Schulbausanierungsarbeit beginnen in den Sommerferien auch in diesem Jahr

Iris Spranger MdA, baupolitische Sprecherin der SPDFraktion im Berliner Abgeordnetenhaus dazu: „Auch in diesem Jahr wird die Ferienzeit genutzt, um verstärkt die Schulbausanierungsarbeiten in den Bezirken voranzutreiben. In unserem Bezirk werden zehn Schulen von diesem Programm profitieren. Die Investitionssumme beträgt rund 22 Millionen Euro. Der Abschluss der Sanierungsmaßnahmen soll vorwiegend in diesem Jahr erfolgen beziehungsweise im Jahr 2022. Zu den Maßnahmen zählen zum Beispiel die Sanierung der Sporthallen in der PeterPanGrundschule, der PaavoNurmiGrundschule und dem VictorKlempererKolleg, aber auch Sanierung und Umbau von Mensen. Es ist wichtig, dass wir diese schulfreie Zeit nutzen, um den Sanierungsstau schnell aufzulösen. Unsere Kinder sollen sich in unseren Schulen wohlfühlen und gerne zur Schule gehen.“

2021-06-10T14:35:52+02:0010.06.2021|

Wie steht es um die Bildung in Zeiten von Corona Herr Lemm?

Gordon Lemm (SPD), Bezirksstadtrat und Bürgermeisterkandidat  im Gespräch

Wie ist unter den Bedingungen der Corona-Pandemie schulisches Lernen und sinnvolle Freizeitgestaltung möglich?

Gordon Lemm: Die Schulen, die Bildungsverwaltung und wir als Bezirk haben einen langen Lernweg hinter uns. Immer wieder mussten wir innerhalb weniger Tage auf neue Erkenntnisse, Anforderungen oder Engpässe reagieren. Es war und bleibt ein Kraftakt für Schüler/innen, Eltern, Pädagog/innen und Verwaltung. Vor uns standen und stehen große Herausforderungen.

Welche Herausforderungen müssen bewältigt werden?

Gordon Lemm: Die Liste unserer Aufgaben war und ist groß. Hygiene stand und steht ganz oben. Das erfordert: Hände waschen und professionelle Schulreinigung. Wir haben Desinfektionsspender sowie riesige Mengen an Seife und Papierhandtücher angeschafft. Mittlerweile funktionieren die Bestellungen, Verteilung und Kontrolle der Desinfektionsmittel und die umfängliche tägliche Reinigung all unserer Schulen reibungslos.

Wie wird in der aktuellen Situation das Testen ermöglicht, um den Präsenzunterricht abzusichern?

Gordon Lemm: Nachdem zunächst Lehrkräften die Möglichkeit gegeben wurde, sich an den Schulen freiwillig testen zu lassen, sollen nun auch die Schüler/innen regelmäßig getestet werden. Für das regelmäßige Testen unserer knapp 26.000 Schüler/innen sind rechtliche und praktische Fragen zu klären. Wir brauchen ein Höchstmaß an Akzeptanz dafür.

Digitales Lernen zu Hause bleibt jedem Fall für die Wissensvermittlung wichtig?

Gordon Lemm: Ja, aber digitaler Unterricht ist für alle Beteiligten nur mit großem Engagement durchzusetzen. Unsere besondere Fürsorge gilt Kinder und Eltern, die sich kein Tablet oder Laptop leisten können. Ebenfalls muss geklärt werden, wie die Schulen, den Unterricht in die Kinderzimmer bekommen. Und was passiert mit dem Anspruch auf das kostenfreie Mittagessen, für alle, die nicht in die Schule dürfen? Wir sind hier als Bezirk einen eigenen Weg gegangen. Mit Erfolg. Etwa 1000 Familien nutzen bereits die Möglichkeit zum kostenfreien Schulmittagessen! Mit der Unterstützung des Bundes hat unser Bezirk außerdem 5.000 Tablets erhalten, die wir an unsere Schüler/innen verteilt haben. Aber nicht alle haben zu Hause Internet-Zugangs. Da brauchen wir schnelle Lösungen und Unterstützung.

Ist die Ausstattung der Schulen mit digitaler Technik in Marzahn-Hellersdorf überhaupt ausreichend?

Gordon Lemm: Die digitale Infrastruktur unserer Schulen muss zielstrebig ausgebaut werden. Da sehe ich für unseren Bezirk eine Hauptaufgabe. In einem ersten Schritt haben wir bereits die vorhandene Bandbreite der Internetschlüsse maximal erweitert und die Schulen außerdem mit etwa 800 mobilen Routern ausgestattet. Ich denke, trotz größter Herausforderungen haben wir bereits viel erreicht. Ich möchte die Interessen von Kindern, Jugendlichen und deren Familien auch in Zukunft in den Mittelpunkt meiner politischen Arbeit stellen- zusammen mit meiner SPD, der Familienpartei.

 

Artikel aus der Stadtblatt-Ausgabe Mai 2021: Gordon Lemm, Bezirksstadtrat für Schule, Sport, Jugend und Familie und Bürgermeisterkandidat in Marzahn-Hellersdorf

 

2021-05-18T17:50:22+02:0018.05.2021|

Kreisverband und Fraktion fordern unverzügliche und transparente Aufklärung im „Fall Holocaust-Leugnung an der Schule im Elsengrundin Berlin Mahlsdorf“

Für den Kreisverband und die Fraktion der SPD Marzahn-Hellersdorf steht außer Frage, dass alle Schulen grundsätzlich politisch neutral sein müssen: Jeweilige Kontakte zu Rechtsextremisten und Holocaust-Leugnern sind deshalb nicht hinnehmbar. Ihnen, ihren Äußerungen und ihren Strukturen muss laut und sichtbar widersprochen werden!

Die „Freie Schule im Elsengrund“ in Berlin-Mahlsdorf ist derzeit mit dem Verdacht konfrontiert, eine Nähe zu Rechtsextremisten zu pflegen und bestimmte Inhalte zur Geschichte des NS bewusst nicht im Unterricht zu vermitteln. Laut einer Dokumentation des WDRs und zuletzt des Tagesspiegels soll es eine Vielzahl „guter“ Kontakte zwischen Rechtsextremisten und der Schule geben und Antisemitismus und Holocaustleugnung eine Rolle spielen.

Iris Spranger (MdA) Vorsitzende der SPD Marzahn-Hellersdorf dazu: „Der Schutz der 160 Schüler/-innen hat oberste Priorität. Es muss aufgeklärt werden, ob die Schule wirklich so politisch neutral ist, wie sie vorgibt. Ich verstehe nicht, warum Rechtsextreme und Holocaust-Leugner Besucher dieser Schule waren und die Schulleitung ihnen die Möglichkeit gegeben hat, ihre Hetze und rechten Ansätze jungen Menschen mitzuteilen. Was ist da los an der Schule im Elsengrund?“ Die SPD fordert deshalb eine umfassende Prüfung der Schule am Elsengrund durch die zuständige Schulaufsicht, ob sie wirklich eine freie Schule ist und ob es ein rechtsextremes Netzwerk in der Schule gibt.

„Für uns ist klar: Schulen sind Orte der Bildung und der Demokratie, sie gehören den Schülerinnen und Schülern. Wir als Fraktion wehren uns gegen jegliche Form brauen Gesinnung, politisch motivierter rechter Indoktrination und rechtsextremen Faschismus. Geschichtsrevisionismus hat an unseren Schulen nichts zu suchen. Ganz im Gegenteil. Alle Lehrer/-innen an unseren Schulen sind angehalten Weltoffenheit, Anti-Rassismus und Postkolonialismus als die Grundpfeiler ihres Tuns und Lehrens zu verstehen. Gerade hier kann Pluralismus gelebt und Antisemitismus bereits im frühen Alter mit Mitteln der politischen Bildung bearbeitet und bekämpft werden“, so Jennifer Hübner, Vorsitzende der SPD-Fraktion Marzahn-Hellersdorf und kulturpolitische Sprecherin. Die BVV muss sich der schwierigen Situation der Schule am Elsengrund daher jetzt annehmen und ihre nächste Sitzung dazu nutzen, transparent und unverzüglich für Aufklärung zu sorgen. Es darf keine Schule mit rechtsextremen Netzwerken in Marzahn-Hellersdorf geben. Gemeinsames Ziel muss es sein, alle offenen Fragen zu beantwortet.

„Eine erneute Prüfung der Senatsverwaltung für Bildung sollte hier zeitnah eine Klärung bringen. Sollten Eltern oder Lehrer/-innen Hinweise zur Aufklärung haben, kann ich diese nur auffordern,hier unterstützend mitzuwirken. Sollten sich die Vorwürfe erhärten, müssten daraus Konsequenzen folgen. Egal wie die Prüfung ausfällt, möchte ich, dass den Schüler/-innen und Familien der Schule eine gute und ruhige Beschulung ermöglicht wird”, so Gordon Lemm, Stadtrat für Schule, Sport, Jugend und Familie.

2021-02-02T15:10:00+01:0002.02.2021|

Frohe Botschaft kurz vor Weihnachten: die von der SPD Marzahn-Hellersdorf lange geforderte Verlängerung der Nutzungsgenehmigung für die Franz-Carl-Achard-Grundschule ist da!

Die Bauaufsicht verlängert die Nutzungsgenehmigung der Franz-Carl-Achard-Grundschule bis zum 27.06.2022 unter bestimmten Auflagen, wie der Bezirksstadtrat Gordon Lemm auf Nachfrage bestätigte. So sollen mehrere Räume von der Nutzung ausgenommen sein und die Hängekonstruktion am Dach der Turnhalle jederzeit zugänglich für Kontrollbesichtigungen für Sachverständige sein. Ursprünglich lief die Nutzungsgenehmigung nur bis zum 27.06.2021. Die geplante Grundsanierung kann noch nicht stattfinden. (mehr …)

2020-12-14T10:29:38+01:0014.12.2020|

Kreis und Fraktion der SPD Marzahn-Hellersdorf zu Auswirkungen der Corona-Maßnahmen auf Wirtschaft, Kultur und Familie im Bezirk

Auf der Bund-Länder-Konferenz vom 28. Oktober 2020, haben sich Bundesregierung und Ministerpräsident/-innen der 16 Länder auf neue Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Pandemie geeinigt. Auswirkungen der Maßnahmen werden insbesondere in den Kommunen zu spüren sein. Jetzt ist es Aufgabe der Kommunalpolitik, die Sorgen, Nöte, um die Pandemie, aber auch Auswirkungen des Lockdowns ernst zu nehmen und zu begleiten. Die SPD übernimmt dazu Verantwortung auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene etwa durch Soforthilfen in Höhe von 75 Prozent des Umsatzes vom November 2019 für Unternehmen, die von der Schließung betroffen sind. Diese Regelung gilt für Unternehmen ab 50 Mitarbeitenden, Solo-Selbstständige, Kultureinrichtungen und Veranstaltungswirtschaft. Hinzu kommt das Offenhalten von Schulen, Kitas und Jugendclubs sowie die Schaffung weiterer wichtiger Schutzräume für Opfer häuslicher Gewalt. Auch andere Maßnahmen wurden erfolgreich auf den Weg gebracht. (mehr …)

2020-11-06T11:17:47+01:0006.11.2020|
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