Junge Menschen

Der beste Ort für junge Menschen – Kinder und Jugendliche stärken und unterstützen.

Über 54.000 Menschen unter 18 Jahren leben in Marzahn-Hellersdorf. Sie wachsen in den unterschiedlichsten Lebensrealitäten unseres Bezirks auf – zwischen Platte und Einfamilienhaus, als Einzelkinder oder in der Großfamilie. Doch sie alle verbindet der Wunsch, in einem Bezirk aufzuwachsen, der sie sieht und ihre Belange ernst nimmt. Der ihnen Orte bietet, an denen sie zusammenkommen können, gehört werden und ihre Anliegen in konkretes Handeln übersetzen können.

Die SPD versteht sich als politische Vertretung dieser 54.000 jungen Menschen und wird auch in der Legislatur 2026-2031 die Stärkung von jugendpolitischen Anliegen zu ihrem Schwerpunkt machen. Denn alle Generationen sollen Marzahn-Hellersdorf als ein lebenswertes Zuhause empfinden.

DAMIT ALLE GEHÖRT WERDEN – JUGENDBETEILIGUNG STÄRKEN

Wir wollen das Kinder- und Jugendparlament (KiJuPa)
• als wichtigste politische Interessenvertretung stärken,
• die Finanzierung sicherstellen und
• evaluieren, welche Beteiligungsmöglichkeiten dem KiJuPa fehlen und diese Lücken schließen.

Die U16- bzw. U18-Wahlen werden wir weiter stärken und Schulen sowie Jugendfreizeiteinrichtungen im Bezirk ermutigen, die Auseinandersetzung mit Wahlen weiter zu intensivieren. Für viele Kinder und Jugendliche sind die U16- bzw. U18-Wahlen häufig der erste Berührungspunkt mit Politik – hier können sie merken, welche Bedeutung ihre Stimme für die Demokratie hat. Wir werden daher darauf hinwirken, dass Bezirksparlament und das Bezirksamt die Bewerbung der U16- bzw. U18-Wahlen intensiviert und Diskussionsformate etabliert.

Wir setzen uns für eine Stärkung des Kinder- und Jugendbeteiligungsbüros als Anlaufstelle für junge Menschen ein. Zur Umsetzung eigenständiger Projekte
schaffen wir im Haushalt des Bezirks die entsprechenden Rahmenbedingungen.

Wir werden den Bezirksschülerausschuss (BSA) noch besser in die politischen Abläufe der Bezirksverordnetenversammlung integrieren und streben einen regelmäßigen Austausch des BSA mit dem Schulausschuss und dem für Schulen zuständigen Bezirksamtsmitglied an. So wollen wir die Beteiligung von Schülerinnen und Schülern stärken und ihre Perspektive auf die Entwicklung der Schulen unseres Bezirks besser in den Blick nehmen.

NIEMANDEN ZURÜCKLASSEN – JUGENDARBEIT IM BLICK

Wir stehen hinter der vielfältigen Trägerlandschaft unseres Bezirks, die eine unglaublich wichtige Arbeit für die Kinder und Jugendlichen in Marzahn-Hellersdorf leistet. Ohne die Einrichtungen und ihre Angebote wäre das Leben für viele junge Menschen im Bezirk schwerer und einsamer. In den zurückliegenden Jahren wurden unter Federführung unseres Jugendstadtrates Gordon Lemm die Jugendclubs mit vielen Millionen Euro gestärkt. Wir werden auch in den kommenden Jahren die Jugendclubs in ihrer Arbeit unterstützen und finanziell absichern. Für uns ist klar: Keine Kürzungen bei Kindern und Jugendlichen im Haushalt!

Unterstützung der Jugendclubs im Bezirk
Wir stehen fest hinter der vielfältigen Trägerlandschaft unseres Bezirks, die für viele junge Menschen in Marzahn-Hellersdorf eine wichtige Rolle spielt. Diese Einrichtungen sind unverzichtbar, um das Leben der Jugendlichen zu bereichern und ihnen Orientierung zu geben.
• Unterstützung und finanzielle Absicherung der Jugendclubs für die kommenden Jahre.
• Keine Kürzungen bei den Mitteln für Kinder und Jugendliche im Haushalt.
• Sicherstellung, dass alle jungen Menschen im Bezirk Zugang zu wichtigen Freizeitangeboten haben.

Fokus auf queere Jugendarbeit in Marzahn-Hellersdorf
Die zunehmenden queerfeindlichen Übergriffe und die damit verbundene Unsicherheit, insbesondere für junge queere Menschen, erfordern eine stärkere Unterstützung und Sichtbarkeit. Daher setzen wir uns für den Ausbau queerer Angebote in Marzahn-Hellersdorf ein.
• Priorisierung und Ausbau der queeren Jugendarbeit im Bezirk.
• Entwicklung zusätzlicher Angebote, die explizit queere Menschen ansprechen und unterstützen.
• Aufbau eines weiteren queeren Jugendzentrums – von drei neu entstehenden Jugendclubs soll mindestens einer den Schwerpunkt auf queere Jugendarbeit setzen. Und das präferiert in Marzahn.

Bekämpfung von Rechtsextremismus und Aufklärung
Die zunehmende Präsenz von rechtsextremen Strukturen und Übergriffen in unserem Bezirk verlangt nach gezielten Aufklärungsmaßnahmen und der Förderung demokratischer Werte.
• Durchführung einer bezirksweiten Aufklärungskampagne zu den Gefahren von Rechtsextremismus.
• Dialog mit Trägern zur Entwicklung
von Programmen zur aufsuchenden Jugendarbeit.
• Ziel, auch rechtsextremistisch orientierte Jugendliche wieder in den demokratischen Raum zurückzuholen.

Ausbau des Feriensommers
Das erfolgreiche Konzept des „Feriensommers“ soll auch in den kommenden Jahren weitergeführt und ausgebaut werden, um allen Kindern und Jugendlichen im Bezirk eine unbeschwerte und ereignisreiche Sommerzeit zu ermöglichen.
• Fortführung und Ausbau des Feriensommer-Programms für alle Kinder und Jugendlichen.
• Gewährleistung der Teilnahme unabhängig von den finanziellen Verhältnissen der Eltern.
• Perspektive, ähnliche Programme auch für weitere Ferienzeiträume zu schaffen.

EIN GUTES ZUSAMMENLEBEN – ORTE FÜR JUNGE MENSCHEN

Schaffung von Jugendorten für unbeaufsichtigtes Zusammenkommen
Im Bezirk fehlen Orte, an denen junge Menschen ohne Aufsichtspersonal und ohne finanziellen Druck zusammenkommen können. Wir setzen uns für die Schaffung solcher Jugendorte ein, die den Jugendlichen Raum für eigene Gestaltung und Begegnung bieten.
• Schaffung von offenen Jugendorten ohne Aufsichtspersonal und ohne Konsumzwang.
• Förderung der Mitgestaltung dieser Orte durch die Jugendlichen selbst.
• Bereitstellung von Freiräumen für soziale Interaktion und kreative Entfaltung.

Dialog mit Shoppingcentern zur Nutzung leerstehender Flächen
Da Shoppingcenter oft die einzigen Treffpunkte für junge Menschen sind, möchten wir prüfen, wie leerstehende Verkaufsflächen zu Jugendtreffpunkten umfunktioniert werden können, um den Jugendlichen mehr Raum zur Verfügung zu stellen.
• Initiierung eines Dialogs mit dem Eastgate und anderen Shoppingcentern zur Umnutzung leerstehender Flächen.
• Schaffung von Orten, an denen junge Menschen ihre Zeit verbringen können,
• ohne Kundinnen und Kunden zu stören.
• Verbesserung der Treffpunktmöglichkeiten innerhalb von Shoppingcentern.

Förderung der Vereinsarbeit und Zugang zu Sporteinrichtungen
Die Vereine im Bezirk spielen eine zentrale Rolle für viele junge Menschen. Wir setzen uns dafür ein, ihnen gute Bedingungen zu bieten, insbesondere durch den Zugang zu Sportplätzen und -hallen, und fördern die Werte von Respekt und Solidarität.
• Sicherstellung des Zugangs zu Sportplätzen und -hallen für Vereine.
• Förderung der Werte von Respekt, Toleranz und Solidarität innerhalb der Vereinsarbeit.
• Einrichtung eines regelmäßigen Runden Tisches zwischen den Vereinen, dem Bezirksamt und dem Bezirkssportbund zur Besprechung aktueller Herausforderungen und Strategien.

AUF DER HÖHE DER ZEIT – EIN DIGITALISIERTER BEZIRK FÜR JUNGE MENSCHEN

Wir setzen uns dafür ein, die digitale Ausstattung in Jugendclubs und Bibliotheken zu verbessern und zu modernisieren. Denn häufig sind unsere Jugendclubs und Bibliotheken der einzige Ort, an dem Kinder und Jugendliche einen altersgerechten Umgang mit Technik erlernen können. Wir wollen damit jedoch auch gleichzeitig die Möglichkeit schaffen, dass Schülerinnen und Schüler hier Orte vorfinden, an denen sie Hausaufgaben oder Projekte auf der Höhe der Zeit erledigen können. Projekte wie das Helliwood Lernzentrum sind Leuchttürme, von denen unser Bezirk noch mehr braucht.

Zudem möchten wir die Kreativität und den Ideenreichtum von jungen Menschen im Bezirk weiter stärken. Deshalb setzen wir uns für den punktuellen Aufbau von Kreativ-Baukästen ein, die Kinder und Jugendliche beispielsweise in den Jugendclubs und Bibliotheken ausleihen können. Sie enthalten zum Beispiel Film- und Tonequipment, um Filme zu produzieren oder Musik aufzunehmen.