Über 93 Millionen Menschen in der EU sind von Armut bedroht – fast 20 Millionen davon Kinder. In Marzahn-Hellersdorf ist das keine abstrakte Zahl: Mehr als jedes vierte Kind unter sechs Jahren lebt hier in einer Familie, die auf Bürgergeld angewiesen ist. Der Bezirk hat berlinweit die meisten Alleinerziehenden im Bürgergeld. Aber Armut ist kein Schicksal, sondern eine politische Entscheidung. Deshalb hat das Europäische Parlament am 12. Februar Forderungen nach einer allerersten EU-Strategie zur Armutsbekämpfung verabschiedet – Forderungen, die direkt im Bezirk wirken könnten.

14 Prozent der Schulabgänger verlassen in Marzahn-Hellersdorf die Schule ohne Abschluss – das ist die höchste Zahl aller Berliner Bezirke. Das EU-Parlament will Kindern in Armut mehr Chancen geben und fordert eine massive Aufstockung öffentlicher Investitionen in Bildung, Kinderbetreuung und Gesundheitsversorgung. Und vor allem: mindestens 20 Milliarden Euro zweckgebunden für die Europäische Kindergarantie im nächsten EU-Haushalt, damit Kinder aus armen Familien überall in Europa Zugang zu kostenloser Bildung, Betreuung und gesunder Ernährung bekommen.

Eine der schwersten Folgen von Armut ist Wohnungslosigkeit. Das spüren besonders viele Menschen hier vor Ort: Fast 6.000 Menschen in Marzahn-Hellersdorf sind wohnungslos – mehr als in jedem anderen Berliner Bezirk, doppelt so viele wie noch 2020. Gleichzeitig ist der Anteil mietpreisgebundener Wohnungen von 19 auf nur noch 7 Prozent eingebrochen. Die EU-Strategie soll hier gegensteuern: Das Parlament fordert das Recht auf bezahlbaren Wohnraum, deutlich mehr EU-Förderung für sozialen Wohnungsbau, Housing First, sowie wirksame Maßnahmen gegen Spekulation mit Wohnraum – und einen konkreten Aktionsplan, um Wohnungslosigkeit bis 2030 zu beseitigen.

Über 93 Millionen Menschen in der EU sind von Armut bedroht – fast 20 Millionen davon Kinder. In Marzahn-Hellersdorf ist das keine abstrakte Zahl: Mehr als jedes vierte Kind unter sechs Jahren lebt hier in einer Familie, die auf Bürgergeld angewiesen ist. Der Bezirk hat berlinweit die meisten Alleinerziehenden im Bürgergeld. Aber Armut ist kein Schicksal, sondern eine politische Entscheidung. Deshalb hat das Europäische Parlament am 12. Februar Forderungen nach einer allerersten EU-Strategie zur Armutsbekämpfung verabschiedet – Forderungen, die direkt im Bezirk wirken könnten.

14 Prozent der Schulabgänger verlassen in Marzahn-Hellersdorf die Schule ohne Abschluss – das ist die höchste Zahl aller Berliner Bezirke. Das EU-Parlament will Kindern in Armut mehr Chancen geben und fordert eine massive Aufstockung öffentlicher Investitionen in Bildung, Kinderbetreuung und Gesundheitsversorgung. Und vor allem: mindestens 20 Milliarden Euro zweckgebunden für die Europäische Kindergarantie im nächsten EU-Haushalt, damit Kinder aus armen Familien überall in Europa Zugang zu kostenloser Bildung, Betreuung und gesunder Ernährung bekommen.

Eine der schwersten Folgen von Armut ist Wohnungslosigkeit. Das spüren besonders viele Menschen hier vor Ort: Fast 6.000 Menschen in Marzahn-Hellersdorf sind wohnungslos – mehr als in jedem anderen Berliner Bezirk, doppelt so viele wie noch 2020. Gleichzeitig ist der Anteil mietpreisgebundener Wohnungen von 19 auf nur noch 7 Prozent eingebrochen. Die EU-Strategie soll hier gegensteuern: Das Parlament fordert das Recht auf bezahlbaren Wohnraum, deutlich mehr EU-Förderung für sozialen Wohnungsbau, Housing First, sowie wirksame Maßnahmen gegen Spekulation mit Wohnraum – und einen konkreten Aktionsplan, um Wohnungslosigkeit bis 2030 zu beseitigen.

 

Quelle Foto: Fionn Grosse