der BVG belegen den Handlungsbedarf: Die durchschnittliche berlinweite Betriebs‑Geschwindigkeit aller Omnibuslinien lag montags bis freitags bei lediglich 17,9 km/h. Obwohl 2024 eine Zuverlässigkeit von etwa 98,2 % erreicht wurde, bleibt die Durchschnittsgeschwindigkeit ein Schwachpunkt im System, gerade in den Hauptverkehrszeiten.

Besonders kritisch sieht Arnold den Verweis des Bezirksamts auf potenzielle Zielkonflikte zwischen Bus- und Radverkehr: „Wer den Umweltverbund ernst nimmt, darf die Verkehrsmittel nicht gegeneinander ausspielen – schon gar nicht, um den Autoverkehr zu schonen. Es geht um ein faires Miteinander zugunsten klimafreundlicher Mobilität für Jung und Alt, Arm und Reich – Busse und Radwege müssen sich ergänzen, nicht blockieren. Nur durch eine aktive Verkehrspolitik können wir Mobilität sozial gerechter und ökologisch sinnvoll gestalten.“

„Der Busverkehr leidet heute unter zu niedriger Durchschnittsgeschwindigkeit und mangelnder Pünktlichkeit. Wenn das Bezirksamt behauptet, es gebe keine Engpässe – dann hat es offenbar den Berufsverkehr noch nie selbst erlebt“, so Arnold weiter. Dass die BVG keine Initiative ergreift, sieht er nicht als Ausrede:

„Politik muss gestalten – nicht abwarten, bis jemand klopft.“

2025-07-03T17:20:43+02:0003.07.2025|

Jan Lehmanns Stadtteiltag am 4. Juli

Am Freitag, dem 4. Juli, veranstaltet der SPD-Abgeordnete Jan Lehmann seinen Stadtteiltag im Norden vom Marzahn-Hellersdorf.

Auf dem Programm stehen:

10:30 – 11:30 Uhr (öffentlich)

Offenes Frühstück mit Bürger:innengesprächen auf dem Abenteuer- und Umweltspielplatz „Wicke“

Kommen Sie mit Jan Lehmann und Bezirkspolitiker:innen ins Gespräch und genießen Sie dabei eine leckere Schrippe und einen hausgemachten Kaffee. Was brennt Ihnen auf der Seele? Hier ist Platz für Ihre Sorgen und Fragen!

Abenteuer- und Umweltspielplatz Wicke Marzahn Nord,
Schorfheidestraße 52, 12689 Berlin

11:30 – 13:00 Uhr (öffentlich, mit Anmeldung)

Besuch der Spielplatzinitiative Marzahn e. V.

Kinder brauchen Platz zum Spielen – dem stimmen wohl alle zu. Doch über das Wo und Wie wird dagegen viel gestritten. Gemeinsam mit Vertreter:innen der Bezirkspolitik tauschen wir uns mit dem Träger zweier Abenteuerspielplätze und eines Kinderbauernhofs aus. Sie kennen die Situation mit Ihren Kindern aus erster Hand? Dann kommen Sie gerne dazu und teilen Sie Ihre Erfahrungen mit uns. Anmeldungen bitte unter: post@jan-lehmann.de

Spielplatzinitiative Marzahn e. V.,
Schorfheidestraße 52, 12689 Berlin

 13:30 – 14:00 Uhr (öffentlich)

Bürger:innengespräche am S-Bahnhof Ahrensfelde

Schmutzige Bahnhöfe, ausgefallene Laternen oder langsame Ampeln – egal was, wir befassen uns damit! Kommen Sie zu unserem Infostand am S-Bahnhof Ahrensfelde, nehmen Sie ein leckeres Eis und tauschen Sie sich mit uns aus.

S-Bhf. Ahrensfelde (Zugang Märkische Allee), 12689 Berlin

14:30 – 16:00 Uhr (nicht öffentlich)

Austausch mit Nachbarschafts- und Familienzentrum „Kiek in“ und dem „Kinderkeller“

Kindern eine schöne und erfüllte Kindheit zu ermöglichen, haben sich das „Kiek in“ und der „Kinderkeller“ vorgenommen. Mit deren Verantwortlichen sprechen wir über die örtlichen Angebote, Herausforderungen und Chancen.

2025-06-30T17:06:09+02:0030.06.2025|

Verkehrssicherheit in Marzahn-Hellersdorf: Bezirksamt lässt Schutzmaßnahmen für Kinder liegen

„Wer beim Thema Kindersicherheit auf das Prinzip Abwarten setzt, handelt fahrlässig“, so Eike Arnold, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion Marzahn-Hellersdorf. Die schriftliche Antwort des Bezirksamts auf seine Anfrage zur gestoppten Finanzierung von Pollern durch den Berliner Senat wirft Fragen auf: Laut Bezirksamt hat der Finanzierungsstopp keine Auswirkungen, da entsprechende Sicherungsmaßnahmen bislang gar nicht vorgesehen waren.

„Anstatt Poller und andere bauliche Schutzmaßnahmen an gefährlichen Orten wie Schulen, Kitas oder Spielplätzen einzuplanen, lehnt das Bezirksamt Modalfilter aus Prinzip ab“, kritisiert Arnold. „Das vermittelt den Eindruck der Realitätsverweigerung zulasten der Schwächsten.“

Tatsächlich zeigen Mobilitätsdaten und Unfallstatistiken, dass an vielen Stellen im Bezirk dringender Handlungsbedarf besteht. Trotzdem will das Bezirksamt nur dort handeln, „wo es nicht anders geht“ – und selbst dann nur mit Mitteln der Straßenunterhaltung. Eine Priorisierung nach Gefährdungslage findet nicht statt.

„Das Bezirksamt duckt sich weg. Verkehrssicherheit wird nicht gesteuert, sondern allenfalls verwaltet“, so der Vorsitzende des Mobilitätsausschusses Arnold weiter. „Wir fordern eine transparente Bestandsaufnahme und ein klares Maßnahmenpaket zum Schutz derjenigen, die unsere Straßen am dringendsten sicher brauchen – Kinder, Ältere und alle, die zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind.“

2025-06-30T16:58:44+02:0030.06.2025|
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