
Marion Hoffmann
Die SPD-Fraktion Marzahn-Hellersdorf fordert, die positiven Erfahrungen aus dem Pilotprojekt „Schulwegzone“ an der Mahlsdorfer Grundschule zu nutzen und das Konzept auf weitere Schulen im Bezirk zu übertragen.
Mit einer Großen Anfrage will die SPD-Fraktion deshalb klären, welche Maßnahmen sich im abgeschlossenen Projekt als besonders wirksam erwiesen haben und wie die nächsten Schulwegzonen umgesetzt werden können.
Das Pilotprojekt geht maßgeblich auf die SPD-Fraktion zurück. Gemeinsam mit engagierten Eltern wurde das Ziel verfolgt, den Schulweg für Kinder sicherer zu machen und ihnen eine möglichst selbstständige Teilnahme am Straßenverkehr zu ermöglichen. Die wissenschaftliche Begleitung des Projekts und die Verarbeitung der Erkenntnisse liefern nun eine wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung des Konzepts.
„Wir haben mit der Schulwegzone an der Mahlsdorfer Grundschule einen wichtigen Anfang gemacht. Jetzt muss aus dem Pilotprojekt ein dauerhaftes Konzept für unseren Bezirk werden. Wir wollen die wirksamsten Maßnahmen auf weitere Schulen übertragen und damit Schritt für Schritt für mehr sichere Schulwege sorgen. Gleichzeitig müssen die angekündigten baulichen Veränderungen an der Mahlsdorfer Grundschule verbindlich geplant, finanziert und umgesetzt werden. Die Eltern haben das Projekt mit großem Engagement unterstützt und müssen auch bei den nächsten Schritten einbezogen werden“, sagt Marion Hoffmann, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Sprecherin für Bildungspolitik.
Neben der Mahlsdorfer Grundschule richtet sich der Blick dabei auf die bereits von der BVV beschlossenen Schulwegzonen an der Franz-Carl-Achard-Grundschule und der Marcana-Gemeinschaftsschule. Die SPD-Fraktion fordert vom Bezirksamt einen klaren Zeitplan für deren Umsetzung und will, dass das Projekt auch an
weiteren Schulen etabliert wird.