Gesundheitsversorgung und Feuerwehr-Infrastruktur im Bezirk stärken

Bei meinem Stadtteiltag am 14. November konnte ich mich bei einem Besuch des Unfallkrankenhauses Berlin (UKB) sowie der Freiwilligen Feuerwehr Mahlsdorf mit den Verantwortlichen vor Ort austauschen.

Ich bin stolz auf die sehr gute Gesundheitsversorgung, die das UKB hier tagtäglich den Menschen in unserem Bezirk und weit darüber hinaus bietet. Das UKB ist auf die Versorgung Schwerstkranker und die Rettung und Rehabilitation Schwerstverletzter spezialisiert – sie werden hier erstklassig versorgt und sind in guten Händen. Das UKB verfügt über ein Zentrum für die Behandlung von Herzinfarkten, Schlaganfällen und Rückenmarksverletzungen. Es hat auch das größte Brandverletztenzentrum Deutschlands, in dem jedes Jahr 80 bis 120 schwer Brandverletzte behandelt werden, unter anderem Menschen mit Kriegsverletzungen aus der Ukraine.

Zudem ist das UKB der größte Arbeitgeber in Marzahn-Hellersdorf. Über 2.500 Mitarbeitende sind hier beschäftigt. Sie arbeiten unter anderem in der Rettungsstelle, in welcher rund 67.000 Patientinnen und Patienten im Jahr versorgt werden. Der Standort spielt als Arbeitgeber und in der Gesundheitsversorgung eine Schlüsselrolle in unserem Bezirk. Umso wichtiger ist es mir daher, dass ich als Abgeordnete und Senatorin für Inneres und Sport in engem Austausch mit der Krankenhausleitung und den Mitarbeitenden bin und regelmäßig persönlich mit ihnen über die Entwicklung des Krankenhauses spreche.

Nach einem Besuch der Rettungsstelle mit Stroke Einsatz Mobil (STEMO) und dem Hubschrauberlandeplatz ging es dieses Mal im Gespräch mit der stellvertretenden ärztlichen Direktorin Prof. Leila Harhaus-Wähner sowie Chef- und Oberärztinnen unter anderem um die systematische Anwendung von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Radiologie. So wertet die Abteilung jedes Jahr Zehntausende von Computertomografien aus – für über 20 Krankenhäuser aus Berlin, Brandenburg und darüber hinaus. Hier wendet das Fachpersonal KI an, um schnell und zielsicher die Bilder zu priorisieren. Weiterhin ging es um die Entwicklungsziele des Hauses und den geplanten Leistungsausbau, beispielsweise in der medizinischen Versorgung von Schlaganfällen. Das ist besonders vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung des Bezirks zu begrüßen.

Ich freue mich sehr, dass es uns gelungen ist, für den Haushalt 2026/27 zusätzlich jeweils fünf Millionen Euro für die Weiterförderung der STEMOs zu berücksichtigen. Damit ist der Erhalt gesichert.

Im Anschluss konnte ich bei einem Besuch der Freiwilligen Feuerwehr Mahlsdorf über Details zum geplanten, deutlich größeren Neubau für die Feuerwache informieren. Es ist uns nun gelungen, ein geeignetes, großzügiges Grundstück in der Landsberger Straße zu erwerben. Damit haben wir einen großen Schritt getan. Für die kommenden zwei Jahre stehen jetzt Bauplanung und Baubeginn an.

Der Neubau wird den Kameradinnen und Kameraden kurze Wege und eine funktionale Ausstattung bieten, also insgesamt gute und moderne Arbeitsbedingungen. Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet das einen Gewinn an Sicherheit. Ich bin stolz, dass uns dieser Durchbruch endlich in gemeinsamer Anstrengung gelungen ist.

Einrichtungen wie das UKB und die Freiwillige Feuerwehr Mahlsdorf sind in unserem Bezirk ein starkes Fundament und sorgen für eine zuverlässige Gesundheitsversorgung und Sicherheit. Für den täglichen Einsatz derjenigen, die sich um die Kranken und Verletzten kümmern oder bei Notfällen blitzschnell zur Stelle sind, möchte ich mich herzlich bedanken.

Quelle Fotos: Büro Spranger

Foto 1: Iris Spranger (Mitte) mit der stellvertretenden ärztlichen Direktorin Prof. Leila Harhaus-Wähner (4. von links) und weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des UKB und Mitgliedern der SPD-Fraktion der BVV Marzahn-Hellersdorf, auf dem Dach des UKB.