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Über Lemm / Hoffmann

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Realitäts-Check nötig

Mehr Unterstützung für Alleinerziehende

Berlin ist mit 27,6% (2017) Hauptstadt der Alleinerziehenden. In Marzahn-Hellersdorf war diese Zahl bereits 2014 mit 37,2% der Familien mit minderjährigen Kindern weit übertroffen. Darauf wurde mit Projekten, Beratungsangeboten und seit letztem Jahr auch wieder mit Frau Finnberg als Koordinatorin der Netzwerkarbeit für Alleinerziehende reagiert. Diese wichtigen und guten Angebote müssen unbedingt gesichert und gestärkt werden.

Bei derart hohen Quoten sollten jedoch Regelungen generell auf den Prüfstand. Wenn die Ein-Eltern-Familie keine Ausnahmeerscheinung ist, sondern gesellschaftliche Normalität, sollten Gesetze und behördliche Angebote deren Bedürfnisse widerspiegeln. Beispielsweise gab es dazu bereits Anläufe, in der Berufsberatung. Hiervon braucht es weitere Initiativen.

Ein hilfreiches Angebot, welches von Alleinerziehenden dankbar angenommen wird, ist das der Frauensporthalle. Hier sind auch zu Corona-Zeiten Kurse für Mütter und Kinder zeitlich aufeinander abgestimmt, sodass die Notwendigkeit einer gesonderten Kinderbetreuung entfällt.

 

Artikel aus der Stadtblatt-Ausgabe Mai 2021: Nicole Bienge, Kandidatin für das Abgeordnetenhaus von Berlin im Wahlkreis 3 (Kienberg, Alt-Hellersdorf, Hellersdorf Nord, Hönow-West)

2021-05-20T14:12:14+02:0020.05.2021|

Wie steht es um die Bildung in Zeiten von Corona Herr Lemm?

Gordon Lemm (SPD), Bezirksstadtrat und Bürgermeisterkandidat  im Gespräch

Wie ist unter den Bedingungen der Corona-Pandemie schulisches Lernen und sinnvolle Freizeitgestaltung möglich?

Gordon Lemm: Die Schulen, die Bildungsverwaltung und wir als Bezirk haben einen langen Lernweg hinter uns. Immer wieder mussten wir innerhalb weniger Tage auf neue Erkenntnisse, Anforderungen oder Engpässe reagieren. Es war und bleibt ein Kraftakt für Schüler/innen, Eltern, Pädagog/innen und Verwaltung. Vor uns standen und stehen große Herausforderungen.

Welche Herausforderungen müssen bewältigt werden?

Gordon Lemm: Die Liste unserer Aufgaben war und ist groß. Hygiene stand und steht ganz oben. Das erfordert: Hände waschen und professionelle Schulreinigung. Wir haben Desinfektionsspender sowie riesige Mengen an Seife und Papierhandtücher angeschafft. Mittlerweile funktionieren die Bestellungen, Verteilung und Kontrolle der Desinfektionsmittel und die umfängliche tägliche Reinigung all unserer Schulen reibungslos.

Wie wird in der aktuellen Situation das Testen ermöglicht, um den Präsenzunterricht abzusichern?

Gordon Lemm: Nachdem zunächst Lehrkräften die Möglichkeit gegeben wurde, sich an den Schulen freiwillig testen zu lassen, sollen nun auch die Schüler/innen regelmäßig getestet werden. Für das regelmäßige Testen unserer knapp 26.000 Schüler/innen sind rechtliche und praktische Fragen zu klären. Wir brauchen ein Höchstmaß an Akzeptanz dafür.

Digitales Lernen zu Hause bleibt jedem Fall für die Wissensvermittlung wichtig?

Gordon Lemm: Ja, aber digitaler Unterricht ist für alle Beteiligten nur mit großem Engagement durchzusetzen. Unsere besondere Fürsorge gilt Kinder und Eltern, die sich kein Tablet oder Laptop leisten können. Ebenfalls muss geklärt werden, wie die Schulen, den Unterricht in die Kinderzimmer bekommen. Und was passiert mit dem Anspruch auf das kostenfreie Mittagessen, für alle, die nicht in die Schule dürfen? Wir sind hier als Bezirk einen eigenen Weg gegangen. Mit Erfolg. Etwa 1000 Familien nutzen bereits die Möglichkeit zum kostenfreien Schulmittagessen! Mit der Unterstützung des Bundes hat unser Bezirk außerdem 5.000 Tablets erhalten, die wir an unsere Schüler/innen verteilt haben. Aber nicht alle haben zu Hause Internet-Zugangs. Da brauchen wir schnelle Lösungen und Unterstützung.

Ist die Ausstattung der Schulen mit digitaler Technik in Marzahn-Hellersdorf überhaupt ausreichend?

Gordon Lemm: Die digitale Infrastruktur unserer Schulen muss zielstrebig ausgebaut werden. Da sehe ich für unseren Bezirk eine Hauptaufgabe. In einem ersten Schritt haben wir bereits die vorhandene Bandbreite der Internetschlüsse maximal erweitert und die Schulen außerdem mit etwa 800 mobilen Routern ausgestattet. Ich denke, trotz größter Herausforderungen haben wir bereits viel erreicht. Ich möchte die Interessen von Kindern, Jugendlichen und deren Familien auch in Zukunft in den Mittelpunkt meiner politischen Arbeit stellen- zusammen mit meiner SPD, der Familienpartei.

 

Artikel aus der Stadtblatt-Ausgabe Mai 2021: Gordon Lemm, Bezirksstadtrat für Schule, Sport, Jugend und Familie und Bürgermeisterkandidat in Marzahn-Hellersdorf

 

2021-05-18T17:50:22+02:0018.05.2021|

Wir trauern um Horst Kutzner

Am 27. April verstarb unser ältestes Mitglied Horst Kutzner kurz vor seinem 92. Geburtstag. Schon 1947 trat Horst in die SPD ein und war in seiner Jugendzeit Mitglied der sozialistischen Jugendorganisation „Die Falken“.

Horst hatte noch bis zu seinem Tod Kontakt zu seiner Abteilung und war dort ein geschätztes Mitglied.

Wir trauern um ihn und werden sein Andenken in Ehren halten.

i.A. Christiane Uhlich
Mitglied im Vorstand der AG 60plus

2021-05-18T12:27:03+02:0018.05.2021|

Klimafreundlich und sozial

Abgeordnetenhaus diskutiert Solargesetz

Bisher ist geplant, dass Berlin im Jahr 2050 klimaneutral wird. Besser wäre jedoch schon 2035 oder gar 2030. Denn die Lage ist ernst: Die Klimaveränderungen treffen uns alle: Extreme Wetterlagen, Flüchtlinge, Dürre, Pandemien, Hochwasser. Ein Baustein für den Klimaschutz ist das neue Berliner Solargesetz. Die Dächer der Stadt bergen großes Potenzial zur Stromproduktion. Das muss genutzt werden. (mehr …)

2021-05-17T12:56:09+02:0017.05.2021|

Wir trauern um unseren Genossen Horst Kutzner

Ein ganz besonderer Mensch, unser allseits geschätztes Mitglied, auch in schwierigen Zeiten und über viele Jahrzehnte, unser Genosse

Horst Kutzner

03.06.1929  –  27.04.2021

ist verstorben.

Er wurde 91 Jahre alt, war seit 04.07.1947 Mitglied der SPD und viele Jahre Mitglied der sozialistischen Jugendorganisation „Die Falken“. Horst Kutzner trat immer bedacht und bescheiden auf und vertrat die Grundinteressen der SPD sehr aufrichtig. Bis zuletzt besuchte er die SPD-Versammlungen, seine Stimme hatte Gewicht. Wir werden sein Andenken bewahren.

Unsere Anteilnahme gilt seiner Frau.

Es trauert die SPD Biesdorf-Nord

Rudi Kujath, Volker Giersch, Jens Dreger
Vorstand der SPD-Abteilung 5

2021-05-17T11:54:07+02:0017.05.2021|
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