Auf diesem Weg möchten wir als SPD-Fraktion in der BVV allen Genossinnen und Genossen ein frohes und erfolgreiches neues Jahr wünschen. Wir hoffen, ihr hattet einen guten Start. 2026 wird ein richtungsweisendes Jahr für Marzahn-Hellersdorf und ganz Berlin: Im September finden die Wahlen zum Abgeordnetenhaus und zur BVV statt, und die heiße Wahlkampfphase steht nun unmittelbar bevor.
Bereits jetzt haben die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, an der Gestaltung unseres Bezirks mitzuwirken: Nach vorherigen Diskussionen um die administrativen Bedingungen kann man Vorschläge für den Bürgerhaushalt 2026 einreichen und darüber abstimmen. So kann vor Ort über 200.000 Euro an öffentlichen Geldern des Bezirks mitentschieden werden. Wir würden uns sehr freuen, wenn sich möglichst viele Genossinnen und Genossen beteiligen. Bedingungen, Fristen und weitere Informationen sind im Online-Portal unter www.berlin.de/buergerhaushalt-marzahn-hellersdorf einsehbar.
In den vergangenen Jahren wurden auf Initiative der Mitbürgerinnen und Mitbürger zahlreiche Verbesserungen im Rahmen des Bürgerhaushalts in Marzahn-Hellersdorf umgesetzt. Dazu zählen unter anderem die Ausstattung der Kreativ- und Lernwerkstatt an der Peter-Pan-Grundschule, der Erhalt des Spielplatzes sowie die Rekonstruktion des Wasserbeckens auf dem Victor-Klemperer-Platz und die Errichtung eines Gedenkzeichens für Nguyễn Văn Tú am Brodowiner Ring.
Bereits zu Beginn des Jahres haben wir als SPD gezeigt, dass wir gerade in Krisenzeiten konsequent Verantwortung übernehmen. Die Folgen des Anschlags auf das Berliner Stromnetz im Südwesten der Stadt haben dies deutlich gemacht. Innensenatorin Iris Spranger aus unserem Bezirk sowie die stellvertretende Bürgermeisterin und Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey haben mit großem Einsatz dieses Schockereignis zu Jahresbeginn gemanagt.
Um auf zukünftige Katastrophenlagen noch besser vorbereitet zu sein und auch in unserem Bezirk gut
aufgestellt zu bleiben, gehen wir als SPD-Fraktion aktiv voran. Mit einer Großen Anfrage und zwei Anträgen fragen wir nicht nur, wie wir im Bezirk auf Katastrophenfälle vorbereitet sind, sondern wir fordern auch ganz klar, alle Möglichkeiten zur Kommunikation und zur finanziellen Förderung zu nutzen. Gerade in einem Bezirk mit einer hohen Dichte an Geschosswohnungsbau und einer zunehmend älter werdenden Bevölkerung hätte ein langanhaltender Stromausfall verheerende Folgen: der Ausfall von Fahrstühlen, ein Zusammenbruch der Wasserversorgung sowie der Wegfall der Wärmeversorgung. Daher ist es zwingend notwendig, den aktuellen Stand der bezirklichen Notfallplanung zu überprüfen. Die Bürgerinnen und Bürger müssen wissen, ob das Bezirksamt im Ernstfall handlungsfähig bleibt und wo sie Hilfe finden können.
Zum Abschluss möchten wir auf den nächsten Termin unserer Dialogreihe „Abend(b)rot“ hinweisen: Die nächste Veranstaltung findet am 19.02.2026 im Kreisbüro statt. Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme.